12. September 2008

Viel Verkehr

Wenn die Kinder aus unserem Wohngebiet zur Schule / zum Kindergarten wollen, müssen sie die B4 überqueren. Und die ist - einfach gesagt - eine vielbefahrene Straße. Wir Eltern und Anwohner hätten nun gern für uns, die Kinder und alle anderen Passanten, die dort mal schnell über die Straße wollen, eine Bedarfsampel. Klar greift die in den fließenden Verkehr ein, aber hat der mehr Rechte als Fußgänger? Oder soll der Verkehr rollen und die Fußgänger einen großen Umweg machen?

Also haben wir mal - zur Verstärkung des Antrages, den die Grundschule ans Verkehrsamt gestellt hat - den Verkehr gezählt. Und hier kommt nun die Auswertung der dreitägigen Verkehrszählung in der Ortslage Niedersachswerfen, genauer an der B4 (Nordhäuser Straße) in Höhe der Abzweigungen Goethestraße / Am Kirchberg / Karl-Bernsdorf-Straße. Gezählt wurde morgens (die Kinder müssen in die Schulen und zum Kindergarten), mittags (die ersten Heimkehrer) sowie nachmittags (viele Heimkehrer).

Und hier sind die Ergebnisse, jeweils zeitmäßig zusammengefasst:

Tag Uhrzeit Fahrzeuge Fußgänger
02.09.2008 07:00 - 08:00 1112 47

11:30 - 12:30 914 86

15:00 - 16:00 1330 79




03.09.2008 07:00 - 08:00 1019 46

12:00 - 13:00 1016 26

15:00 - 16:00 1470 56

04.09.2008 07:00 - 08:00 1055 40

12:30 - 13:30 1056 27

15:30 - 16:30 1379 61

Die unterschiedlichen Fußgängerzahlen ergeben sich natürlich auch aus den Wetterbedingungen. Während es am Dienstag sonniges und trockenes Wetter war, war es am Mittwoch regnerisch und am Donnerstag neblig und recht kühl.

Interessant sind auch die Aussagen der Passanten, die uns bei der Zählung auch mal über die Schulter schauten. Mehrheitlich wurde eine Bedarfsampel als Querungshilfe befürwortet, und das nicht nur von den Eltern, sondern auch von den älteren Bürgern. Diesen fällt es naturgemäß auch schwer, im stark fließenden Verkehr die B4 zu überqueren, um z.B. zum Einkauf zu gelangen.

So, und nun hoffen wir, dass die Anstrengungen der vergangenen Woche nicht umsonst waren und wir Eltern und Kindern sowie allen Bürgern durch unsere Arbeit helfen konnten. Die Entscheidung liegt nun bei den Behörden. Im Übrigen: Von welcher Steuer hat denn unsere Gemeinde etwas, von unserer Einkommenssteuer oder von der KFZ-Steuer?!

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