Was ich so mache:

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    21. Oktober 2009

    Empfehlenswerter HD-Player

    Wer würde einen Blueray-Player ohne Laufwerk kaufen? Wahrscheinlich niemand. Oder etwa doch? Nun, ich habe es getan, und laut den verschiedensten einschlägigen Foren wohl auch eine Menge anderer Zeitgenossen.

    Da das ein wenig kryptisch klingt, hier mal die Auflösung: es handelt sich um den "Western Digital TV HD Media-Player". Ein kleines, unscheinbares Kästchen, das per Composite oder HDMI (!!!) Anschluß an das heimische TV-Gerät sucht, dazu einen optischen Digitalausgang bietet und zwei USB-Schnittstellen. An diesen lassen sich passende Sticks oder Festplatten anschließen, deren Inhalte dann wiedergegeben werden können.

    Aber wieso ist das Teil jetzt ein(e Art) Blueray-Player? Weil in ihm der gleiche Chipsatz werkelt, wie er in eben diesen Playern seinen Dienst tut. Nur eben das Laufwerk fehlt. Doch das ist nicht schlimm. Vielmehr hat man mit dem WD-Player die Möglichkeit, seine Filmdateien (fast) aller Art abzuspielen. Bis zu Full-HD!!

    Sei es eine MP4-Datei von Youtube (die es ja auch schon bis zu 720p Auflösung gibt), die Struktur einer DVD oder gar eine ISO-Datei - kein Problem. MKV, MP4, MOV, AVI, DivX, XviD, MPG, M2TS, ... die Liste ist sehr, sehr lang.

    Für mich waren zwei Einsatzzwecke von besonderem Interesse: von mir erstellte Videos im HDV2-Standard (also 1440x1080i) und Mitschnitte von ArteHD o.ä. im HDTV-Standard (720p oder 1080i). Beide laufen hervorragend, letztere müssen noch kurz per TSRemux) ins richtige Bitstream-Format gebracht werden. Das geht aber schnell.

    Nun können also alle hier vorhandenen Videos bis zum Full-HD-Standard auf dem LCD-TV ordentlich wiedergegeben werden. Kleinere Videos oder DVD-ISOs werden ordentlich hochskaliert. Dabe ist die kleine Box auch von Frau und Kindern bedienbar. Dank der Logitech 555 auch mit der allgemein bei uns benutzten Systemfernbedienung.

    Ach so, MP3 und Bilder kann die Box auch. So ganz nebenbei ;-)

    Und was kostet das Teil? Nun, die Preisempfehlung liegt wohl bei 99,- Euro, wir haben unsere bei Amazon.de für 84,- Euro inkl. Versand bestellt. Ausprobiert und für gut befunden. (http://www.amazon.de/Western-Digital-TV%C2%AE-Media-Player/)

    Jetzt überlege ich nur noch, eine zweite Box für die Kinder zu bestellen, damit diese ihre Filme und Serien einfach und ohne zerkratzte DVDs anschauen können. Meine alte 160GB-Festplatte sollte dafür ausreichend sein.

    20. Oktober 2009

    Der verliebte Roboter

    Ja, auch Maschinen kann es treffen, gerade im Büro:

    Robot in love from Enrico Ascoli - Sound Design on Vimeo.

    10. Oktober 2009

    Kinderlachen e.V. als Blog

    Das Schreiben eines Blogs ist vom Arbeitsaufwand doch geringer als die Nutzung eines CMS. Mit einem solchen wurden bisher die Veröffentlichungen des Fördervereins "Kinderlachen" e.V. realisiert.

    Ab sofort haben wir dafür aber auch einen Blog eingerichtet, der hier zu finden ist:

    http://kinderlachen-nsw.blogspot.com/

    Das erleichtert uns wirklich die Arbeit und hilft uns, aktuelle Informationen zeitnaher bekannt zu machen.

    7. Oktober 2009

    ZDF: Fisting Attacke im Internet

    Ohne weiteren Kommentar meinerseits:

    5. Oktober 2009

    Multiple Sklerose hat 1000 Gesichter

    29. September 2009

    Nächster Stammtisch am 4. Oktober

    Und schon wieder ist ein ganzer Monat vorbei, und der nächste Stammtisch des Quadclub Harz steht auf dem Programm.

    Los geht es am Sonntag, dem 4. Oktober, ab 10:30 Uhr. Und zwar hier:

    Gäste- und Freizeithaus "Dreiländereck"
    Alte Nordhäuser Str. 26
    99755 Ellrich / OT Rothesütte
    Tel.: (03 63 31) 4 79 45
    www.gaestehaus-dreilaendereck.de

    Bis zum Freitag Vormittag sollte man sich aber für den Stammtsich angemeldet haben, damit die Wirtsleute entsprechend planen können. Dafür muss man sich beim Quadclub Harz auf der Homepage anmelden.

    www.quadclubharz.de

    Wir freuen uns wieder auf interessante Gespräche und nette Kontakte.

    27. September 2009

    Grenzerfahrung 2009

    Der Wetterbericht hatte nicht zuviel versprochen: unter einem strahlendblauen Himmel und bei schönsten Sonnenschein startete der Quadclub Harz am 20. September seine letzte große Ausfahrt des Jahres. Und die sollte es in sich haben!

    Unter dem durchaus doppeldeutigen Titel "Grenzerfahrung 2009" trafen sich die Teilnehmer auf 17 Quads am Sonntag Morgen auf dem Herkules-Parkplatz in Niedersachswerfen. Von hier ging es los in Richtung Hörningen. Auf dem dortigen Grillplatz gab es dann die gemeinsame Frühstückspause. Club-Mitglied frcapa und seine Frau hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, für Jeden war etwas Leckeres im mitgeführten Anhänger. Vielen Dank auch an die Gemeinde Hörningen, die uns die Nutzung des schönen Grillplatzes genehmigte.

    Nachdem sich alle Teilnehmer gestärkt hatten, ging die eigentliche "Grenzerfahrung" los. Der Name wurde aus Anlass des 20. Jahrestages der Grenzöffnung 1989 gewählt. Und genau diese damalige Systemgrenze galt es bei der Tour zu erfahren. Einige Wegpunkte der Ausfahrt luden denn auch zur Diskussion und zur historischen Besinnung ein.

    So der Besuch im Grenzland-Museum Tettenborn. Dank der informativen und fachlichen Führung durch Herrn Böhle, den Leiter des vereinsgetragenen Museums, wurde die Geschichte praktisch lebendig. An einige Umstände der Zeit vor 1989 erinnerte man sich noch selbst, andere wiederum waren völlig neu. So verging die Zeit wie im Fluge und die Weiterfahrt stand an.

    Immer entlang der ehemaligen Grenze ging es von Tettenborn über Walkenried und Ellrich hinauf in den Harz nach Hohegeiß. Hier wohnten die Einwohner viele Jahrzehnte direkt an der Grenze. Am Kesselsberg wurde erneut gerastet und ein interessanter Kontakt zu den Kollegen der Goslarer Polizei geknüpft. Da das Wetter wunderbar war, machte auch der Rastpunkt "Brockenblick" seinem Namen alle Ehre.

    In der Gemeinde Sorge begrüßte uns die Bürgermeisterin Frau Winkel im dortigen Grenzmuseum. Auf einem großen Areal sind einige der damaligen Grenzanlagen originalgetreu erhalten geblieben und luden uns zum Nachdenken ein. Frau Winkel erzählte auch einige Anekdoten und von eigenen Erfahrungen mit der Grenze. Auch der 1992 angelegte "Ring der Erinnerungen" beeindruckte die Teilnehmer.

    Von Sorge ging es dann wieder Richtung Heimat, allerdings nicht ohne einen letzten Zwischenstop in Rothesütte einzulegen. Hier in der "alten Grenzkompanie" finden immer am ersten Sonntag des Monats die Stammtischtreffen des Quadclub Harz statt. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken gab es schließlich nur eine Meinung: das war eine gelungene und lehrreiche Ausfahrt. Alle Teilnehmer möchten sich bei den fleißigen Helfern und Unterstützern der Aktion ganz herzlich bedanken.

    2. September 2009

    Wieder zu Hause

    Die vier Wochen in Bad Orb sind nun (endlich) wieder vorbei, und ich bin heilfroh, wieder in einer vertrauten Umgebung zu sein. Und meine Damen haben sich natürlich auch gefreut.

    Was nicht so schön ist: seit einer Woche haben sich die - seit drei Jahren konstant vertretenen - Dauerschmerzen in beiden Waden erheblich verstärkt. Von jetzt auf gleich. Als ob jemand an einem Regler gedreht hat. Ohne erkennbaren Auslöser. Mist.

    Das Ganze hält jetzt schon eine Woche an, und ich weiß nicht sorecht, was ich machen soll oder ob es mal wieder so wie vorher wird (an die leichteren Dauerschmerzen hatte ich mich ja quasi gewöhnt). Da es sich um keine Verspannungen etc. handelt, hat Magnesium nicht geholfen. Und Lyrica gegen Nervenschmerzen war auch erfolglos.

    Wahrscheinlich handelt es sich mehr um einen Phantomschmerz, der mir nur vorgaukelt, dass es in den Waden heftig schmerzt. Wenn es so ist, dann hat er das aber richtig gut drauf.

    18. August 2009

    Diktatur der Langsamkeit

    Am Sonntag freute ich mich den ganzen Tag auf 10 Sekunden Fernsehprogramm. Denn da sollten die wirklich schnellsten Männer der Welt zu sehen sein. Und wenn es auch nur knapp 10 Sekunden waren, so war es doch eine schöne Abwechslung.

    Hier im Reha-Zentrum hat nämlich kaum etwas mit Schnelligkeit zu tun. Selbst bei der Krankengymnastik wird man LANGSAM an seine Grenzen geführt. Auf der Treppe überholt man sich nicht, in den Gängen nimmt man - schon aus Rücksicht auf die Mitinsassen - nicht die Beine in die Hand (im übertragenen Sinn). Und so langsam, aber dafür sicher, bekommt man den Hospitalismus der anderen Patienten zu spüren (den man selbst natürlich ÜBERHAUPT NICHT hat).

    Irgendwie schreibe ich auch langsamer. Zumindest mache ich jetzt langsam Schluß, um mich langsam auf das Mittagessen vorzubereiten. So langsam bekomme ich nämlich Hunger ...

    Kleines Intermezzo: Wahr gesprochen

    “You cannot help the poor by destroying the rich.
    You cannot strengthen the weak by weakening the strong.
    You cannot bring about prosperity by discouraging thrift.
    You cannot lift the wage earner up by pulling the wage payer down.
    You cannot further the brotherhood of man by inciting class hatred.
    You cannot build character and courage by taking away people’s initiative and independence.
    You cannot help people permanently by doing for them, what they could and should do for themselves.”

    Abraham Lincoln
    16th U.S. President

    13. August 2009

    Super Sonic

    Nein, hier geht es heute nicht um Breakdance Musik aus den späten Neunzigern, sondern schlicht und einfach um Ultraschall. Den hatte ich bisher nur bei Schwangerschaften gesehen, heute wurde damit mein Herz untersucht. Und das war eine interessante Erfahrung. Denn wenn es an die Pumpe geht, hat man irgendwie immer ein mulmiges Gefühl. Trotzdem war ich fasziniert von diesem hüpfenden Ding dort auf dem Bildschirm.

    Mein Arzt speicherte viele Bilder ab, malt wichtige Marken in die Bilder, nickte bedächtig vor sich hin - und ich musste zusehen. Fragen stellten sich von ganz allein: Was sucht der gute Mann da genau? War irgendetwas an dem Langzeit-EKG nicht in Ordnung?? Schließlich platzte es aus mir raus: "Herr Doktor, gab es eine Unregelmäßigkeit beim EKG?" Er stellte mir statt einer Antwort einfach eine Gegenfrage: "Hatten sie schon mal eine Herzmuskelentzündung?"

    Hatte ich nicht, aber beruhigt hat mich das nicht wirklich. Doch er hatte eine gute Begründung für die "gewissen Anzeichen" auf eine frühere Erkrankung gefunden: ich habe ja eine ganze Weile Rebif gespritzt, und so richtig vertragen habe ich es nicht. Dank der Nebenwirkungen (dreimal in der Woche ein Art Grippe) fühlte sich auch mein Herz angegriffen, und scheinbar ist es nachtragend.

    Akut ist da nichts, aber erklärbar für mich sind nun die Schweißausbrüche bei Anstrengung, die ich so von früher gar nicht kannte. Der kleine Muskel hat es eben - u.a. durch die Interferone - heute etwas schwerer mit mir. Na, zum Glück muss ich nicht abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören.

    Wer sich zu viel zutraut

    Es sah alles so gut aus! Seit gestern ging es mir blendend, die Laune war A+ und auch körperlich hätte ich wohl kleine Bäume ausreissen können. Außerdem stand ja Tischtennis auf dem Plan, welches ich früher sehr gern und wohl auch recht gut spielte. Da man auch das Fahrradfahren nicht verlernt, klappte es auch ordentlich und der Spaß an diesem Sport war da. Und ein wenig verausgabt hatte ich mich auch dabei. Dachte ich.

    Kurze Zeit danach hieß es dann Terrain-Training. Dabei gilt es, zügig eine gewisse Wegstrecke zu absolvieren. Und da ich mich ja fühlte wie ein kleiner Chuck Norris, wählte ich die etwas längere, bergigere Strecke und lief mit den Leuten, die schon rein optisch im Training standen. Tja, the show must go on! Ich wollte es mir - und den anderen - beweisen.

    Kurz gesagt, ich hatte die Rechnung ohne die MS gemacht. Schon beim zweiten Anstieg wurde das Gehen zu einer gewissen Qual, die sich im weiteren Verlauf nur noch steigerte. Und auf dem Rückweg (wohl gemerkt: bergab!) kam das "Game over". Tilt. Es ging nicht mehr. Die anderen Mitläufer kamen alle an mir vorbei, und ich versuchte krampfhaft, ein Bein vor das andere zu setzen.

    Ich kam 20 Minuten nach dem letzten Teilnehmer wieder in der Klinik an, schleppte mich zum Zimmer und machte mich dort sofort nach dem Schließen der Tür auf dem Boden lang. Es ging absolut nichts mehr. Die Strecke war etwas über vier Kilometer lang und damit schätzungsweise zwei Kilometer zu lang. Scheiße.

    Auf jedes Hoch folgt eben zwangsläufig wieder ein Tief.