Eigentlich wollten sich nur drei Twitterer mal im "Real Life" an der OMV Tankstelle treffen und gemeinsam eine Bockwurst essen (BoWuBa = Bockwurstbattle). Dann wurden es aber ein paar mehr - und das war sehr schön! Endlich hat man mal die Gesichter hinter den ganzen Avataren kennengelernt.
Anwesend waren schließlich @amylee07, @bseplus, @dbaezol, @deStephanie, @gecko6366, @Jowood, @Kuschelmaus71, @PharmaQueen2010, @piepe46, @Stefan_T_, @StHerzog, @ThomasKujawa und @zumpe.
Fotos sind hier und hier zu finden.
Eine schöne Sache, die sicherlich ihre Wiederholung finden wird. Und besten Dank an Daniel für die Bewirtung!!
9. Februar 2010
8. Februar 2010
"Metropolis" in HD auf Arte
Dieser Film ist mittlerweile 83 Jahre alt und gehört zweifelsohne zu den wahren Meilensteinen der Filmgeschichte. (Für die jüngeren Leser: es ist quasi der "Avatar" der Vorzeit!). Über viele Jahre existierte von dem Film nur eine fragmentierte Version in mehr oder weniger guter Qualität.
Nun wird am 12. Februar 2010 in Berlin und Frankfurt eine völlig neu restaurierte Version des Filmes gezeigt, die bis auf ca. fünf Minuten Laufzeit mit der ursprünglich von Regisseur Fritz Lang konzipierten Fassung identisch ist. Möglich wurde dies durch zwei Umstände: die Entdeckung einer Kopie der Urversion im Archiv des "Museo del Cine" in Buenos Aires sowie der herausragenden Restaurationsarbeit von "alpha & omega" und "ARRI" in München.
Die dafür neu entwickelte Software vermochte es, trotz extremer Schäden am Originalmaterial eine mehr als sehenswerte Restauration anzufertigen. Die Qualität wurde dabei so gut, dass eine Kopie in 2K (vergleichbar mit FullHD) angefertigt werden konnte.
Diese Version wird nun - mit einer entsprechenden musikalischen Begleitung - am 12. Februar 2010 neu aufgeführt. Und Arte überträgt diese Aufführung live - das Ganze sogar in HD! Dieses cineastische Highlight sollte man sich unbedingt gönnen!
Arte / ArteHD
12. Februar 2010
20:40 Uhr
147 min. Laufzeit
Weiterführende Informationen auch hier:
Arte-Homepage
Wikipedia
Und hier kann man diesen Post sogar anhören:
Nun wird am 12. Februar 2010 in Berlin und Frankfurt eine völlig neu restaurierte Version des Filmes gezeigt, die bis auf ca. fünf Minuten Laufzeit mit der ursprünglich von Regisseur Fritz Lang konzipierten Fassung identisch ist. Möglich wurde dies durch zwei Umstände: die Entdeckung einer Kopie der Urversion im Archiv des "Museo del Cine" in Buenos Aires sowie der herausragenden Restaurationsarbeit von "alpha & omega" und "ARRI" in München.
Die dafür neu entwickelte Software vermochte es, trotz extremer Schäden am Originalmaterial eine mehr als sehenswerte Restauration anzufertigen. Die Qualität wurde dabei so gut, dass eine Kopie in 2K (vergleichbar mit FullHD) angefertigt werden konnte.
Diese Version wird nun - mit einer entsprechenden musikalischen Begleitung - am 12. Februar 2010 neu aufgeführt. Und Arte überträgt diese Aufführung live - das Ganze sogar in HD! Dieses cineastische Highlight sollte man sich unbedingt gönnen!
Arte / ArteHD12. Februar 2010
20:40 Uhr
147 min. Laufzeit
Weiterführende Informationen auch hier:
Arte-Homepage
Wikipedia
Und hier kann man diesen Post sogar anhören:
Ich habe Glück in der Liebe!
Wie ist es sonst anders zu erklären, dass auf dem Lottoschein für die Ziehung vom letzten Samstag noch nicht einmal 1 (in Worten: eine) Zahl richtig ist bei den zwei Tipps?!?! Von "Spiel 77" und "Super 6" will ich hier gar nicht reden!
Wenigstens kommen die Lottogelder zu einem großen Teil gemeinnützigen Zwecken zugute, auch wenn sie gern mal mit einer gewissen politischen Motivation verteilt werden. So kann man ein - einigermaßen - gutes Gefühl dabei haben.
Aber wie heißt das Sprichwort: "Pech im Spiel - Glück in der Liebe." Ob meine Frau das schon weiß??
Wenigstens kommen die Lottogelder zu einem großen Teil gemeinnützigen Zwecken zugute, auch wenn sie gern mal mit einer gewissen politischen Motivation verteilt werden. So kann man ein - einigermaßen - gutes Gefühl dabei haben.
Aber wie heißt das Sprichwort: "Pech im Spiel - Glück in der Liebe." Ob meine Frau das schon weiß??
Neu in der Blogroll: monstropolis.org
Langsam aber sicher wächst die Blogroll hier auf bseplus.blogspot.com. Neuester "Zugang" ist dabei monstropolis.org. Wir verfolgen uns gegenseitig bei Twitter, und er ist ein fleißiger Blogger, der genau das Maß an Sarkasmus mitbringt, das ich liebe.
Also - die Empfehlung der Woche ist monstropolis.org. Bei Twitter übrigens zu finden unter @monstropolis.
Also - die Empfehlung der Woche ist monstropolis.org. Bei Twitter übrigens zu finden unter @monstropolis.
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7. Februar 2010
Das leckerste Fleisch der Welt: Kobe-Beef
Dank des "Perfekten Promi-Dinners" auf VOX kam bei uns heute Abend das Thema "Kobe-Beef" wieder ins Gespräch. Vornweg: ich will das demnächst unbedingt mal in der heimischen Küche zubereiten!
Während einer Weihnachtsfeier für Kunden im Jahr 2005 waren wir im Dresdner Nobelhotel "The Westin Bellevue" und haben unter Anleitung des Sternekochs Holger Bartkowiak (aktuell im "Casino Zollverein" in Essen tätig) ein leckeres Mahl inklusive feinster Steaks aus Kobe-Beef bereitet. Das war eine sehr inspirierende Arbeit mit einem schönen Ende - denn wir durften die selbstgekochten Speisen dann selbstverständlich auch selbst essen!
Neben einem Salat aus Jacobsmuscheln als Vor- und selbstgemachtem Vanilleeis als Nachspeise gab es eben ein leckeres Stück Fleisch vom sogenannten Kobe- oder Wagyu-Beef. Und das war - wirklich ohne Abstriche - das beste Fleisch, welches ich je in meinem Leben gegessen habe!
Aber was macht dieses Fleisch nun zu etwas Besonderem? So ganz genau weiß man es nicht, und es ranken sich einige magische Geschichten um die Herkunft und Aufzucht der Tiere. Und - in Anbetracht des Preises - ist das sicherlich auch gewollt! Laut Wikipedia steht etwas zur ursprünglichen Herkunft und Konsistenz. Mehr aber nicht.
Der Legende nach geht es dem Kobe-Rind in seinem etwa zweijährigen Leben besser als dem durchschnittlichen mitteleuropäischen Ehemann: es wird mit Weizen, Gras, Mais und Bier (!!) gefüttert, mit selbigen auch eingerieben, täglich massiert und stets von klassischer Musik - vornehmlich von Mozart - umschmeichelt. Diese Art der Aufzucht macht das Fleisch zum teuersten der Welt - und japanische Angestellte lassen schon mal ein Wochengehalt für eine Portion im Restaurant.
Letzteres mag stimmen, aber die Aufzucht an sich ist wahrscheinlich nicht ganz so wie oben beschrieben. Aber die Zusammensetzung des Futters scheint da schon eher zu stimmen. Nun gibt es nur ein Problem: das Fleisch darf (normalerweise) aus Japan nicht ausgeführt werden! Das führte dazu, dass Feinschmecker in aller Welt früher Unsummen investierten, um in den Genuss dieser Spezialität zu kommen.
Zwischenzeitlich gibt es aber auch Züchter speziell in den USA und Australien, die sich auf die japanischen Rinder spezialisiert haben. Manche Farmen sind sogar komplett auf das Wagyu-Rind umgestiegen. Damit erhöhte sich das Angebot auf dem Weltmarkt und senkte die Preise merklich. Wurden früher Preise von umgerechnet € 600,- und mehr je Kilo aufgerufen, so kann man heute das Kilo schon zwischen € 100,- und 300,- bekommen.
Und wie schmeckt das Fleisch nun? Das ist schwer zu beschreiben, weil Geschmack ja immer etwas Subjektives ist. Aber vielleicht hilft das ja ein wenig: Bevor wir mit dem Speisen loslegen konnten, servierte uns Herr Bartkowiak zuerst ein klitzekleines Stück seines besten argentinischen Rindfleisches. Das war schon ein Hochgenuß. Aber als ich dann das Messer durch das Kobe-Beef gleiten (!!) ließ und mir das fein marmorierte Fleisch fast wie Butter auf der Zunge zerging, fragte ich mich nur noch: was war das denn vorher für eine Schuhsohle!! (Okay, ist etwas übertrieben, aber der Unterschied war frappierend!)
Wo bekommt man nun das tolle Fleisch zu kaufen, wenn man nicht zufällig in Berlin oder München mit hervorragend sortierten Großmärkten wohnt? Da bietet sich natürlich das Internet an, und die Spezialisten in Sachen Kobe-Beef sind die Gebrüder Otto (die ersten Importeure der Spezialität in Europa) aus Heinsberg. Unter www.otto-gourmet.de findet auch der Hobbykoch sein passendes Stück oder Stückchen Fleisch. Ganz dekadent sind u.a. die Burger-Angebote (!!) aus Kobe-Beef!
Nun bleibt mir nur, ein glückliches Händchen beim Kochen zu wünschen - sowie einen sehr, sehr guten Appetit!!
Während einer Weihnachtsfeier für Kunden im Jahr 2005 waren wir im Dresdner Nobelhotel "The Westin Bellevue" und haben unter Anleitung des Sternekochs Holger Bartkowiak (aktuell im "Casino Zollverein" in Essen tätig) ein leckeres Mahl inklusive feinster Steaks aus Kobe-Beef bereitet. Das war eine sehr inspirierende Arbeit mit einem schönen Ende - denn wir durften die selbstgekochten Speisen dann selbstverständlich auch selbst essen!
Neben einem Salat aus Jacobsmuscheln als Vor- und selbstgemachtem Vanilleeis als Nachspeise gab es eben ein leckeres Stück Fleisch vom sogenannten Kobe- oder Wagyu-Beef. Und das war - wirklich ohne Abstriche - das beste Fleisch, welches ich je in meinem Leben gegessen habe!
Aber was macht dieses Fleisch nun zu etwas Besonderem? So ganz genau weiß man es nicht, und es ranken sich einige magische Geschichten um die Herkunft und Aufzucht der Tiere. Und - in Anbetracht des Preises - ist das sicherlich auch gewollt! Laut Wikipedia steht etwas zur ursprünglichen Herkunft und Konsistenz. Mehr aber nicht.
Der Legende nach geht es dem Kobe-Rind in seinem etwa zweijährigen Leben besser als dem durchschnittlichen mitteleuropäischen Ehemann: es wird mit Weizen, Gras, Mais und Bier (!!) gefüttert, mit selbigen auch eingerieben, täglich massiert und stets von klassischer Musik - vornehmlich von Mozart - umschmeichelt. Diese Art der Aufzucht macht das Fleisch zum teuersten der Welt - und japanische Angestellte lassen schon mal ein Wochengehalt für eine Portion im Restaurant.
Letzteres mag stimmen, aber die Aufzucht an sich ist wahrscheinlich nicht ganz so wie oben beschrieben. Aber die Zusammensetzung des Futters scheint da schon eher zu stimmen. Nun gibt es nur ein Problem: das Fleisch darf (normalerweise) aus Japan nicht ausgeführt werden! Das führte dazu, dass Feinschmecker in aller Welt früher Unsummen investierten, um in den Genuss dieser Spezialität zu kommen.
Zwischenzeitlich gibt es aber auch Züchter speziell in den USA und Australien, die sich auf die japanischen Rinder spezialisiert haben. Manche Farmen sind sogar komplett auf das Wagyu-Rind umgestiegen. Damit erhöhte sich das Angebot auf dem Weltmarkt und senkte die Preise merklich. Wurden früher Preise von umgerechnet € 600,- und mehr je Kilo aufgerufen, so kann man heute das Kilo schon zwischen € 100,- und 300,- bekommen.
Und wie schmeckt das Fleisch nun? Das ist schwer zu beschreiben, weil Geschmack ja immer etwas Subjektives ist. Aber vielleicht hilft das ja ein wenig: Bevor wir mit dem Speisen loslegen konnten, servierte uns Herr Bartkowiak zuerst ein klitzekleines Stück seines besten argentinischen Rindfleisches. Das war schon ein Hochgenuß. Aber als ich dann das Messer durch das Kobe-Beef gleiten (!!) ließ und mir das fein marmorierte Fleisch fast wie Butter auf der Zunge zerging, fragte ich mich nur noch: was war das denn vorher für eine Schuhsohle!! (Okay, ist etwas übertrieben, aber der Unterschied war frappierend!)
Wo bekommt man nun das tolle Fleisch zu kaufen, wenn man nicht zufällig in Berlin oder München mit hervorragend sortierten Großmärkten wohnt? Da bietet sich natürlich das Internet an, und die Spezialisten in Sachen Kobe-Beef sind die Gebrüder Otto (die ersten Importeure der Spezialität in Europa) aus Heinsberg. Unter www.otto-gourmet.de findet auch der Hobbykoch sein passendes Stück oder Stückchen Fleisch. Ganz dekadent sind u.a. die Burger-Angebote (!!) aus Kobe-Beef!
Nun bleibt mir nur, ein glückliches Händchen beim Kochen zu wünschen - sowie einen sehr, sehr guten Appetit!!
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Teure Brennerei noch teurer?
Gut, dass ich dem Brennen abgeschworen habe! Also dem Brennen von DVDs meine ich. Denn wie ich gerade gelesen habe, plant die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ), die Urheberrechtsabgaben auf Rohlinge drastisch zu erhöhen.
So sollen auf Blueray-Rohlinge mal eben € 3,47 aufgeschlagen werden, was bei einem Einkaufspreis von rund € 2,- wahrscheinlich auf eine Verdoppelung des Verkaufspreises herauslaufen würde. Aber auch auf DVD- und CD-Rohlinge kämen saftige Aufschläge zu.
Allerdings ist nicht sicher, ob dieser Beschluß der ZPÜ wirklich vom Handel umgesetzt wird, denn bisher wurde die Urheberrechtsabgabe direkt mit den Herstellerfirmen augehandelt. Nun scheint es, als liefe der einseitige Beschluß der Zentralstelle auf ein klärendes Gerichtsverfahren hinaus.
Ich selbst archiviere meine TV-Mitschnitte seit einiger Zeit nicht mehr auf DVD-Rohlingen, sondern füttere damit eine Festplatte, die an meinem Blueray-Player als Mediaplayer hängt. Die aktuellen Festplattenpreise haben diese Entscheidung natürlich beeinflußt.
So sollen auf Blueray-Rohlinge mal eben € 3,47 aufgeschlagen werden, was bei einem Einkaufspreis von rund € 2,- wahrscheinlich auf eine Verdoppelung des Verkaufspreises herauslaufen würde. Aber auch auf DVD- und CD-Rohlinge kämen saftige Aufschläge zu.
Allerdings ist nicht sicher, ob dieser Beschluß der ZPÜ wirklich vom Handel umgesetzt wird, denn bisher wurde die Urheberrechtsabgabe direkt mit den Herstellerfirmen augehandelt. Nun scheint es, als liefe der einseitige Beschluß der Zentralstelle auf ein klärendes Gerichtsverfahren hinaus.
Ich selbst archiviere meine TV-Mitschnitte seit einiger Zeit nicht mehr auf DVD-Rohlingen, sondern füttere damit eine Festplatte, die an meinem Blueray-Player als Mediaplayer hängt. Die aktuellen Festplattenpreise haben diese Entscheidung natürlich beeinflußt.
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"Minority Report" auf Blueray
Eigentlich mag ich den Scientologen Tom Cruise nicht mehr. Aber an einem Film mit ihm in der Hauptrolle komme ich nicht vorbei: Als Chef der PreCrime-Abteilung der Polizei John Anderton sieht er sich plötzlich als Hauptfigur in einem gigantischen Komplott.
In dem von meinem Lieblings-Regisseur Steven Spielberg inszenierten Film wird eine Zukunftsvorstellung projeziert, die zumindest verstörend ist. Die "Zukunft" selbst ist - typisch bei Spielberg - in einer vorstellbaren Art und Weise produziert.
Nun kommt der Film am 30. April 2010 auf Blueray heraus und ist schon jetzt bei Amazon vorstellbar. Der Film wird sicher Einzug in meine noch kleine Blueray-Sammlung finden.
In dem von meinem Lieblings-Regisseur Steven Spielberg inszenierten Film wird eine Zukunftsvorstellung projeziert, die zumindest verstörend ist. Die "Zukunft" selbst ist - typisch bei Spielberg - in einer vorstellbaren Art und Weise produziert.
Nun kommt der Film am 30. April 2010 auf Blueray heraus und ist schon jetzt bei Amazon vorstellbar. Der Film wird sicher Einzug in meine noch kleine Blueray-Sammlung finden.
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Vergiss das iPhone, gewinne das Motorola Milestone
"Vergiss das iPhone, gewinne das Motorola Milestone”
Mit diesem für mich als iPhone-Fan erst einmal gewöhnungsbedürftigen Slogan verlost Flyertaxi.de ein ebensolches Motorola-Smartphone. Nun habe ich ich zum "Milestone" schon einige interessante Dinge gehört. Es könnte wohl wirklich der erste ebenbürtige Gegner des iPhone werden bzw. sein.
Da ich das gern selbst feststellen möchte, werde ich mal am Gewinnspiel teilnehmen. Das geht übrigens noch bis zum 14. Februar - es heißt also Beeilung!!
Mit diesem für mich als iPhone-Fan erst einmal gewöhnungsbedürftigen Slogan verlost Flyertaxi.de ein ebensolches Motorola-Smartphone. Nun habe ich ich zum "Milestone" schon einige interessante Dinge gehört. Es könnte wohl wirklich der erste ebenbürtige Gegner des iPhone werden bzw. sein.
Da ich das gern selbst feststellen möchte, werde ich mal am Gewinnspiel teilnehmen. Das geht übrigens noch bis zum 14. Februar - es heißt also Beeilung!!
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Ronald Belfort Scott (BSEplus reloaded)
Nach den Fragen nach der Entstehung des Namens "BSEplus" habe ich eben mal ein wenig im Archiv gekramt und alte Manuskripte gefunden. Darunter sind einige interessante Texte, aber auch solche, die man (wahrscheinlich) hier nie veröffentlichen könnte. ;-))
Einige Texte werde ich hier aber doch einstellen und habe dazu das Label "BSEplus reloaded" aufgelegt. Dieses Manuskript einer Sonder-Sendung gehört dazu. Die Songs sind hier aus rechtlichen Gründen natürlich nicht eingebaut.
Ronald Belfort Scott
Geboren wurde Bon als Ronald Belfort Scott am 9. July 1946 in Kirriemuir, Schottland. Seine Eltern waren Isa und Chick Scott. Schön frühzeitig begann er seinen eigensinnigen Weg und kam oft nicht von der Schule nach Hause, sondern kümmerte sich mehr um seine Dinge. Er lernte Schlagzeug und Dudelsack spielen.
Als er sechs war - 1952 also - wanderten seine Eltern nach Australien aus. Sie siedelten sich zuerst in einem Vorort von Melbourne namens Sunshine an, um sieben Jahre nach Freemantle umzuziehen, weil bei seinem Bruder Graeme Asthma festgestellt wurde. Als Arbeiterkind aufzuwachsen bedeutete für Bon, möglichst schnell die Schule zu verlassen und eben zu arbeiten. Er machte das 1961, da war er 15. Er arbeitete als Handlanger in einem Großmarkt und heuerte auf einem Krabbenschiff an.
Rotzfrech wie er war, hatte er so seine Probleme mit der Staatsmacht, und wenn er provoziert wurde, konnte er echt unangenehm werden. Anfang 1963 wies man ihn bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres in ein Heim der Kinderwohlfahrt ein, weil er bei einer Polizeikontrolle einen falschen Namen und eine falsche Anschrift angegeben hatte, aus einer "amtlichen Verwahrung" geflohen war und 12 Gallonen Benzin gestohlen hatte. Schließlich landete er in Riverbank, einem Knast für Jungen, aus dem er Weihnachten 1963 entlassen wurde. Er hatte damals das Gefühl, gegenüber seinen Eltern etwas gutmachen zu müssen, und dieses Gefühl blieb bis zu seinem Tod. Wenn er je eine kriminelle Ader gehabt hat, dann wurde ihm dieser Zahn im Gefängnis gezogen.
Er fand einen neuen Job und gründete die "Spectors", mit seinen Freunden Wyn Milson, John Collins und Brian Gannon. Obwohl die vier Jungs eigentlich nur am Wochenende Zeit zum Spielen hatten, schafften sie es bis ins australische Fernsehen.
SONG: The Spectors - Gloria (live)
Bon war eigentlich der Drummer, aber wie man gehört hat, nahm er auch gern schon das Mikro in die Hand. 1965 schlossen die Vier sich mit den "Winztons" zusammen und gründeten so "The Valentines". Sie wurden ziemlich populär in Australien mit ihrem Bubblegum Rock Style. Es gab zwei Lead-Sänger, und einer davon war Bon.
Allerdings war das Image das ganze Gegenteil vom späteren AC/DC-Image, wurden sie doch von den "Easybeats" inspiriert, einer sehr erfolgreichen Band in Australien. Ein wichtiges Mitglied der "Easybeats" war übrigens George Young - der ältere Bruder von Angus und Malcolm!
SONG: The Valentines - Peculiar Hole
Irgendwann war Schluß mit den "Valentines", und Bon ging zur Band "Fraternity". Gemeinsam brachten sie es zu immerhin zwei Alben. Allerdings ließen die anderen Bandmitglieder die Songs, die Bon schrieb, nicht mit auf die Platten. So entstanden in dieser Zeit viele der frühen AC/DC-Songs.
SONG: Fraternity - Welfare Boogie
Am 24 Januar 1972 heiratete er Irene Thornton. Die kurze Ehe neigte sich schon ihrem Ende, da setzte sich Bon eines Nachts sturzbetrunken auf sein Motorrad und fuhr ungebremst in einen Lieferwagen. Mehr tot als lebendig lag er drei Tage im Koma. Er hatte ein gebrochenes Schlüsselbein, einen Schnitt im Hals, einige Zähne verloren und sein Kiefer wurde nur durch Draht gehalten. Aber er wurde recht schnell wieder zusammengeflickt.
Seine Ehe mit Irene war aber nun wirklich am Ende, hatte er ihr doch versprochen, mit dem Trinken aufzuhören. Sie trennten sich und ließen sich schließlich 1978 offiziell scheiden. Und aus der Band war er zwischenzeitlich auch geflogen.
Er fand einen Job als Lieferwagenfahrer. Eines Tages sah er in Adelaide die junge Band "AC/DC". Die Geschichte, Bon wäre der Fahrer von Angus und Malcolm gewesen, ist von ihm selbst irgendwann erfunden worden. Denn "AC/DC" hielt sich damals nur mit kleinen Gigs über Wasser und hätten sich gar keinen Fahrer leisten können.
Kurz ein paar Worte zum ersten "AC/DC"-Jahr 1973/74: Weil ihr Bruder George als Musiker und Produzent recht erfolgreich war, wollten auch die Brüder Angus und Malcolm ihre Band haben. So gründeten sie halt "AC/DC". Für den Namen sorgte dabei ihre jüngere Schwester, die das Kürzel auf einem Staubsauger entdeckte. Der Name "AC/DC" machte den Jungs am Anfang einige Schwierigkeiten, dachten doch viele, sie wären eine schwule Rockband. Ihr erstes Konzert fand dann Silvester 1973 im berühmten "Chequers Club" statt.
Nach Tingelei durch verschiedene Clubs nahmen sie schließlich bei Albert Productions ihre erste Single auf: "Can I Sit Next To You Girl / Rockin' In The Parlour".
SONG: AC/DC - Can I Sit Next To You Girl (Dave Evans Version)
Allerdings stand dabei der erste Sänger von "AC/DC" - Dave Evans - am Mikrofon. Dieser hatte stets schreckliches Lampenfieber, und auch seine Stimme klang den Young-Brüdern einfach zu weich.
Eines Tages kam Bon Scott zu "AC/DC", sprach mit Angus und Malcolm und sagte, er würde gern bei ihnen mitmachen. Schließlich spiele er Schlagzeug und könne auch singen. So kam es zum ersten Gig in Adelaide, wo die Jungs sich bemühten, alle ihnen bekanntenRock-Songs zu spielen. Eine Stunde vor dem Auftritt vernichtete Bon zwei Flaschen Bourbon mit Dope, Coke und Speed, dann sagte er: "Okay, ich bin soweit" - und er war es!!
SONG: AC/DC - Show Business
"AC/DC" wurde die berühmteste Band, in der Bon Mitglied war, und das lag auch an seiner charismatischen Art und seiner unverwechselbaren Stimme. Und an der sehr harten Schule, durch die "AC/DC" gehen musste. Anfangs war es sehr hart, es kostete Geld und Nerven, und die Bezahlung gab es meist in Form von Drogen und Alkohol - außer natürlich für Angus. Schnell hatten sie Gigs in Adelaide und Melbourne und standen regelmäßig im "Hard Rock Cafe" Melbourne auf der Bühne.
Obwohl sie seit dem Eintritt von Bon ohne Manager waren, hielt sie das nicht davon ab, ein Album aufzunehmen. Die Aufnahmen zu "High Voltage" dauerten nur 10 Tage - und es wurde erfolgreich in Australien. Noch erfolgreicher wurde "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", auf dem die Präsenz von Bon Scott bei "AC/DC" überdeutlich wurde.
SONG: AC/DC - Problem Child
Der rasche Erfolg, aber auch das harte Leben, der Tourstreß und die verlockenden Möglichkeiten als Rockstar führten Bon auf den Weg der Exzesse: Drogen, aber vor allem Unmengen an Alkohol bestimmten sein Leben. Zwei bis drei Flaschen Bourbon am Abend waren für ihn normal. Trotzdem suchte er auch immer wieder nach privater Ruhe und schrieb dabei Songs, die heute wie eine Vorahnung auf sein kommendes Ende klingen.
SONG: AC/DC - Love Song
Es kam wie es kommen musste: Bon bekam Leberprobleme, und sein Arzt riet ihm dringend, den Alkohol zu lassen. Aber Bon brauchte den Stoff! Um sich auf Konzerte einzustimmen, sich nach dem Konzert zu beruhigen - oder einfach nur so.
Die vielen Touren rund um den Globus - "AC/DC" war nun weltweit ein Begriff für guten Hardrock - landete er schließlich Weihnachten 1979 in London. Er zog in die Bude seines Jugendfreundes Alistair Kinnear ein, und sie verbrachten einige Abende in Clubs und Diskotheken zusammen.
So auch den Abend des 18. Februar 1980 ...
Alistair Kinnear erinnert sich:
Am frühen Abend des 18. Februars 1980 machten Bon und ich, wie schon öfters, eine Tour durch bekannte Londoner Clubs und Discos. Wir waren mit unserem blauen Renault 5 unterwegs. Bevor wir schließlich gegen 1:30 h die Hard-Rock Discothek „Music Machine“ erreichten, hatte Bon bereits über einen Liter echten Bourbon zu sich genommen und war mächtig in Stimmung. Dass er betrunken war, merkte man ihm noch nicht an. Er unterhielt sich mit einigen Mädchen an der Bar und riss Witze am laufenden Band.
Nach etwa 2 Stunden war Bon total betrunken und hing wie leblos auf seinem Stuhl. Da ich nicht so viel wie Bon getrunken hatte, gelang es mir, ihn gegen 3:45 h ins Auto zu bekommen. Dort kam Bon nochmals ein wenig zur Besinnung, redete wirres Zeug und verfiel in eine tiefe Depression. Dann schlief er endgültig ein. Als wir dann gegen 4:00 h das Haus erreichten, versuchte ich Bon wachzuschütteln, ließ ihn dann, nach einem vergeblichen Versuch, auf dem Rücksitz weiterschlafen. Ich hinterließ ihm eine Nachricht, dass ich oben in der Wohnung sei. Dann schloss ich den Wagen ab und ging schlafen.
Als ich am Nachmittag des 19.2. aufwachte, war von Bon nichts zu sehen. Nach einem Blick aus dem Fenster sah ich, dass Bon noch im Auto lag. Ich zog mich schnell an und ging hinunter, um nach ihm zu sehen. Bon saß auf dem Rücksitz, den Kopf über die Lehne gebeugt, und überall waren Spuren von Erbrochenem. Ich rief sofort den Notarzt, doch der konnte nur noch seinen Tod feststellen, der schon vor 8 Stunden eingetreten sein musste. Darauf fuhren sie Bon ins "Kings College Hospital", wo die Obduktion Tod durch Ersticken feststellte.
Track: BBC – Report On Bon's Death
Nur Bon selbst, sein Arzt und ich wussten, wie es damals um seine Gesundheit bestellt war. Nicht einmal seine Eltern und die Boys von "AC/DC" wussten davon. Bons Leber war durch den ständigen Alkoholgenuss der letzten Jahre total zerfressen. Der Arzt gab Bon schon damals nur noch kurze Zeit zu leben. "He is finished", sagte er, er ist am Ende.
Alistar Kinnear lebte mit Bon kurze Zeit in seiner Wohnung zusammen. Er war Bons Freund und der letzte Mensch, der ihn lebend gesehen hat.
Als man ihn ins "Kings College Hospital" einlieferte, konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Auf Wunsch seiner Eltern, zu denen er immer engen Kontakt gehalten hat, wurde er auf dem "Cemetery's Memorial Garden" in Freemantle, Australien beigesetzt. Nach dem Tod seiner Eltern pflegt heute sein Bruder Graeme und dessen Familie das Grab von Ronald Belfort Scott.
SONG: AC/DC - Ride On
Einige Texte werde ich hier aber doch einstellen und habe dazu das Label "BSEplus reloaded" aufgelegt. Dieses Manuskript einer Sonder-Sendung gehört dazu. Die Songs sind hier aus rechtlichen Gründen natürlich nicht eingebaut.
Ronald Belfort Scott
Geboren wurde Bon als Ronald Belfort Scott am 9. July 1946 in Kirriemuir, Schottland. Seine Eltern waren Isa und Chick Scott. Schön frühzeitig begann er seinen eigensinnigen Weg und kam oft nicht von der Schule nach Hause, sondern kümmerte sich mehr um seine Dinge. Er lernte Schlagzeug und Dudelsack spielen.
Als er sechs war - 1952 also - wanderten seine Eltern nach Australien aus. Sie siedelten sich zuerst in einem Vorort von Melbourne namens Sunshine an, um sieben Jahre nach Freemantle umzuziehen, weil bei seinem Bruder Graeme Asthma festgestellt wurde. Als Arbeiterkind aufzuwachsen bedeutete für Bon, möglichst schnell die Schule zu verlassen und eben zu arbeiten. Er machte das 1961, da war er 15. Er arbeitete als Handlanger in einem Großmarkt und heuerte auf einem Krabbenschiff an.
Rotzfrech wie er war, hatte er so seine Probleme mit der Staatsmacht, und wenn er provoziert wurde, konnte er echt unangenehm werden. Anfang 1963 wies man ihn bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres in ein Heim der Kinderwohlfahrt ein, weil er bei einer Polizeikontrolle einen falschen Namen und eine falsche Anschrift angegeben hatte, aus einer "amtlichen Verwahrung" geflohen war und 12 Gallonen Benzin gestohlen hatte. Schließlich landete er in Riverbank, einem Knast für Jungen, aus dem er Weihnachten 1963 entlassen wurde. Er hatte damals das Gefühl, gegenüber seinen Eltern etwas gutmachen zu müssen, und dieses Gefühl blieb bis zu seinem Tod. Wenn er je eine kriminelle Ader gehabt hat, dann wurde ihm dieser Zahn im Gefängnis gezogen.
Er fand einen neuen Job und gründete die "Spectors", mit seinen Freunden Wyn Milson, John Collins und Brian Gannon. Obwohl die vier Jungs eigentlich nur am Wochenende Zeit zum Spielen hatten, schafften sie es bis ins australische Fernsehen.
SONG: The Spectors - Gloria (live)
Bon war eigentlich der Drummer, aber wie man gehört hat, nahm er auch gern schon das Mikro in die Hand. 1965 schlossen die Vier sich mit den "Winztons" zusammen und gründeten so "The Valentines". Sie wurden ziemlich populär in Australien mit ihrem Bubblegum Rock Style. Es gab zwei Lead-Sänger, und einer davon war Bon.
Allerdings war das Image das ganze Gegenteil vom späteren AC/DC-Image, wurden sie doch von den "Easybeats" inspiriert, einer sehr erfolgreichen Band in Australien. Ein wichtiges Mitglied der "Easybeats" war übrigens George Young - der ältere Bruder von Angus und Malcolm!
SONG: The Valentines - Peculiar Hole
Irgendwann war Schluß mit den "Valentines", und Bon ging zur Band "Fraternity". Gemeinsam brachten sie es zu immerhin zwei Alben. Allerdings ließen die anderen Bandmitglieder die Songs, die Bon schrieb, nicht mit auf die Platten. So entstanden in dieser Zeit viele der frühen AC/DC-Songs.
SONG: Fraternity - Welfare Boogie
Am 24 Januar 1972 heiratete er Irene Thornton. Die kurze Ehe neigte sich schon ihrem Ende, da setzte sich Bon eines Nachts sturzbetrunken auf sein Motorrad und fuhr ungebremst in einen Lieferwagen. Mehr tot als lebendig lag er drei Tage im Koma. Er hatte ein gebrochenes Schlüsselbein, einen Schnitt im Hals, einige Zähne verloren und sein Kiefer wurde nur durch Draht gehalten. Aber er wurde recht schnell wieder zusammengeflickt.
Seine Ehe mit Irene war aber nun wirklich am Ende, hatte er ihr doch versprochen, mit dem Trinken aufzuhören. Sie trennten sich und ließen sich schließlich 1978 offiziell scheiden. Und aus der Band war er zwischenzeitlich auch geflogen.
Er fand einen Job als Lieferwagenfahrer. Eines Tages sah er in Adelaide die junge Band "AC/DC". Die Geschichte, Bon wäre der Fahrer von Angus und Malcolm gewesen, ist von ihm selbst irgendwann erfunden worden. Denn "AC/DC" hielt sich damals nur mit kleinen Gigs über Wasser und hätten sich gar keinen Fahrer leisten können.
Kurz ein paar Worte zum ersten "AC/DC"-Jahr 1973/74: Weil ihr Bruder George als Musiker und Produzent recht erfolgreich war, wollten auch die Brüder Angus und Malcolm ihre Band haben. So gründeten sie halt "AC/DC". Für den Namen sorgte dabei ihre jüngere Schwester, die das Kürzel auf einem Staubsauger entdeckte. Der Name "AC/DC" machte den Jungs am Anfang einige Schwierigkeiten, dachten doch viele, sie wären eine schwule Rockband. Ihr erstes Konzert fand dann Silvester 1973 im berühmten "Chequers Club" statt.
Nach Tingelei durch verschiedene Clubs nahmen sie schließlich bei Albert Productions ihre erste Single auf: "Can I Sit Next To You Girl / Rockin' In The Parlour".
SONG: AC/DC - Can I Sit Next To You Girl (Dave Evans Version)
Allerdings stand dabei der erste Sänger von "AC/DC" - Dave Evans - am Mikrofon. Dieser hatte stets schreckliches Lampenfieber, und auch seine Stimme klang den Young-Brüdern einfach zu weich.
Eines Tages kam Bon Scott zu "AC/DC", sprach mit Angus und Malcolm und sagte, er würde gern bei ihnen mitmachen. Schließlich spiele er Schlagzeug und könne auch singen. So kam es zum ersten Gig in Adelaide, wo die Jungs sich bemühten, alle ihnen bekanntenRock-Songs zu spielen. Eine Stunde vor dem Auftritt vernichtete Bon zwei Flaschen Bourbon mit Dope, Coke und Speed, dann sagte er: "Okay, ich bin soweit" - und er war es!!
SONG: AC/DC - Show Business
"AC/DC" wurde die berühmteste Band, in der Bon Mitglied war, und das lag auch an seiner charismatischen Art und seiner unverwechselbaren Stimme. Und an der sehr harten Schule, durch die "AC/DC" gehen musste. Anfangs war es sehr hart, es kostete Geld und Nerven, und die Bezahlung gab es meist in Form von Drogen und Alkohol - außer natürlich für Angus. Schnell hatten sie Gigs in Adelaide und Melbourne und standen regelmäßig im "Hard Rock Cafe" Melbourne auf der Bühne.
Obwohl sie seit dem Eintritt von Bon ohne Manager waren, hielt sie das nicht davon ab, ein Album aufzunehmen. Die Aufnahmen zu "High Voltage" dauerten nur 10 Tage - und es wurde erfolgreich in Australien. Noch erfolgreicher wurde "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", auf dem die Präsenz von Bon Scott bei "AC/DC" überdeutlich wurde.
SONG: AC/DC - Problem Child
Der rasche Erfolg, aber auch das harte Leben, der Tourstreß und die verlockenden Möglichkeiten als Rockstar führten Bon auf den Weg der Exzesse: Drogen, aber vor allem Unmengen an Alkohol bestimmten sein Leben. Zwei bis drei Flaschen Bourbon am Abend waren für ihn normal. Trotzdem suchte er auch immer wieder nach privater Ruhe und schrieb dabei Songs, die heute wie eine Vorahnung auf sein kommendes Ende klingen.
SONG: AC/DC - Love Song
Es kam wie es kommen musste: Bon bekam Leberprobleme, und sein Arzt riet ihm dringend, den Alkohol zu lassen. Aber Bon brauchte den Stoff! Um sich auf Konzerte einzustimmen, sich nach dem Konzert zu beruhigen - oder einfach nur so.
Die vielen Touren rund um den Globus - "AC/DC" war nun weltweit ein Begriff für guten Hardrock - landete er schließlich Weihnachten 1979 in London. Er zog in die Bude seines Jugendfreundes Alistair Kinnear ein, und sie verbrachten einige Abende in Clubs und Diskotheken zusammen.
So auch den Abend des 18. Februar 1980 ...
Alistair Kinnear erinnert sich:
Am frühen Abend des 18. Februars 1980 machten Bon und ich, wie schon öfters, eine Tour durch bekannte Londoner Clubs und Discos. Wir waren mit unserem blauen Renault 5 unterwegs. Bevor wir schließlich gegen 1:30 h die Hard-Rock Discothek „Music Machine“ erreichten, hatte Bon bereits über einen Liter echten Bourbon zu sich genommen und war mächtig in Stimmung. Dass er betrunken war, merkte man ihm noch nicht an. Er unterhielt sich mit einigen Mädchen an der Bar und riss Witze am laufenden Band.
Nach etwa 2 Stunden war Bon total betrunken und hing wie leblos auf seinem Stuhl. Da ich nicht so viel wie Bon getrunken hatte, gelang es mir, ihn gegen 3:45 h ins Auto zu bekommen. Dort kam Bon nochmals ein wenig zur Besinnung, redete wirres Zeug und verfiel in eine tiefe Depression. Dann schlief er endgültig ein. Als wir dann gegen 4:00 h das Haus erreichten, versuchte ich Bon wachzuschütteln, ließ ihn dann, nach einem vergeblichen Versuch, auf dem Rücksitz weiterschlafen. Ich hinterließ ihm eine Nachricht, dass ich oben in der Wohnung sei. Dann schloss ich den Wagen ab und ging schlafen.
Als ich am Nachmittag des 19.2. aufwachte, war von Bon nichts zu sehen. Nach einem Blick aus dem Fenster sah ich, dass Bon noch im Auto lag. Ich zog mich schnell an und ging hinunter, um nach ihm zu sehen. Bon saß auf dem Rücksitz, den Kopf über die Lehne gebeugt, und überall waren Spuren von Erbrochenem. Ich rief sofort den Notarzt, doch der konnte nur noch seinen Tod feststellen, der schon vor 8 Stunden eingetreten sein musste. Darauf fuhren sie Bon ins "Kings College Hospital", wo die Obduktion Tod durch Ersticken feststellte.
Track: BBC – Report On Bon's Death
Nur Bon selbst, sein Arzt und ich wussten, wie es damals um seine Gesundheit bestellt war. Nicht einmal seine Eltern und die Boys von "AC/DC" wussten davon. Bons Leber war durch den ständigen Alkoholgenuss der letzten Jahre total zerfressen. Der Arzt gab Bon schon damals nur noch kurze Zeit zu leben. "He is finished", sagte er, er ist am Ende.
Alistar Kinnear lebte mit Bon kurze Zeit in seiner Wohnung zusammen. Er war Bons Freund und der letzte Mensch, der ihn lebend gesehen hat.
Als man ihn ins "Kings College Hospital" einlieferte, konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Auf Wunsch seiner Eltern, zu denen er immer engen Kontakt gehalten hat, wurde er auf dem "Cemetery's Memorial Garden" in Freemantle, Australien beigesetzt. Nach dem Tod seiner Eltern pflegt heute sein Bruder Graeme und dessen Familie das Grab von Ronald Belfort Scott.
SONG: AC/DC - Ride On
The Onion Movie: Neckbelt recall
"American Automotive" announced a recall on all 2.004 cars with neckbelts ... they have been proven to cause of violent decapitation:
More about "The Onion" you can find at their Youtube page.
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