19. November 2007

Aiptek Z300HD - Workflow für Windows Vista

Benötigte Software:

Windows Movie Maker Vista (in Vista Premium enthalten)
MP4Cam2Avi (Freeware, im Netz zu finden)
Vista Codec Pack (Freeware, im Netz zu finden)


Einleitung:

Will man seine Filme in High Definition (HD) Qualität aufnehmen, so kommen meist schnell mehr als 700,- € für eine Kamera zusammen. Dass es auch preiswerter geht, zeigt Aiptek mit dem Modell Z300HD. Diese Kamera kostet weniger als 300,- € (oft sogar deutlich darunter) und kann Videos in der Auflösung 1.280 x 720 Bildpunkte aufnehmen, das Ganze in NTSC (d.h. mit 30 Bildern pro Sekunde). Für die ersten Schritte in Sachen HD-Video ist diese Kamera ebenso geeignet wie für "schnelle" Aufnahmen bei (fast) jeder Gelegenheit.

Ein Problem stellt sich spätestens dann ein, wenn der Filmer seine Videos schneiden möchte: HD-Material an sich ist sehr anspruchsvoll, die MOV-Dateien von der Z300HD um so mehr. Doch davon sollte man sich nicht entmutigend lassen. Denn schon mit recht durchschnittlicher Hardware und ein paar Software-Tricks kann man schöne Ergebnisse erzielen.


Die Vorbereitung:

Mittels USB-Kabel werden die aufgenommen Filme, die im MOV-Format vorliegen, auf den PC kopiert. Das erfolgt am besten in ein eigenes Verzeichnis, z.B. auf einer externen Festplatte. Die Daten sind mit dem Videocodec H.264 komprimiert, der gute Ergebnisse bei recht kleinen Dateigrößen ermöglicht. Leider ist der Codec auch recht anspruchsvoll, was die Leistung des Rechners angeht. Und das MOV-Format stammt aus der Apple-Welt, damit hat Windows so seine Schwierigkeiten.

Hier kommt die Software MP4Cam2Avi zum Einsatz. Sie hilft uns, dem Rechner vorzugaukeln, es handele sich nicht um eine MOV-Datei, sondern einfach eine AVI-Datei. Damit MP4Cam2Avi aber korrekt arbeiten kann, muss vorher das Vista Codec Pack installiert werden. Darin befinden sich die gebräuchlichsten Video- und Audio-Codecs für Vista.

Nach der Installation des Paketes (und einem Neustart des Systems, der hier wirklich empfohlen ist) kann MP4Cam2Avi gestartet werden. Das Programm benötigt keine Installation, sondern kann direkt gestartet werden.

Auf der linken Seite wählt man nun das Laufwerk und den Ordner aus, in welchem die von der Kamera kopierten MOV-Dateien liegen. Ein Click auf "Select all" wählt alle Dateien zur Umwandlung aus. Der mittlere Bereich (Videovorschau) kann vergessen werden; H.264-Video vorher anzuschauen geht hier leider nicht. Interessant wird es auf der rechten Seite:
Unter "action" empfiehlt sich "Batch convert". Bei Auswahl von "Convert & join" werden alle Dateien zu einer großen (und schwer beherrschbaren) Gesamtdatei gewandelt. Wer das mag - bitteschön! Beim Punkt "audio format" hat sich die Einstellung "PCM (uncompressed)" als vorteilhaft erwiesen, weil hier auf den Rechner weniger Arbeit beim bearbeiten zukommt, da die Audiodaten eben nicht gepackt sind. Wer natürlich einen sehr flotten Rechner hat, kann auch eine der MP3-Einstellungen nehmen. Außerdem zeigen sich bei komprimiertem Ton gewisse Synchronisationsprobleme, die eben durch unkomprimiertes Audio vermeidbar sind.

Dann braucht man nur den Zielordner auszuwählen und eventuell die "avi size limit" auf 2048 MB einstellen und eine "normale" Priorität auswählen, dann kann man schon den "Start"-Knopf betätigen. Den nun erscheinenden Hinweis kann man mit OK beantworten - und dann geht es auch schon los.


Das Wandeln:

Bitte nicht wundern, dass die Wandlung so schnell geht, den so richtig gewandelt wird hier gar nichts. Sowohl die MOV-Datei als auch die entstehende passende AVI-Datei sind nur sogenannte Container. Interessant ist es hinter den Kulissen. Und was muss man da sehen? Sowohl modernes WMV als auch H.264 oder MOV oder auch DIVX sind Mpeg-Formate der 4. Generation. Sie werden nur in den jeweiligen Containern "versteckt". Und hier greift halt MP4Cam2Avi ein: Es macht aus der MOV-Datei mit darin enthaltenem H.264 Codec einfach eine AVI-Datei - mit darin enthaltenem H.264 Codec. Tja, und wenn sich der Mediaplayer von Windows auch gegen eine MOV-Datei sträubt - mit einer behandelten AVI-Datei hat er keine Verständigungsprobleme. Man muss halt nur die gleiche Sprache sprechen!


Das Schneiden:


Das Bordwerkzeug Windows Movie Maker Vista ist eine kleine, aber mittlerweile feine Videoschnittsoftware, die dazu noch quasi kostenlos daherkommt. Das Programm erklärt sich in vielen Punkten selbst, deshalb soll hier nur auf die für HD-Videos wichtigen Punkte eingegangen werden.

Da der Ton bei der Aiptek Z300HD nicht überwältigend ist und man am Ende einer jeden Aufnahme
a) irgendwie verwackelt (die Kamera ist halt so leicht!) und
b) das Ausschalten noch auf dem Video zu hören ist, empfiehlt es sich, die einzelnen Clips entsprechend einzukürzen. Und mit guter Musik wirkt ein Video gleich noch einmal so schön.

Bevor wir Anfangen zu schneiden, stellen wir den Movie Maker Vista auf NTSC (30 Bilder pro Sekunde) und 16:9-Ausgabe ein, dann wird auch ordentlich mit dem Quellmaterial umgegangen.

Tja, und dann kann es auch schon losgehen: Das eigentliche Schneiden ist recht einfach und erklärt sich entweder selbst, oder man kann in der Hilfe zum Programm nachlesen.


Die Ausgabe:


Beim Movie Maker werden die fertigen Filme "veröffentlicht", auch wenn sie nur auf die Festplatte geschrieben werden. Also wählt man als "Veröffentlichungsort" "Dieser Computer". Im nachfolgenden Dialog legt man den Namen und den genauen Speicherort des fertigen Filmes fest. Im letzten Fenster trennt sich nun die Spreu vom Weizen: Wer einen Superrechner sein Eigen nennt, kannt die vorgegebene Ausgabeart (bestmögliche Qualität) auswählen. Ansonsten nehmen wir den dritten Punkt "Weitere Einstellungen". Im Auswahlfeld wählen wir das Format unserer Wünsche: Soll der Film auf eine DVD, dann nehmen wir den entsprechenden Punkt. Für eine HD-Ausgabe empfiehlt sich "HD 720p" oder "HD für XBOX 360" - ganz nach Wunsch. Letztere Einstellung hat eine höhere Bitrate und damit eine etwas bessere Bildqualität.


Das Abspielen:


Da wir nun schließlich eine WMV-Datei erzeugt haben, bietet sich wieder der Media Player an. Und diesmal völlig zu Recht, denn die erzeugte Datei ist absolut Windows-konform. Einen schnellen Prozessor vorausgesetzt, bekommt man nun sein persönliches HD-Video angezeigt.

Viel Spaß!!

15. November 2007

A clip with Emily Wood

Here is a clip from the german comedy show "Sixpack" with Emily Wood as first sergeant.

Please watch first:



Here is the translation (I hope all is right):

First sergeant:
Attention!!
Shooter Jaud - stand up!
How a soldier defines "music"?

Jaud:
Well, today some young people love music ...

First sergeant:
What have I taught you??

Jaud:
Er ... music is an invention of long-haired draft resisters ...
Music is the soldier's whimpering under the ice-cold shower ...
Not music is in the air, but bullets ...
A soldier makes music at most with Stalin's organ pipes ...
Music has no frontiers - the Bundeswehr does have ...
The soldier don't need music, his ears are only good for commands ...

First sergeant:
... and ...

Jaud:
... and ... music is when the first sergeant gives us a chewing out!!

First sergeant:
There you go.
Rühren (in meaning of "Stand at ease!") ... Sie sich nicht vom Fleck ... das ist hier doch keine Disco!!
Don't ... budge - this is not a disco here!!

Carry on!

14. November 2007

Chaos: Das Internet wurde gelöscht!

Zugegeben: wenn diese Meldung wahr wäre, dann könnte man auch diesen Blog nicht mehr lesen. Aber die Vorstellung ist schon ganz schön lustig (oder schrecklich, wie man's nimmt):

Windows Vista vs. Mac OS X

Vor einem guten Jahr ist ein ganz neues Betriebssystem in mein Leben getreten: Mac OS X von Apple. Das war auf meinem als Wohnzimmer-PC genutzten Mac Mini installiert (ist klar, ist schließlich ein Apple-PC) und hat mich in vielen Dingen positiv überrascht.

Dann kam in diesem Jahr - versteckt in einem neuen Notebook - Microsofts neuer Schlag in die Magengrube namens Windows Vista in mein Haus, und ich hatte verschiedene De-ja-vus: viele Funktionen kamen mir einfach so bekannt vor.

Hatte etwa Microsoft bei Apple abgekupfert??

Glücklicherweise habe ich nun ein Video bei YouTube gefunden, wo von einem Spezialisten diese meine Vermutung klar und deutlich widerlegt wird:

13. November 2007

Schnee auf der Straße

Ich mag ja Schnee - im Fernsehen. Und beim Rodeln mit den Kindern. Aber nicht auf der Straße! Besonders wenn es unerwartet kommt (für den Winterdienst, die LKWs und die Ich-fahre-immer-mit-Sommerreifen-Typen). Dann wird aus dem schönen Weiß schnell der größte Sch...

So sah es gestern im Harz aus:













12. November 2007

Der erste Schnee

Es ist zwar mal gerade November, aber trotzdem hat es schon geschneit. Hier im Tal ist natürlich nichts liegengeblieben, aber schließlich haben wir ja die Berge vor der Nase. Also rein ins Auto und ab in den Schnee!!

Die Kinder hatten jede Menge Spaß:













9. November 2007

50 Jahre Trabant

Ich hatte auch mal einen - so wie viele Ossis: einen Trabant. Meinen habe ich nach der Wende für 50,- Ostmark vom damaligen DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) in Magdeburg abgekauft. Nach zwei Jahren habe ich ihn dann für 750,- DM verkauft. Ein gutes Geschäft.

Einen interessanten Clip von Reuters habe ich bei FAZ.net gefunden. Hier der Link:

Reuters-Clip bei FAZ.net

8. November 2007

Lebenslauf

Wenn sich jemand fragen sollte, wo ich so herkomme, dann kann ihm sicherlich dieser kleine Lebenslauf helfen:

Dirk ist das Ergebnis des ersten in Deutschland geglückten Klon-Experiments, welches, noch maßgeblich von Rudolf Virchow initiiert, 1922 in Berlin durchgeführt wurde. Deshalb stört es ihn bis heute nicht, wenn man ihn als „Clown“ bezeichnet. Während seiner Aufzucht im „Astrid Lindgren Institut“ Stockholm lernte er sowohl alternative Bekleidungsmöglichkeiten als auch Tiere als Partnerersatz kennen und lieben.

Schon frühzeitig interessierte sich Dirk für Technik und war so 1936 als Kameraträger für Leni Riefenstahl tätig, die einen umstrittenen Olympiafilm drehte. Durch diese Verstrickungen in das braune Geflecht 1945 von den Russen verfolgt, verschlug es ihm nicht die Sprache, sondern nach Italien. Als Privat-Masseur von Gina Lollobrigida gelang er in das heiligste des italienischen Films: Cinecitty. Im „römischen Hollywood“ arbeitete er als Stunt-Double für Adriano Celentano und verletzte sich dabei erheblich am Kopf. Seit damals nimmt er nun sein Carpacchio nur noch in Form von Rinderhack zu sich. Ein schweres Schicksal.

Es folgte eine Zeit der Wanderschaft. Nachdem er erfolglos versuchte, den Triumphbogen uringelb zu streichen und in Spanien den Namen „Pajero“ gesetzlich schützen zu lassen, verschlug es ihn nach Großbritannien. Hier gelang ihm endlich der große Durchbruch. Er verkaufte den grünlichen Auswurf seiner Gehirnerkrankung an einen dummen Jakob und Rinderzüchter namens Creutzfeldt. Dieser Creutzfeldt-Jakob diskutierte die weitere Verwendung dieser Substanz beim Beischlaf mit seiner Lieblingskuh und gilt daher als Auslöser von BSE, welches seither erfolgreich in alle Welt und natürlich auch nach Deutschland exportiert wird.

Dirk übernahm daraufhin die deutsche Niederlassung in Nordhausen. Heute lebt er glücklich und zufrieden von seiner Sozialhilfe auf einer 2 Quadratmeter Vollkomfort-Bank im Stadtpark und pflegt seine Syphilis.

Listen!

Kindermund

Die Kinder gehen heute mit dem Kindergarten zur Kirche, um sich dort mal umzuschauen. Unter anderem wollen sie sich auch die Glocken anschauen, die ja bekanntlich im Kirchturm untergebracht sind.

Leah bemerkte dazu:

"Wir gehen nämlich heute in die Kirche. Und in dem Turm da ist immer der Gott und spielt dann dort Gorgel!!"

Auf Mamas Entgegnung, das sie in der Kirche den Pfarrer treffen wird, antwortete die Kleine:

"Ja, und der Fahrer fährt den Gott dann überall hin."

Das wird sicherlich ein lustiger Besuch heute.