8. November 2007

Lebenslauf

Wenn sich jemand fragen sollte, wo ich so herkomme, dann kann ihm sicherlich dieser kleine Lebenslauf helfen:

Dirk ist das Ergebnis des ersten in Deutschland geglückten Klon-Experiments, welches, noch maßgeblich von Rudolf Virchow initiiert, 1922 in Berlin durchgeführt wurde. Deshalb stört es ihn bis heute nicht, wenn man ihn als „Clown“ bezeichnet. Während seiner Aufzucht im „Astrid Lindgren Institut“ Stockholm lernte er sowohl alternative Bekleidungsmöglichkeiten als auch Tiere als Partnerersatz kennen und lieben.

Schon frühzeitig interessierte sich Dirk für Technik und war so 1936 als Kameraträger für Leni Riefenstahl tätig, die einen umstrittenen Olympiafilm drehte. Durch diese Verstrickungen in das braune Geflecht 1945 von den Russen verfolgt, verschlug es ihm nicht die Sprache, sondern nach Italien. Als Privat-Masseur von Gina Lollobrigida gelang er in das heiligste des italienischen Films: Cinecitty. Im „römischen Hollywood“ arbeitete er als Stunt-Double für Adriano Celentano und verletzte sich dabei erheblich am Kopf. Seit damals nimmt er nun sein Carpacchio nur noch in Form von Rinderhack zu sich. Ein schweres Schicksal.

Es folgte eine Zeit der Wanderschaft. Nachdem er erfolglos versuchte, den Triumphbogen uringelb zu streichen und in Spanien den Namen „Pajero“ gesetzlich schützen zu lassen, verschlug es ihn nach Großbritannien. Hier gelang ihm endlich der große Durchbruch. Er verkaufte den grünlichen Auswurf seiner Gehirnerkrankung an einen dummen Jakob und Rinderzüchter namens Creutzfeldt. Dieser Creutzfeldt-Jakob diskutierte die weitere Verwendung dieser Substanz beim Beischlaf mit seiner Lieblingskuh und gilt daher als Auslöser von BSE, welches seither erfolgreich in alle Welt und natürlich auch nach Deutschland exportiert wird.

Dirk übernahm daraufhin die deutsche Niederlassung in Nordhausen. Heute lebt er glücklich und zufrieden von seiner Sozialhilfe auf einer 2 Quadratmeter Vollkomfort-Bank im Stadtpark und pflegt seine Syphilis.

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