3. Februar 2008

Tag 1 – Fliegen mit Condor ist schön (eng)

24. Januar:

Schon gegen 3 Uhr war die Nacht zu Ende, allerdings konnten wir schon vor Aufregung nicht besonders gut schlafen. Egal, das ist halt Urlaub! Also die letzten Sachen gepackt, kurz vor 4 kamen unsere Freunde vorgefahren – und dann ging es los Richtung Frankfurt. Zum Glück gab es unterwegs keine Probleme oder Staus, so dass wir schon gegen halb 8 am Aiport-Hotel Kelsterbach ankamen. Dort hatten wir für je 43,- € zwei Parkplätze gebucht. Nach dem Bezahlen und dem Parken der Autos brachte uns der Shuttlebus zum Flughafen, quasi bis direkt bis zum Condor-Schalter. Dort ging es auch recht schnell mit dem Einchecken. Also ab zum Frühstück – zu Flughafenpreisen! Es war das teuerste Frühstück des gesamten Urlaubs, aber man muss ja was essen. Dann sind wir noch ein wenig im Flughafen rumgebummelt und haben dabei die bonde Anni von „Germany's next topmodel“ gesehen. Mann, ist die dürr!! Aber sie wäre für einen Langstreckenflug mit Condor sehr gut geeignet. Ich mit knapp 1,90 allerdings eher nicht ...

Die 12 Stunden im Flieger vergingen dann eben nicht wie im Flug, sondern wurden ein wenig zu Quälerei. Übrigens auch für die Kinder, denn so lange stillsitzen ist ganz schön anstrengend für Fünfjährige. Aber zwei Mahlzeiten, drei Filme und ca. 10 Minuten Schlaf (insgesamt!) später waren wir auch „schon“ da. Raus aus dem Flugzeug, rein in die Warteschlange bei der Einreise. Da wir ganz hinten im Flieger saßen, standen wir auch ziemlich weit am Ende. Aber es gibt dort einen guten Geist mit einer gelben Condor-Weste: der hält nach mitreisenden Kindern Ausschau und lotst diese samt die begleitenden Eltern aus der Schlange heraus zum nächsten freien Officer. So brauchten wir insgesamt nur knapp fünf Minuten warten, und nach einem sehr freundlichen Gespräch (die Amerikaner scheinen Kinder zu mögen) konnten wir unsere Koffer abholen. Kleine Beagle haben wir beim Zoll übrigens nicht gesehen, nur eine ältere Dame, die uns viel Spaß und ganz viel Glück in Las Vegas wünschte.

Mit einem Shuttlebus ging es in die Gillespie St. zur zentralen Autovermietung. Wir hatten einen Minivan bei Alamo gebucht, und nach dem Ablehnen der diversen zusätzlichen Versicherungsangebote etc. konnten wir unseren Toyota Sienna in Empfang nehmen. Ein schöner Wagen, extra für uns aus Kalifornien rübergeholt, weil es diese Klasse in Las Vegas eigentlich gar nicht gibt. Vier Erwachsene, zwei Kinder und sechs Koffer hatten problemlos Platz. Und ab ging die Fahrt Richtung Strip.

Nach einer Viertelstunde waren wir am gebuchten Hotel: "Imperial Palace". Es liegt mitten am Strip und war für die Lage mehr als preiswert. Das war es dann aber eigentlich auch schon. Doch dazu später mehr. Da wir alle etwas geschlaucht waren, liessen wir den Wagen parken und die Koffer auf die Zimmer bringen. Ein sehr angenehmer und vergleichsweise günstiger Service. Danach machten wir einen ersten Rundgang durch das Hotel und kosteten im Burger Palace die erste amerikanische Mahlzeit des Urlaubs. Und dann ging es auch schon in die Betten – wir waren ja auch schon 24 Stunden auf den Beinen. Vorher noch schnell beim Player's Club angemeldet und ein wenig Geld in den Slots versenkt – leider blieb uns das Glück dann nicht nur an diesem Abend versagt.

Soviel zum ersten Tag ... und morgen geht es weiter.

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