31. Dezember 2009

Die Silvesterbowle 2009 läuft!! [Update]

Danke an alle Hörer und die tollen Feedbacks!! Das war eine sehr schöne Erfahrung heute! Einen guten Rutsch und ein tolles Jahr 2010 an alle Blog-Leser!!!

So, mit der Lady Gaga und "Pokerface" geht die schöne Sendung "Silvesterbowle 2009" auch zu Ende. Es gab zwar noch ein paar Songs, aber so schnell kam ich gar nicht hinterher, Blog UND Twitter zu aktualisieren. Wen es interessiert, einfach mal nach dem Hashtag #sb2009 bei Twitter schauen.

Jetzt ein Mashup der "besten" 25 Titel des Jahres 2009 von DJ Earworm.

Robbie Williams besingt die "Bodies", und wir hatten einen lieben Anrufer aus Eisenach in der Sendung (Frau Eisner).

Nach Elbow - "An Audience with the Pope" folgt gleich AC/DC - "Anything Goes". Beides Wünsche von Mario und seiner Frau.

Michael Jackson ist tot, seine Musik lebt: "Billie Jean" passt klanglich gut in diese Sendung.

Das war aber böse jetzt, aber mit Milow und "Ayo Technology" bekommen wir das doch wieder hin, oder?!

Nach dem Bösen Peter jetzt eine Musikwunsch von Stefan aus Leipzig (bei Halle): Rammstein - "Rammlied". Viel Spaß damit!!

Matt Powers - "I Believe What I See" - ein Sänger aus Los Angeles mit einer coolen Stimme und toller Musik! Man kann Matt bei Twitter folgen (@mattpowersmusic) oder bei Facebook. Dort findet man auch Möglichkeiten, seine erste CD und die aktuelle Single kostenlos zu laden. Ein faires Angebot!

Depeche Mode - "Wrong" - ein Song mit einem mehr als interessanten Video dazu. Einfach mal anschauen!

Peter ist verwirrt über den Song von Elsterglanz namens "Super Trouper", der ja eigentlich von ABBA stammt, klingt er doch wie von AC/DC gespielt.

Wir testen jetzt gleich die Bowle .... yummo!!!

Dieter Nuhr über Opel - sehr lustig ;)

Jetzt Empire Of The Sun - "Standing On The Shore"

Das war ja wieder eine umfangreiche Begrüßung! ;)

Nach der Begrüßung gibt es erstmal Ich & Ich mit "So soll es bleiben".

Wir sitzen schon im Studio ... und in wenigen Minuten geht es los. Dieser Blog wird live aktualisiert. Was sind wir nicht toll! ;)

29. Dezember 2009

Silvesterbowle 2009

Ein Auszug aus der Homepage des OKN:

"Ihren ganz persönlichen Jahresrückblick bestreiten Dirk Daniel und Peter Jentsch wieder am 31. Dezember live zwischen 15 Uhr und 17 Uhr im OKN. Da wird nichts ausgelassen, ob Promis, Politik oder andere Kuriositäten - zu allem haben sie ihren Senf bezusteuern. Und natürlich spielt die Musik eine gewichtige Rolle, zumal beide im abgelaufenen Jahr bei der selben Band im Konzert waren und sicher das ein oder andere Stück der australischen Kultband gespielt wird ..."

Was bedeutet das? Gehe ich etwa wieder auf Sendung?? Mache ich am Donnerstag Nachmittag Radio???

Genau so sieht es aus!! Zwischen 3 und 5 am Nachmittag geht unser traditioneller Jahresrückblick auf Sendung. Eigentlich nur regional in und um Nordhausen, aber dank Internetradio nun auch weltweit!

Hier gibt es die Links zum Livestream:

Neben einem musikalischen Rückblick auf 2009 werden Peter und ich auch diverse Themen des Jahres ansprechen und unsere Meinung dazu kundtun. Außerdem freuen wir uns wieder über Anrufe oder Faxe direkt bei uns ins Studio. Hier die Nummern:
  • Telefon: 03631 - 99 33 11
  • Telefax: 03631 - 99 33 33
Auch per Mail eingehende Grüße übermitteln wir natürlich gern. Einfach mailen an:
Und weil wir gaaaaanz modern sind, könntet Ihr Eure Meinungsbekundungen und Grüße etc. auch per Twitter senden. Dazu ganz schnell bei Twitter anmelden (wenn nicht schon geschehen) und BSEplus folgen:
Okay, und nun freuen wir uns auf viele Zuhörer und eine wirklich interaktive Sendung. Wünsche nach Musik bitte auch vorher senden - ich versuche diese (bei Verfügbarkeit) zu berücksichtigen.
Hier nochmal der Termin und die Daten:
  • Donnerstag, 31. Dezember 2009
  • 15 bis 17 Uhr
  • OKN (lokal auf 100,4 MHz, online s.o.)

27. Dezember 2009

Der Film im Fenster - dank ZDF HD ;)

Über die Feiertage probieren ARD und ZDF - sehr zur Freude von uns Zuschauern - das "neue" Fernsehen HDTV aus. So neu ist das zwar gar nicht, denn man hat das bei den Öffentlich-Rechtlichen schon öfter getestet, und die privaten bzw. Bezahlsender bekommen das auch schon ganz gut hin.

Nun also ARD und ZDF. Das ist sehr löblich, weil ja sowieso von uns allen finanziert und damit längst überfällig. Schöne neue Fernsehzukunft also. Oder doch nicht? Nun ja, es gibt das so Kleinigkeiten, die bis zu den GEZ-bezahlten Technikern nicht vorgedrungensind. Oder wie sonst ist das tolle Fernseherlebnis mit dem Film "Der Pferdeflüsterer" auf ZDF HD zu Weihnachten zu erklären?

Das schafft vielleicht ein kleines bebildertes Märchen.

Es war einmal ... ein Film. Dieser wurde auf 35 Millimeter breitem Zelluloid gedreht und lag damit im schönen Format 16:9 vor.


Das Bild war weit und breit, damit die Augen etwas zu tun bekämen. Damit auch die Menschen zu Hause in den Genuss dieses Filmes kommen konnten, wurden zuerst Videokassetten und später DVDs davon angefertigt. Nun begab es sich aber, dass viele Menschen zu Hause noch einen alten Fernsehapparat im Verhältnis 4:3 besaßen. Was tun? Denn wenn man das Filmbild in das alte Fernsehbild einpasste, war das Verhältmis nicht sehr ansehlich.


Findige Techniker kamen auf die Idee, dem Film ein paar Streifen mit auf den Weg zu geben, damit das eigentliche Filmbild eben nicht wie gestreckt aussah. Und plötzlich klappte es mit den Proportionen wieder.


Dann kamen langsam, aber sicher Fernseher im Format 16:9 in Mode. Die konnten das Bild des Filmes praktisch formatfüllend - ohne die störenden Streifen - darstellen. Das funktionierte aber nur richtig, wenn ein wichtiger Schalter (genannt Flag) genutzt wurde.


Vergaß man diesen Schalter, wurde das Bild mit den schwarzen Streifen zusammen in das flachere Bildformat reingepresst. Das Ergebnis war fatal.


Solch ein Bild flimmerte am bewussten Abend über die Bildschirme aller ZDF-Zuschauer. Okay, das kann ja mal passieren, schließlich machen die meisten Privatsender diesen "Fehler" regelmäßig.

Ha, dachten sich nun aber die Techniker des ZDF, das können wir noch verschlimmbessern. Denn schließlich haben wir ja nun HDTV, da sind ganz andere Möglichkeiten drin.

Gedacht, getan. Man nahm sich also das schöne Bild mit den scharzen Streigen oben und unten und fütterten damit ihren HDTV-Umrechner. Für diesen war das zugeführte Signal aber nun ein klassisches 4:3 Bild, und das kannte er von alten echten 4:3 Filmen. Flugs rechnete er also Streifen dazu - diesmal links und rechts - um den Zuschauern das vermeintliche 4:3 Bild formatfüllend zu präsentieren.

Und das Ergebnis dieser Umrechung ging dann parallel auf dem schönen Kanal ZDF HD auf Sendung:


Somit kamen also die Zuschauer des "neuen, besseren" Fernsehens in den Gebuss eines Filmes im Fenster. Sicher sind sie dafür ganz nah zusammengerückt vor dem teuren HD-Fernseher, um das eine oder andere Detail im Film zu erhaschen.

Eine technische Meisterleistung, liebe ZDF-Techniker - sicherlich mit warmen, weihnachtlichen Gedanken zu begründen. Vielen Dank dafür!!

14. Dezember 2009

14 Fragen zu Twitter

Twitter ist in. Zumindest bei mir und Millionen anderen Menschen weltweit. Das kann ich schonmal so sagen.

@gillyberlin hat sich nun ein paar Fragen ausgedacht, anhand derer er sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, wie die Leute bei Twitter denn so ticken. Die Fragen sind leicht zu beantworten, also werde ich das auch mal tun.

Und hier sind sie (die Fragen, mit meinen jeweiligen Antworten dazu):

  1. Wie ist dein Twittername?
    @bseplus
  2. Hast du einen weiteren Twitter Account oder twitterst du bei einem Gemeinschafts-Account mit?
    Hatte ich mal kurzzeitig, aber ich konzentriere mich jetzt lieber auf den einen Account. Bin ja auch nur ein Mensch.
  3. Wie viele Follower hast du und wie vielen Leuten followst du?
    Aktuell - schnell mal schauen, denn soo wichtig ist mir das nicht - folge ich 191 Twitterern, und mir folgen 226.
  4. Wie viel Zeit verbringst du täglich schätzungsweise mit twittern?
    Meine Frau sagt: viel zuviel! Ich schätze: netto so 2 Stunden am Tag.
  5. Benutzt du am PC/Mac ein Programm zum Twittern oder benutzt du die Website von Twitter?
    Ich benutze Echofon (für Firefox) und manchmal die Website.
  6. Twitterst du unterwegs?
    Gern und immer wieder.
  7. Wenn ja, welchen Client verwendest du auf deinem Handy/Smartphone?
    Auch Echofon, die kostenlose Version für das iPhone.
  8. Unter welchen Bedingungen followst du einem neuen Follower zurück?
    Wenn es thematisch stimmt oder mir seine "Art" gefällt. Also aus dem Bauch raus.
  9. Wie findest du die neue Reweet-Funktion von Twitter?
    Was ist die neue Retweet-Funktion?? ;)
  10. Benutzt du das Listen-Feature von Twitter?
    Ich bin ein paar mal gelistet, selbst nutze ich diese Schubladen-Funktion aber (bisher) nicht.
  11. Was hältst du von Werbung durch andere User im Twitterstream (z.B. Magpie)?
    Werbung ist mir willkommen, wenn ich sie haben möchte. Folge z.B. der PC-Welt, die ja nicht nur aus Menschenliebe heraus die Informationen verteilt.
  12. Gibt es eine Funktion die du bei Twitter vermisst?
    Ach, alles entwickelt sich weiter. Bisher habe ich aber noch nichts vermisst.
  13. Kannst/magst du einen bestimmten Twitterer empfehlen?
    Ich lese gern den Blog von @Julia78 - und ihre Tweets auch.
  14. Hast du noch eine persönliche Anmerkung zu Twitter?
    Was haben die Menschen eigentlich den ganzen Tag gemacht, als es noch kein Twitter gab??

12. Dezember 2009

Zitat um Mitternacht

"Welches Land kann sich seine Freiheit erhalten, wenn die Herrscher nicht von Zeit zu Zeit gewarnt werden, dass ihr Volk sich den Widerstandsgeist bewahrt hat?"

Thomas Jefferson
US-Präsident 1801-1809

7. Dezember 2009

Erfolgreicher Nikolausmarkt

Der Regen zeigte kein Erbarmen, aber trotzdem war der gestrige Nikolausmarkt in Niedersachswerfen ein voller Erfolg. Und da waren sich Veranstalter und Besucher einig! Denn dank vieler fleißiger Helfer von Vereinen und der Gemeinde wurde es ein gelungener Nachmittag. Der Glühwein wärmte, der Kuchen schmeckte - und mit den mitgebrachten Regenschirmen trotzten die Besucher des Nikolausmarktes dem immer wieder einsetzenden Regen. Und der Ansturm der Besucher ließ am gesamten Nachmittag nicht nach.

Der Kinderchor der Grundschule eröffnete den Markt mit weihnachtlichen Liedern, die die Sachswerfer und ihre Gäste auf das Markttreiben einstimmten. Dafür gab es viel Applaus, und die kleinen Sängerinnen durften sich zum Dank aus dem Sack des Weihnachtsmannes bedienen. Und dann ging es an die diversen Stände.

Ob Fußballverein, Feuerwehr oder Förderverein - alles Beteiligten trugen ihren Anteil am Gelingen des Festes. Da gab es Bratwürstchen vom Rost, wärmenden Glühwein, leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und warmen Kakao. Alles zu volkstümlichen Preisen. Verkaufsstände luden zum Stöbern ein und man konnte sich noch das eine oder andere Geschenk für Weihnachten sichern. Und auch die passenden Bäume fürs Fest gab es zu kaufen.

Für die Kleinen gab es sogar einen Streichelzoo, und im Seniorentreff der Gemeinde konnten die Kinder kleine Glücksengel basteln. Außerdem wurden hier viele kleine und große Bastelarbeiten der Niedersachswerfer Grundschüler verkauft, die diese in den letzten Wochen angefertigt hatten. Der Erlös dieses Verkaufes soll dem Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. zur Verfügung gestellt werden. Und es kamen insgesamt 361,22 Euro zusammen - ein stolzer Betrag! Mit dieser Aktion bewirbt sich die Grundschule um den Titel "Schule mit Herz".

Einen schönen Abschluß des Nikolausmarktes bildete dann das Adventssingen in der Kirche. Künstler aus dem Landkreis Nordhausen machten auch diese Vorstellung zu einem stimmungsvollen Ereignis.

Abschließend waren sich die Veranstalter einig: dieser Nikolausmarkt war ein toller Erfolg! Und deshalb wird es im nächsten Jahr ganz bestimmt eine Neuauflage geben.

1. Dezember 2009

Ich will (noch) kein Opa sein!

Es gab mal eine Zeit, da habe ich Medizin nicht nur gehasst, sondern auch wirklich weit weg von mir geschoben. Dann kam die Diagnose MS - und alles wurde anders.

Zuerst kamen die Spritzen (Rebif 44, dreimal die Woche), deren Nebenwirkungen ich mit Tabletten (Ibuprofen, 800er) bekämpfte. Dazu kamen Vitaminspritzen, Vitamin-Tabletten, Kopfschmerz-Tabletten, Migräne-Spritzen. Später ersetzten Tabletten (zum Glück) auch die MS-Spritzen. Schließlich und endlich war es wie damals bei meiner Oma oder meinem Opa: morgens und abends zu den Mahlzeiten lagen kleine Berge bunter Pillen neben meiner Tasse.

Übrigens: ich bin knapp über 40 Jahre alt.

Ganz neu waren Tabletten wegen Nervenkrämpfen, Muskelkrämpfen, Depression. Keine davon mit einem positiven Effekt. Eigentlich habe ich mich nur über die zuverlässig eintretenden Nebenwirkungen gewundert. Aber: mit einem Gefühl wie nach einer Flasche Jack D. kann ich unmöglich im Außendienst arbeiten.

Wie gesagt: eine hilfreiche Wirkung habe ich bei den Medikamenten nicht feststellen können.

Was lag also näher, als einfach mal die Finger von den Pillen zu lassen? Bedeutet: bis auf die Vitamin-Tabletten nehme ich seit Sonntag nichts mehr. Punkt. Ich will nicht mehr. Es reicht!

Über Erfolg (oder Mißerfolg) dieser Startegie werde ich dann mal berichten, ich bin selbst gespannt, was dabei rauskommt. Aber eigentlich kann es ja nur besser werden.

28. November 2009

Leckere Tomatensoße - einfach und schnell

Überraschenderweise essen unsere Kinder sehr gern Spaghetti mit Tomatensoße - völlig ungewöhnlich. Wir haben den Samstag zum Nudeltag erklärt, und meist bekommen wir es dann auch hin.

Nun kann ich nicht ohne stolz behaupten, die beste aller Tomatensoßen kochen zu können (die meine Kinder je gegessen haben). Und dabei geht die Soße ganz einfach. Hier kommt das Rezept:

Man braucht:
  • 1 Pkg. passierte Tomaten (recht preiswert im Supermarkt)
  • 140g-Dose doppelt konzentriertes Tomatenmark (noch günstiger)
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 100g Kräuterfrischkäse
Und los gehts:

Die Zwiebel klitzeklein hacken (es gibt da von Tupper so ein ... aber ein scharfes Messer tut es auch). Das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig braten. Dann das Tomatenmark mit in den Topf geben und kurz mit anbraten. Schnell die leere Dose mit Wasser gefüllt und das Ganze ablöschen. Dabei schön rühren, damit sich alles gut verbindet und nichts anbrennt.
Dann die Temperatur etwas senken und die passierten Tomaten sowie Salz und Zucker dazugeben. Schön verrühren und bei kleiner Hitze UND mit aufgelegtem Deckel etwas köcheln lassen - so 5 bis 7 Minuten. Dann vorsichtig den Frischkäse unterheben und gut verrühren.

Das war es eigentlich schon. Natürlich kann man - ganz nach Geschmack - z.B. Schinkenwürfel mit der Zwiebel zusammen anbraten oder auch abgetropfte Erbsen aus der Dose hinzufügen. Auch frische Kräuter machen sich ganz gut - optisch wie geschmacklich.

Nun viel Spaß beim Nachkochen - und lasst es Euch schmecken!! Achja, und nebenbei kann man ja die Nudeln kochen ;-)

27. November 2009

Überraschende Entdeckung

Seit meinem vierten Lebensjahr bin ich in Wipperdorf OT Pustleben aufgewachsen. Der Vater eines Schulkumpels wohnte gegenüber des - so hieß das in der DDR - Volksgutes. Also eines volkseigenen (haha) Landwirtschaftsbetriebes. Doch der Begriff "Volksgut" kam den älteren Leuten nur selten von den Lippen. Man redete immer von "Schreibers Gut". Denn der Familie Schreiber gehörte das Gut bis zur Enteignung, und da konnten sich die Alten eben noch dran erinnern.

Gestern habe ich bei Wikipedia den Eintrag zu meinem jetzigen Heimatort Niedersachswerfen korrigiert (es standen da noch die Wahlergebnisse von 2004 drin). Und bei dieser Gelegenheit schaute ich mal bei meinem alten Wipperdorf vorbei. Da gibt es einen Punkt "Persönlichkeiten", und da fand ich einen gewissen Walther Schreiber, geboren in Pustleben.

Ich habe einige Jahre in Berlin gewohnt, und deshalb ist mir der Name Walther Schreiber schon bekannt. Der Mann war in den Fünfzigern mal Bürgermeister und auch ein bekannter Platz ist nach ihm benannt. Nun, dieser Herr Schreiber ist ein Sproß der Schreiber-Familie aus Pustleben (bei Wikipedia fälschlicherweise dem Harz zugerechnet).

Übrigens: in der (damals sozialistischen) Schule habe ich davon nie etwas gehört.

26. November 2009

Der Kalender für Twitter-Süchtige!

Das soll jetzt nicht der Einstieg in eine Art Selbshilfegruppe werden, aber ich gebe zu: ich bin twittersüchtig. Ich lese meine Timeline schon direkt nach dem Zähneputzen und verabschiede mich vor dem Einschlafen von der Twitterworld.

Muss ich mehr dazu sagen?

Durch Zufall bin ich gerade heute auf eine schöne Twitter-Aktion von druckerei.de gestoßen. Durch die Teinahme an der Aktion hat man die einmalige Möglichkeit, einen Twitter-Wandkalender für das Jahr 2010 zu gewinnen.

Man könnte z.B. den folgenden Tweet abschicken und @druckerei_de folgen:

Ich möchte einen Twitter-Wandkalender 2010 von @druckerei_de bekommen. Zur Aktion von www.druckerei.de -> http://bit.ly/4vTob5

Allein durch diesen Tweet und das Folgen von @druckerei_de nimmt man am Gewinnspiel teil und hat so die Möglichkeit, einen Twitter-Wandkalender zu gewinnen!

Für die Blogger unter uns gibt es aber auch die Möglichkeit, direkt 3 Wandkalender zu bekommen. Einfach solch einen Artikel wie diesen hier verfassen, worin auf die Aktion hingewiesen wird, und man ist gleichzeitig automatisch ein Gewinner.

Toll, oder?!

21. Oktober 2009

Empfehlenswerter HD-Player

Wer würde einen Blueray-Player ohne Laufwerk kaufen? Wahrscheinlich niemand. Oder etwa doch? Nun, ich habe es getan, und laut den verschiedensten einschlägigen Foren wohl auch eine Menge anderer Zeitgenossen.

Da das ein wenig kryptisch klingt, hier mal die Auflösung: es handelt sich um den "Western Digital TV HD Media-Player". Ein kleines, unscheinbares Kästchen, das per Composite oder HDMI (!!!) Anschluß an das heimische TV-Gerät sucht, dazu einen optischen Digitalausgang bietet und zwei USB-Schnittstellen. An diesen lassen sich passende Sticks oder Festplatten anschließen, deren Inhalte dann wiedergegeben werden können.

Aber wieso ist das Teil jetzt ein(e Art) Blueray-Player? Weil in ihm der gleiche Chipsatz werkelt, wie er in eben diesen Playern seinen Dienst tut. Nur eben das Laufwerk fehlt. Doch das ist nicht schlimm. Vielmehr hat man mit dem WD-Player die Möglichkeit, seine Filmdateien (fast) aller Art abzuspielen. Bis zu Full-HD!!

Sei es eine MP4-Datei von Youtube (die es ja auch schon bis zu 720p Auflösung gibt), die Struktur einer DVD oder gar eine ISO-Datei - kein Problem. MKV, MP4, MOV, AVI, DivX, XviD, MPG, M2TS, ... die Liste ist sehr, sehr lang.

Für mich waren zwei Einsatzzwecke von besonderem Interesse: von mir erstellte Videos im HDV2-Standard (also 1440x1080i) und Mitschnitte von ArteHD o.ä. im HDTV-Standard (720p oder 1080i). Beide laufen hervorragend, letztere müssen noch kurz per TSRemux) ins richtige Bitstream-Format gebracht werden. Das geht aber schnell.

Nun können also alle hier vorhandenen Videos bis zum Full-HD-Standard auf dem LCD-TV ordentlich wiedergegeben werden. Kleinere Videos oder DVD-ISOs werden ordentlich hochskaliert. Dabe ist die kleine Box auch von Frau und Kindern bedienbar. Dank der Logitech 555 auch mit der allgemein bei uns benutzten Systemfernbedienung.

Ach so, MP3 und Bilder kann die Box auch. So ganz nebenbei ;-)

Und was kostet das Teil? Nun, die Preisempfehlung liegt wohl bei 99,- Euro, wir haben unsere bei Amazon.de für 84,- Euro inkl. Versand bestellt. Ausprobiert und für gut befunden. (http://www.amazon.de/Western-Digital-TV%C2%AE-Media-Player/)

Jetzt überlege ich nur noch, eine zweite Box für die Kinder zu bestellen, damit diese ihre Filme und Serien einfach und ohne zerkratzte DVDs anschauen können. Meine alte 160GB-Festplatte sollte dafür ausreichend sein.

20. Oktober 2009

Der verliebte Roboter

Ja, auch Maschinen kann es treffen, gerade im Büro:

Robot in love from Enrico Ascoli - Sound Design on Vimeo.

10. Oktober 2009

Kinderlachen e.V. als Blog

Das Schreiben eines Blogs ist vom Arbeitsaufwand doch geringer als die Nutzung eines CMS. Mit einem solchen wurden bisher die Veröffentlichungen des Fördervereins "Kinderlachen" e.V. realisiert.

Ab sofort haben wir dafür aber auch einen Blog eingerichtet, der hier zu finden ist:

http://kinderlachen-nsw.blogspot.com/

Das erleichtert uns wirklich die Arbeit und hilft uns, aktuelle Informationen zeitnaher bekannt zu machen.

7. Oktober 2009

29. September 2009

Nächster Stammtisch am 4. Oktober

Und schon wieder ist ein ganzer Monat vorbei, und der nächste Stammtisch des Quadclub Harz steht auf dem Programm.

Los geht es am Sonntag, dem 4. Oktober, ab 10:30 Uhr. Und zwar hier:

Gäste- und Freizeithaus "Dreiländereck"
Alte Nordhäuser Str. 26
99755 Ellrich / OT Rothesütte
Tel.: (03 63 31) 4 79 45
www.gaestehaus-dreilaendereck.de

Bis zum Freitag Vormittag sollte man sich aber für den Stammtsich angemeldet haben, damit die Wirtsleute entsprechend planen können. Dafür muss man sich beim Quadclub Harz auf der Homepage anmelden.

www.quadclubharz.de

Wir freuen uns wieder auf interessante Gespräche und nette Kontakte.

27. September 2009

Grenzerfahrung 2009

Der Wetterbericht hatte nicht zuviel versprochen: unter einem strahlendblauen Himmel und bei schönsten Sonnenschein startete der Quadclub Harz am 20. September seine letzte große Ausfahrt des Jahres. Und die sollte es in sich haben!

Unter dem durchaus doppeldeutigen Titel "Grenzerfahrung 2009" trafen sich die Teilnehmer auf 17 Quads am Sonntag Morgen auf dem Herkules-Parkplatz in Niedersachswerfen. Von hier ging es los in Richtung Hörningen. Auf dem dortigen Grillplatz gab es dann die gemeinsame Frühstückspause. Club-Mitglied frcapa und seine Frau hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, für Jeden war etwas Leckeres im mitgeführten Anhänger. Vielen Dank auch an die Gemeinde Hörningen, die uns die Nutzung des schönen Grillplatzes genehmigte.

Nachdem sich alle Teilnehmer gestärkt hatten, ging die eigentliche "Grenzerfahrung" los. Der Name wurde aus Anlass des 20. Jahrestages der Grenzöffnung 1989 gewählt. Und genau diese damalige Systemgrenze galt es bei der Tour zu erfahren. Einige Wegpunkte der Ausfahrt luden denn auch zur Diskussion und zur historischen Besinnung ein.

So der Besuch im Grenzland-Museum Tettenborn. Dank der informativen und fachlichen Führung durch Herrn Böhle, den Leiter des vereinsgetragenen Museums, wurde die Geschichte praktisch lebendig. An einige Umstände der Zeit vor 1989 erinnerte man sich noch selbst, andere wiederum waren völlig neu. So verging die Zeit wie im Fluge und die Weiterfahrt stand an.

Immer entlang der ehemaligen Grenze ging es von Tettenborn über Walkenried und Ellrich hinauf in den Harz nach Hohegeiß. Hier wohnten die Einwohner viele Jahrzehnte direkt an der Grenze. Am Kesselsberg wurde erneut gerastet und ein interessanter Kontakt zu den Kollegen der Goslarer Polizei geknüpft. Da das Wetter wunderbar war, machte auch der Rastpunkt "Brockenblick" seinem Namen alle Ehre.

In der Gemeinde Sorge begrüßte uns die Bürgermeisterin Frau Winkel im dortigen Grenzmuseum. Auf einem großen Areal sind einige der damaligen Grenzanlagen originalgetreu erhalten geblieben und luden uns zum Nachdenken ein. Frau Winkel erzählte auch einige Anekdoten und von eigenen Erfahrungen mit der Grenze. Auch der 1992 angelegte "Ring der Erinnerungen" beeindruckte die Teilnehmer.

Von Sorge ging es dann wieder Richtung Heimat, allerdings nicht ohne einen letzten Zwischenstop in Rothesütte einzulegen. Hier in der "alten Grenzkompanie" finden immer am ersten Sonntag des Monats die Stammtischtreffen des Quadclub Harz statt. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken gab es schließlich nur eine Meinung: das war eine gelungene und lehrreiche Ausfahrt. Alle Teilnehmer möchten sich bei den fleißigen Helfern und Unterstützern der Aktion ganz herzlich bedanken.

2. September 2009

Wieder zu Hause

Die vier Wochen in Bad Orb sind nun (endlich) wieder vorbei, und ich bin heilfroh, wieder in einer vertrauten Umgebung zu sein. Und meine Damen haben sich natürlich auch gefreut.

Was nicht so schön ist: seit einer Woche haben sich die - seit drei Jahren konstant vertretenen - Dauerschmerzen in beiden Waden erheblich verstärkt. Von jetzt auf gleich. Als ob jemand an einem Regler gedreht hat. Ohne erkennbaren Auslöser. Mist.

Das Ganze hält jetzt schon eine Woche an, und ich weiß nicht sorecht, was ich machen soll oder ob es mal wieder so wie vorher wird (an die leichteren Dauerschmerzen hatte ich mich ja quasi gewöhnt). Da es sich um keine Verspannungen etc. handelt, hat Magnesium nicht geholfen. Und Lyrica gegen Nervenschmerzen war auch erfolglos.

Wahrscheinlich handelt es sich mehr um einen Phantomschmerz, der mir nur vorgaukelt, dass es in den Waden heftig schmerzt. Wenn es so ist, dann hat er das aber richtig gut drauf.

18. August 2009

Diktatur der Langsamkeit

Am Sonntag freute ich mich den ganzen Tag auf 10 Sekunden Fernsehprogramm. Denn da sollten die wirklich schnellsten Männer der Welt zu sehen sein. Und wenn es auch nur knapp 10 Sekunden waren, so war es doch eine schöne Abwechslung.

Hier im Reha-Zentrum hat nämlich kaum etwas mit Schnelligkeit zu tun. Selbst bei der Krankengymnastik wird man LANGSAM an seine Grenzen geführt. Auf der Treppe überholt man sich nicht, in den Gängen nimmt man - schon aus Rücksicht auf die Mitinsassen - nicht die Beine in die Hand (im übertragenen Sinn). Und so langsam, aber dafür sicher, bekommt man den Hospitalismus der anderen Patienten zu spüren (den man selbst natürlich ÜBERHAUPT NICHT hat).

Irgendwie schreibe ich auch langsamer. Zumindest mache ich jetzt langsam Schluß, um mich langsam auf das Mittagessen vorzubereiten. So langsam bekomme ich nämlich Hunger ...

Kleines Intermezzo: Wahr gesprochen

“You cannot help the poor by destroying the rich.
You cannot strengthen the weak by weakening the strong.
You cannot bring about prosperity by discouraging thrift.
You cannot lift the wage earner up by pulling the wage payer down.
You cannot further the brotherhood of man by inciting class hatred.
You cannot build character and courage by taking away people’s initiative and independence.
You cannot help people permanently by doing for them, what they could and should do for themselves.”

Abraham Lincoln
16th U.S. President

13. August 2009

Super Sonic

Nein, hier geht es heute nicht um Breakdance Musik aus den späten Neunzigern, sondern schlicht und einfach um Ultraschall. Den hatte ich bisher nur bei Schwangerschaften gesehen, heute wurde damit mein Herz untersucht. Und das war eine interessante Erfahrung. Denn wenn es an die Pumpe geht, hat man irgendwie immer ein mulmiges Gefühl. Trotzdem war ich fasziniert von diesem hüpfenden Ding dort auf dem Bildschirm.

Mein Arzt speicherte viele Bilder ab, malt wichtige Marken in die Bilder, nickte bedächtig vor sich hin - und ich musste zusehen. Fragen stellten sich von ganz allein: Was sucht der gute Mann da genau? War irgendetwas an dem Langzeit-EKG nicht in Ordnung?? Schließlich platzte es aus mir raus: "Herr Doktor, gab es eine Unregelmäßigkeit beim EKG?" Er stellte mir statt einer Antwort einfach eine Gegenfrage: "Hatten sie schon mal eine Herzmuskelentzündung?"

Hatte ich nicht, aber beruhigt hat mich das nicht wirklich. Doch er hatte eine gute Begründung für die "gewissen Anzeichen" auf eine frühere Erkrankung gefunden: ich habe ja eine ganze Weile Rebif gespritzt, und so richtig vertragen habe ich es nicht. Dank der Nebenwirkungen (dreimal in der Woche ein Art Grippe) fühlte sich auch mein Herz angegriffen, und scheinbar ist es nachtragend.

Akut ist da nichts, aber erklärbar für mich sind nun die Schweißausbrüche bei Anstrengung, die ich so von früher gar nicht kannte. Der kleine Muskel hat es eben - u.a. durch die Interferone - heute etwas schwerer mit mir. Na, zum Glück muss ich nicht abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören.

Wer sich zu viel zutraut

Es sah alles so gut aus! Seit gestern ging es mir blendend, die Laune war A+ und auch körperlich hätte ich wohl kleine Bäume ausreissen können. Außerdem stand ja Tischtennis auf dem Plan, welches ich früher sehr gern und wohl auch recht gut spielte. Da man auch das Fahrradfahren nicht verlernt, klappte es auch ordentlich und der Spaß an diesem Sport war da. Und ein wenig verausgabt hatte ich mich auch dabei. Dachte ich.

Kurze Zeit danach hieß es dann Terrain-Training. Dabei gilt es, zügig eine gewisse Wegstrecke zu absolvieren. Und da ich mich ja fühlte wie ein kleiner Chuck Norris, wählte ich die etwas längere, bergigere Strecke und lief mit den Leuten, die schon rein optisch im Training standen. Tja, the show must go on! Ich wollte es mir - und den anderen - beweisen.

Kurz gesagt, ich hatte die Rechnung ohne die MS gemacht. Schon beim zweiten Anstieg wurde das Gehen zu einer gewissen Qual, die sich im weiteren Verlauf nur noch steigerte. Und auf dem Rückweg (wohl gemerkt: bergab!) kam das "Game over". Tilt. Es ging nicht mehr. Die anderen Mitläufer kamen alle an mir vorbei, und ich versuchte krampfhaft, ein Bein vor das andere zu setzen.

Ich kam 20 Minuten nach dem letzten Teilnehmer wieder in der Klinik an, schleppte mich zum Zimmer und machte mich dort sofort nach dem Schließen der Tür auf dem Boden lang. Es ging absolut nichts mehr. Die Strecke war etwas über vier Kilometer lang und damit schätzungsweise zwei Kilometer zu lang. Scheiße.

Auf jedes Hoch folgt eben zwangsläufig wieder ein Tief.

Mit Kabelanschluß mehr erleben

Dieser Slogan der Bundespost aus längst vergangenen Zeiten schoß mir gerade durch den Kopf, als ich mir von einer freundlichen Kollegin des Diagnostikteams ein Langzeit-EKG anlegen ließ. Dazu ist zu sagen, dass das natürlich bei mir wahrscheinlich sehr sinnvoll ist, da ich meist ein Blutdruck unter NN habe und so dann später nachvollziehen kann, (Ironie ein) warum ich so ein ruhiger und gelassener Zeitgenosse bin (Ironie aus). Egal wie und warum, ich muss dieses Teil bis morgen früh mit mir rumtragen. Als Bauchschläfer freue ich mich auch schon auf die neue Erfahrung, mit dem Ding das Bett zu teilen.

Apropos Bett: meins ist ein (wohl ausrangiertes) Krankenhausbett, das a) viel zu kurz, b) viel zu schmal und c) viel zu weich ist. Außerdem ist d) das Kissen fast nicht als solches zu gebrauchen und e) gibt das gesamte Konstrukt die tollsten Geräusche bei kleinester Bewegung wieder. Kurzum: ich schlafe hier nicht gut, meist erst (wahrscheinlich vor totaler Erschöpfung) kurz vor dem Aufstehen bin ich tief in Morpheus' Armen.

Das Klinikhaus im Spessart

Nun bin ich schon ein paar Tage zur Kur, und erst heute komme ich dazu, das dazu Geschriebene hier einzustellen. Doch ich werde mich bessern :-)

Hier der erste Teil:

Man nehme: ein mehrstöckiges Gebäude in schönster Krankenhaus-Anmutung, böse und genervt schauende Angestellte an der Rezeption (die bei Kontaktaufnahme jedoch ganz freundlich sind) und jede Menge Ärzte jenseits des Rentenalters bzw. aus dem nahen und fernen Ausland. Das Ganze dann eingebettet in ein schönes Spessarttal. Fertig ist die Kurklinik in Bad Orb, in der ich seit dem letzten Dienstag residiere.

Heute also tippe ich die ersten Sätze ein, um über meinen Aufenthalt hier zu berichten. Das liegt nicht daran, dass ich zu faul war, sondern einfach an der Tatsache, dass der mobile Datenempfang hier irgendwie Vorkriegsniveau hat. Ein modernes und offenes WLAN gibt es in der Klinik natürlich auch nicht, und so werde ich ein wenig offline berichten und das Geschriebene später - bei besserer Empfängnis - online stellen.

15. Juli 2009

Zum Abschluß eine Dusche

Der Quadclub Harz hatte eingeladen, und trotz des nicht optimalen Wetters kam am 11. Juli eine unerschrockene Gruppe von 12 Fahrern zum Treffpunkt an der Tankstelle Richtung Sundhausen. Um 10 Uhr fiel der Startschuss.

Der Kyffhäuser und der Südharz standen diesmal auf dem Programm. Nach einem kurzen Zwischenhalt in Sondershausen führte die Tour über Rottleben nach Bad Frankenhausen. Hier teilte sich die Gruppe erstmalig, die besser motorisierten Fahrer fuhren vor, die langsameren Fahrzeuge folgten. Am Fernsehturm vereinigte sich die Gruppe wieder und es ging bergab Richtung Norden bis zum Fuß des Kyffhäusers. Am Imbiss war dann die Mittagspause.

Nach einem Abstecher zur Tankstelle in Berga führte die Tour in den Südharz hinein. Über Rottleberode ging es nach Stolberg, wo die Gruppe für einiges Aufsehen sorgte. Weiter führte die Route über Breitenstein nach Stiege. Dort wurde zum letzten Mal eine Pause eingelegt, bis es zur B81 und zurück nach Nordhausen ging.

Aber diese letzte Etappe hatte es dann in sich: bei strömenden Regen hieß es, sicher den Harz hinabzufahren. Wer keine regenfeste Kleidung hatte, war in kürzester Zeit bis auf die Haut nass. Trotzdem hatten alle Fahrer bei dieser Dusche viel Spaß, besonders als die Gruppe am Netzkater vorbeifuhr: dort hatten einige Motorradfahrer Schutz vor dem Wetter gesucht und staunten über die verwegenen Quadfahrer.

Schon werden Pläne für neue Ausfahrten geschmiedet. Demnächst soll es nach Salzgitter zu den Freunden der Quad-IG gehen, ein Besuch auf einer Cross-Strecke in Reinstedt steht an und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ist eine thematische Fahrt geplant. Außerdem möchte der Quadclub Harz allen Quad-Anfängern mit Rat und Tat zur Seite stehen, so z.B. durch die gemeinsamen Ausfahrten, bei denen man sich gegenseitig unterstützt und an den langsameren Fahrern orientiert. Denn das Fahren eines Quads ist schon etwas Besonderes und kann für den Ungeübten eine gefährliche Herausforderung sein.

Die 72 Mitglieder des Quadclub Harz freuen sich über viele neue Mitstreiter. Die kostenlose Anmeldung ist unter www.quadclubharz.de möglich.

Eines der Mitglieder hatte eine sogenannte Action-Cam an seinem Quad montiert, so dass es diesmal auch einige Impressionen von der Fahrt selbst gibt:



Leider gab die Kamera am Kyffhäuser aber ihren Geist auf.

5. Juli 2009

Quadclub Harz - Stammtisch 5. Juli 2009

Bei bestem Wetter trafen sich heute Mitglieder des Quadclub Harz auf der Burgruine Hohnstein zum gemeinsamen Stammtisch-Frühstück. Auch einige Freunde der Quad-IG Salzgitter haben den Weg in den Ostharz nicht gescheut.

Es gab viel zu bereden und zu entdecken, es wurde gefachsimpelt und auch die Kinder hatten ihren Spaß.

Der nächste Stammtisch findet am 2. August 2009 statt. Mehr Informationen unter http://www.quadclubharz.de.

29. Juni 2009

Enttäuscht!

Man stelle sich einmal folgende Situation vor:

Das Kind einer befreundeten Familie hat Geburtstag, und man ist zur Feier eingeladen. Natürlich besorgt man ein schönes Geschenk, das vielleicht sogar nicht ganz billig ist. Man ist sich aber sicher, dass es dem Kind gut gefallen wird. Nach dem Überreichen des Geschenkes beginnt das Kind damit zu spielen - und man freut sich gemeinsam mit den Eltern des Kindes darüber.

Doch dann fängt das Kind an, und montiert Einzelteile des Geschenkes ab und setzt zu intensiven Materialtests an. Erschrocken schaut man - wegen des doch hohen Preises des Geschenks - auf die Eltern, die dem Treiben Einhalten gebieten könnten. Diese aber sehen geflissentlich über das Tun des Kindes hinweg. Sogar als der Sprössling anfängt, schwere Teile des Geschenkes als Wurfgeschosse zu verwenden und dabei sogar Beschädigungen im nachbarlichen Garten anrichtet, kommt keine Reaktion von den Eltern.

Und nun die Frage: wären Sie darüber erfreut?

Anfang Juni haben der Förderverein "Kinderlachen" e.V. und die Gemeinde Niedersachswerfen einen zum größten Teil durch private Spenden finanzierten Kinderspielplatz übergeben. Auch hier war die Freude groß, der Spielplatz wurde gut angenommen. Doch schon kurze Zeit später begannen die ersten Kinder, den (zukünftigen) Kletterberg förmlich umzugraben und mit den ausgegrabenen Steinen Wurfspiele zu veranstalten.

Und die Eltern? Die betrachteten das Geschehen relativ uninteressiert oder gar nicht. Einschreiten und die Kinder zur Ordnung rufen? Fehlanzeige. Stattdessen wurde den vereinzelt mitgebrachten Hunden mehr Aufmerksamkeit gewidmet, damit diese ihr Geschäft auf dem Gelände des Spielplatzes (!!) erledigen konnten. Wohlgemerkt dort, wo auch ihre Kinder spielen. Das Nutzen von Abfalleimern ist für die Wenigsten ein Muss, und schon gar nicht für die Raucher, die ihre abgebrannten Kippen ebenfalls sorglos auf den Boden fallen lassen. Rauchen auf dem Spielplatz - sowieso eine gute Kombination.

Mittlerweile kam es schon zu ersten Sachbeschädigungen, weil fliegende Steine den Weg bis auf den naheliegenden Parkplatz gefunden haben und dort Beulen und geplatzte Frontscheiben verursachten. Aber scheinbar wird auch die Zerstörungswut der "Kleinen" durch ihre Erziehungsberechtigten toleriert. Wer den Schaden schließlich reguliert, ist nicht ihr Problem.

Wie fühlen sich denn jetzt die Schenker, wenn die Beschenkten und ihre Eltern so sorglos mit dem fast 20.000,- € teuren Spielplatz umgehen? Verspüren sie noch Freude, denken sie noch immer, sie haben das Richtige getan? Werden sie - bei nächster Gelegenheit - wieder dabei sein, um einer guten Sache den Weg zu bereiten?

Auch wenn der Begriff "Freiheit" für den Einzelnen für die Wahrung seiner Rechte steht, so bedeutet er doch auch eine Verpflichtung, die Rechte der Anderen zu respektieren. Wir leben in einer Gesellschaft, und so wie ich respektiert werden möchte, habe ich auch andere zu respektieren. Warum geht man dann nicht mit den Dingen, die der Allgemeinheit gehören ebenso um wie mit dem eigenen Hab und Gut? Ist diese Selbstbedienungsmentalität nicht das, was wir sonst so verurteilen?

"Verweile hier so ungefähr, als ob's Dein eigner Garten wär!"

Dieser Spruch, der die Besucher des Rosengartens Nordhausen seit den sechziger Jahren begrüßt hat, ist heute genauso aktuell wie damals. Im Namen aller Spender, aller Helfer, im Namen der Kinder rufe ich deshalb alle Eltern in Niedersachswerfen auf: Sorgt dafür, dass der Spielplatz ein Platz der Freude ist, auf dem unsere Kinder gerne und sicher und in einem sauberen Umfeld spielen können!

27. Juni 2009

Meine Antwort auf den Post von "NDH und noch viel mehr"

Viele Beiträge der verschiedensten Art beschäftigen sich gerade mit Michael Jackson. Die überwiegende Mehrheit pro, etwas weniger contra in ihren Meinungen. Es sind alles Nachrufe, denn eine Person des öffentlichen Lebens ist gestorben, daher wird sein Tod auch öffentlich besprochen.

Ich stehe irgendwie dazwischen. Michael Jackson gehört für mich zur Entwicklung der modernen Pop-Musik einfach dazu. Wo wären Künstler wie Beyonce, 50 Cent, Justin Timberlake ohne die Vorarbeit dieses Ausnahmetalents?

Aber braucht man Michael Jackson zum täglichen Leben? Schwer zu beantworten, ist seine Einwirkung auf das persönliche Wohlergehen wohl nur mittelbar. Ich war nie ein Michael-Jackson-Fan, wenn ich auch seine Musik gern hörte. Auch gestern habe ich mir eine Auswahl seiner größten Erfolge zu Gemüte geführt.

Heute ist es aber schon wieder vorbei damit. Es tut mir sehr leid um den Menschen Michael Jackson, der in seinem Leben nicht nur die Sonnenseiten kennenlernen durfte. Aber bei welchem Menschen ist schon immer eitel Sonnenschein?

Und was hat er geleistet? Nun, zumindest hat er mir ein paar schöne Momente bereitet, als ich zu seiner Musik in der Disco tanzte. Ich wurde nachdenklich bei "Black Or White", traurig beim "Earth Song". Hat er damit estwas bewegt? Nun, zumindest hat er bei mir ein gewisses Nachdenken angeregt. Wenn er dies auch bei vielen anderen Menschen geschafft hat, ist das völlig in Ordnung.

Andere Menschen haben substantiell sicher mehr getan für die Menschheit, aber sie sind keine Popstars. Also finden sie auch kaum statt in unserer Pop-Welt. In einer Welt, wo ein Staatsbesuch von Kanzlerin Merkel beim amerikanischen Präsidenten als "Date" bezeichnet wird. In einer Welt, wo Stoppschilder vor Verbrechen schützen sollen. In einer Welt, in der Amok laufende Manager auch noch Milliardenhilfen in den Anus geschoben bekommen.

Soweit geht die Berichterstattung zum Tod von Michael Jackson schon völlig in Ordnung. Willkommen bei RTL2.

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http://ndhundmehr.blogspot.com/

22. Juni 2009

Neues von der Ampel

"Manche Dinge brauchen ihre Zeit."

"Was lange währt, wird gut."

Wenn man sich bemüht, findet man sicher noch ein paar weitere Sprichworte, die dasselbe meinen. Natürlich nervt es oft, wenn es lange dauert, bis eine gewünschte Veränderung eintritt oder eine unterstützte Sache von Erfolg gekrönt ist.

Im Falle der Fußgängerampel an der B4 (Nordhäuser Straße) war der Nervfaktor doch schon sehr hoch. Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass wir mehrere Tage an der Straße saßen und die fast unzähligen Fahrzeuge zählten. Und immer wieder vertröstet wurden, weil die Mühlen in den Büros ja ganz, ganz langsam mahlen.

Nun war MDR Jump wieder da und fragte u.a. den Bürgermeister, wie denn der Stand der Dinge sei. Und siehe da: die Ampel kommt! Es ist jetzt (angeblich) nur noch eine Frage der technischen und terminlichen Kapazität, denn das Straßenbauamt Nordthüringen steht schon in den Startlöchern.

Wir werden es erst glauben, wenn wir zum ersten Mal den Knopf der Bedarfsampel gedrückt haben. Auch das wird dann hier dokumentiert. Hoffentlich passiert es noch vor Beginn des neuen Schuljahres Anfang August.

21. Juni 2009

Ein Samstag in Bernburg

Ein Ausflug am Samstag führte uns in die schöne Rosenstadt Bernburg. Im dortigen Naherholungsgebiet "Krumbholz" sahen wir uns den Märchengarten "Paradies" an, fuhren mit der Parkeisenbahn und besuchten den kleinen, aber feinen Bernburger Tiergarten.
Unser Fazit: Bernburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

17. Juni 2009

So klingt "Silly" live

Wer Silly nicht kennt oder sich nicht vorstellen kann, wie sie live so klingen, der kann sich hier jetzt mal einen kleinen Eindruck verschaffen:

11. Juni 2009

Gewählt (Elected)

Ganz ehrlich: als "Neuzugang" in Niedersachswerfen hätte ich nicht damit gerechnet. Aber ich bin am Sonntag - das vorläufige amtliche Endergebnis als Grundlage - wirklich in den Gemeinderat gewählt worden. Und habe dabei mehr Stimmen bekommen als manch Alteingesessener.

Deshalb vielen Dank an alle Wähler!

Am nächsten Montag ist die erste Fraktionssitzung, und dann wird die Arbeit schnell losgehen. Und wie man unter wahlen.thueringen.de nachlesen kann, sind die Mehrheitsverhältnisse klar aufgeteilt. Es könnte sein, dass sich die SPD mit ihrem (unsäglichen) Wahlflyer selbst ein Bein gestellt hat, wovon die CDU auch profitiert hat.

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Honestly: as a "new arrival" in Niedersachswerfen I would not have counted on it. But I was really elected on Sunday - the provisional official final result as basis - into the local council. And I got more voices than some old-established one.

Thank you to all voters!

On next Monday is the first parliamentary party meeting, and then the work will begin. And as you can read at wahlen.thueringen.de, the majority conditions clearly divided. It could be that the SPD with their (inexpressible) flyer placed itself a leg, about which the CDU also profited.

7. Juni 2009

Spielplatz eröffnet

Der 2. Juni hatte es in sich: erst das Kinderfest auf dem Sportplatz, später auch noch die Eröffnung des Kinderspielplatzes "Arche Arreelini" in Niedersachswerfen.

Hier ein paar kurze Impressionen von der Eröffnung:

6. Juni 2009

Kinderfest 2009

Schon zum 3. Mal veranstaltete der Förderverein "Kinderlachen" e.V. gemeinsam mit Kindergarten und Grundschule Niedersachswerfen ein tolles Kinderfest auf dem Sportplatz. Dank der Hilfe vieler Helfer wurde es ein gelungener Tag.

5. Juni 2009

Kindergeburtstag 2009

Nun sind die Zwillinge also schon 14 Jahre alt - also zusammen. So schnell geht die Zeit ins Land. Da das Wetter in diesem Jahr auch nicht so besonders war, besuchten wir mit allen Kindern (insgesamt 9!!) das Museum "Tabakspeicher" in Nordhausen.

Es war ein sehr schöner und lehrreicher Nachmittag:

Straßenbau im Wiesengrund

In der vorigen Woche tauchten quasi aus dem Nichts - und völlig unerwartet noch dazu - plötzlich Arbeiter in unserer Siedlung auf und begannen, die Straße fertigzustellen. Diese hatten wir zwar alle schon bezahlt, aber es fehlte seit fünf Jahren die Deckschicht.

Nun, diese ist nun fertig, fehlen nur noch die Nebenanlagen. Wir sind alle gespannt, wann es damit weitergeht.

Hier sind ein paar Impressionen von den Arbeiten:

25. Mai 2009

von der Leyen Fanclub

Ja gibts denn sowas?! Da hat die äußerst rührige und oft über das Ziel hinausschießende Familienministerin doch wirklich einen Fanclub. Tolle Wurst.

Aber so ganz ernst gemeint ist das natürlich nicht. Das sieht man an dem kleinen Gimmick für Webseitenbetreiber, welches man dort bekommen kann:

http://vdl.odem.org/

Viel Spaß, und ... Big Mama is watching YOU!

24. Mai 2009

Ausfahrt vom Quadclub Harz mit der Quad-IG Salzgitter (Update)

Das Wetter konnte fast nicht besser sein: Sonnige 20°C erwarteten die Teilnehmer der ersten gemeinsamen Ausfahrt des Quadclubs Harz am vergangenen Samstag. Zwölf Mitstreiter auf neun Fahrzeugen trafen sich um 13 Uhr auf dem Herkules-Parkplatz in Niedersachswerfen. Und ab ging die Post ...

Einige hatten schon eine gewisse Anreise hinter sich, so aus Sollstedt oder Berga. Und ein Fahrer kam kurz entschlossen aus Günthersberge dazu - er hatte von der Ausfahrt im Internet gelesen. Ein Pärchen begleitete dann den (noch) kleinen Tross im Auto, weil sich der Fahrer kurzfristig an der Hand verletzt hatte und so leider nicht selbst fahren konnte. Beide wollten aber unbedingt dabei sein!

Trotz unterschiedlicher Motorisierungen gab es kein Gerangel um die Plätze, man orientierte sich am langsamsten Fahrzeug und fuhr als Kolonne am beliebten Biker-Rastplatz Netzkater vorbei über Hohegeiß nach Tanne. Die Strecke war dabei einerseits anspruchsvoll durch Steigungen und Serpentinen, aber auch beeindruckend aufgrund der Natur im Frühling und der wunderschönen Aussichten.

In Tanne wurden dann die Freunde der Quad-IG aus Salzgitter erwartet. So erhöhte sich dann die Anzahl der beteiligten Fahrzeuge auf 22. Nach dem ersten "Beschnuppern" und ein paar leckeren Eisbechern im Café "Eishexe" in Tanne ging es dann gemeinsam weiter Richtung Elbingerode. Hier wurden einige Fahrzeuge nachbetankt, denn auch die Kollegen aus dem Westharz hatten schon einige Kilometer bis zum Treffpunkt auf der Uhr.

Der Tross aus den 22 Quads erregte natürlich viel Aufsehen, viele Passanten standen staunend an der Straße, es wurde den Fahrern zugewinkt. Nachdem Rübeland mit seinen Höhlen passiert war, ging es wieder steil bergauf Richtung Rappbodetalsperre. Auf dem Parkplatz vor der Talsperre wurde Rast gemacht, etwas getrunken und den "verrückten" Bikern bei der Tunneldurchfahrt zugesehen. Kurz vor der Auffahrt auf die B81 gab es dann noch einen Fotohalt für ein paar Erinnerungsbilder.

An der Tankstelle in Hasselfelde hieß es dann Abschied nehmen von den Freunden aus dem Westharz, die sich Richtung Braunlage auf den Weg machten. Die Mitglieder des Quadclub Harz fuhren den Harz herunter zurück nach Niedersachswerfen. Nach insgesamt fünf Stunden war die Ausfahrt dann schon zu Ende.

Zum Schluss waren sich alle Mitfahrer einig: es war ein tolles Erlebnis, welches unbedingt wiederholt werden muss. Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mitzufahren oder im Quadclub mitzumischen, der ist gerne eingeladen: auf www.quadclubharz.de kann man kostenfrei Mitglied werden. Geplant sind weitere gemeinsame Ausfahrten und regelmäßige Stammtische zwecks Austausch über das gemeinsame Hobby und um gemeinsam sinnvoll die Freizeit zu verbringen.

(Der Artikel ist so am 25. Mai 2009 in der nnz-online und am 28. Mai 2009 in der Thüringer Allgemeinen erschienen.)

Hier ein paar Eindrücke in Videoform:



Ein Medaille ...

... ist für den kleinen Zwilling gestern beim Handball-Turnier herausgesprungen. Da sind wir alle natürlich ganz stolz!

22. Mai 2009

Der Terror der Wahnsinnigen

Was ist nur in meiner Kreisstadt los?

Am letzten Wochenende brachte ein seniler Opa die Bewohner seines Hauses durch gelegte Brände und einen Sprengsatz (http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=61403) in Gefahr, bevor er sich auf einem Feld in seinem Auto selbst röstete. Und zu Himmelfahrt überfallen 20 Schlammtaucher eine Vatertagsgrillrunde und prügeln deren Mitglieder teilweise ins Krankenhaus (http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=61593).
Ist der alltägliche Wahnsinn nun auch im Südharz angekommen und terrorisiert die Bürger? Man kann ja fast etwas Angst bekommen, wenn man sich nicht immer wieder klarmacht, dass dies die Taten einzelner "Verstrahlter" sind.

Oder sollte unser Innenminister am Ende doch Recht haben??

Du bist Terrorist!

Gefunden im filmfacts-Blog - einfach nur wahr:

19. Mai 2009

Gefahr auf dem Spielplatz

Über den Förderverein "Kinderlachen e.V." haben wir ja den Bau eines Spielplatzes in unserem Heimatort initiiert. Der wird gerade gebaut und soll Anfang Juni seiner Bestimmung - also den spielenden Kindern - übergeben werden.

Ziel ist es, einen für die Kinder sicheren Spielbetrieb zu gewährleisten. Leider geht es auch anders, wie das folgende Video von Stern.TV zeigt:



Nun, wir werden mehr als nur ein Auge darauf haben, dass der neue Spielplatz lange auch "neu" und damit sicher bleibt.

Wonderful flowers / Wunderbare Blumen



18. Mai 2009

Starke Zwillinge (Strong twins) in Neustadt

Anfang Mai waren wir wie jedes Jahr in Neustadt, um etwas Sport zu machen. Diesmal probierten die Zwillinge das Baumklettern aus - mit Erfolg! Gefilmt in HD.

At the beginn of May we were in Neustadt like every year to do some sports. This time the twins tried tree climbing - with success! Filmed in HD.

Frauen & Quads

Okay, Motorräder fahren mit Motoren, und die sind irgendwie (zum großen Teil) immer eine Männerdomäne. Außerdem sind sie nicht ganz leicht zu beherrschen. Wahrscheinlich darum sieht man eben mehr Männer als Frauen auf motorisierten Zeirädern.

Und was ist mit Quads? Schon rein durch die Bauform (vier Räder auf der Erde) haben sie einen Makel der einspurigen Motorräder nicht: an der Kreuzung kann man die Beine bequem oben lassen.

Gestern konnte ich meine Frau zum ersten Mal überzeugen, unsere Jumbo mal selbst zu fahren. Ich musste zwar als Beifahrer mit drauf, aber dafür war ja genug Platz. Und was passierte? Nach den ersten zaghaften Metern gab sie schon etwas kräftiger Gas - und es machte ihr Spaß! Auch das Kurvenfahren auf einem leeren Parkplatz ging schon ganz gut.

Nun, mal sehen wie lange die Begeisterung noch anhält. Nicht dass ich "mein" Quad dann öfter mal teilen muss.

Andererseits freut es mich, wenn meine Frau am Quadfahren ebensolchen Spaß hat wie ich auch.

15. Mai 2009

Coldplay: Album für lau (for free)

Getwittert hatte ich es ja schon, hier also noch der entsprechende Blog-Eintrag: Die wohl allseits bekannte Band Coldplay hat ein paar Titel ihrer aktuellen Tour mitgeschnitten und bietet davon 9 Songs als Download an. Und zwar kostenlos!

Wer also mal ein wenig Coldplay-spielt-live-und-tausend-Stimmen-singen-laut-mit-Stimmung zu Hause haben wollte, der klickt hier oder hier.

Viel Spaß!

And for our foreign friends: You can download a special Coldplay live album here or here.

Have fun!

7. Mai 2009

Bank wieder da!

Hurra, da ist sie wieder! Heute morgen konnte ich die Seite der Spardabank Berlin wieder erreichen. Mein Glück kennt keine Grenzen ;-)

Was war nur passiert? Ich glaube, man hat sich dort etwas geschämt, die Seite online zu stellen, weil der Zinssatz für das Tagesgeld von 2,1 auf nun 1,5% gesenkt wurde.

Wäre zumindest eine Erklärung.

6. Mai 2009

Die verschwundene Bank

Langsam mache ich mir Sorgen:
Schon seit gestern versuche ich per Online-Banking auf die Seite der Spardabank Berlin (www.sparda-b.de) zuzugreifen. Leider bisher vergeblich. Nun, Wartungsarbeiten finden ja auch im Netz mal statt, und in der Vergangenheit war nach ein paar Minuten (oder auch Stunden) alles wieder in Ordnung.
Diesmal irgendwie nicht. Es klappt nicht, ich komme nicht auf die Seite. Weder mit dem Notebook per Firefox und IE8, noch mit dem Mac per Safari. Das Kinder-Notebook kann die Seite nicht laden (per Firefox), und der iPod Touch (per Safari) auch nicht.
Nun hörte ich von technischen Schwierigkeiten der Deutschen Bank bei den Geldautomaten. Könnte die Spardabank auch solch ein Problem haben? Hmm, unter www.sparda.de bekommt man etwas angezeigt, will man aber zur Berliner Spardabank, dann ist Sense.

Ist die Spardabank Berlin vielleicht weg oder gehackt worden?? Bei Google finde ich dazu keine Informationen von anderen Nutzern. Vielleicht wollen sie auch nur mich nicht reinlassen.

Dabei bin ich doch frisch rasiert?!

Last week in Las Vegas

Have you noticed that Airforce 1 was flying over New York last week? Well, I got that plane directly over the Strip:


Last week in Las Vegas

Base 2 Flatrate für nur € 12,50 im Monat

Gestern habe ich mal ein ordentliches Angebot gesehen:
Die beliebte Flatrate BASE 2 gibt es in allen MediaMärkten und Saturn-Häusern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen jetzt für günstige € 12,50 im Monat. Damit kann man nach Belieben im E-Plus-Netz und ins Festnetz telefonieren. Und für Gespräche in die anderen Mobilfunknetze gibt es monatlich auch noch 60 Freiminuten.

Rechnen wir mal nach:
Die "normale" Base 2 Flatrate kostet € 25,- im Monat. Mit dem quasi halbierten Angebot spart man also schon € 300,- gegenüber dem Original. Nicht schlecht! Aber gibt es bei E-Plus nicht solche Sachen wie "Bring-mit-Vorteil" und "Treue-Vorteil"? Ja schon, aber diese Angebote haben auch gewisse Nachteile bzw. Einschränkungen: ich muss mich länger binden und auch noch einen zweiten Kunden mitbringen, um die Vorteile nutzen zu können.

Beim Angebot von Saturn und MediaMarkt muss man das nicht, allerdings gilt der 50%-Rabatt auch nur für 24 Monate. Aber in diesen zwei Jahren kann man kräftig sparen.

Mein Tipp:
Gute Flatrate zu einem guten Preis! Lohnt sich.

Our Wonderful Nature

Eine wunderbare kleine Natur-Dokumentation - ganz im Stil belehrender BBC-Produktionen:

4. Mai 2009

Schmetterlinge im Bauch

Ne, hier geht es nicht um meine persönlichen Gefühle oder die anderer Menschen. Hier geht es einfach und allein um eine der wichtigsten Sachen, die der Mensch je für sich entdeckt hat: das Saufen.

Das Wort allein klingt natürlich etwas blöd, deshalb bemüht sich der gebildete Mensch, alles in einen Kontext der Harmonie und des Wohlbefindens zu bringen (dabei wird der Tag danach inklusive Kater etc. einfach in den Skat gedrückt). Und wenn man sich dann der Droge Alkohol öffnet, dann hat es was von schöner, weiter Welt.

http://www.presseportal.de/meldung/1398175/

3. Mai 2009

Quadrunde vor dem Mittagessen

Bei diesem Wetter kann man gar nicht anders: das Essen war heute für etwas später angekündigt, da blieb noch Zeit für eine kleine Runde mit dem Quad. Aber auch heute wurden es dann knapp 60 Kilometer, genau waren es 58,3 Kilometer. Dafür brauchte ich ca. 70 Minuten.

Andere Quads habe ich heute gar nicht gesehen, dafür natürlich wieder jede Menge Leute auf Motorrädern. Und heute wurde ich sogar regelmäßig (zurück-)gegrüßt. Was das schöne Wetter doch so ausmacht.

Die Runde führte mich heute über Ilfeld, Netzkater, Stiege, Friedrichshöhe, Breitenstein, Stolberg, Rottleberode, Stempeda, Buchholz und Neustadt.

2. Mai 2009

Quadrunde am Abend

Das Schöne am Quadfahren ist, dass es gar nicht so sehr anstrengend ist. Man sitzt - jedenfalls auf der SMC Jumbo 301 - sehr bequem und quasi über dem Verkehr und lenkt das Gefährt durch den Verkehr. Aufgrund seiner Größe wird das Quad auch nicht übersehen, man hat also auch eine gewisse Sicherheit.

So machte ich mich heute also auf, eine kleine Abendrunde zu drehen. Aber wie das so ist, schnell wurde aus der kleinen eine schöne große Runde von gut 60 Kilometern. Knapp 90 Minuten war ich dabei unterwegs. Ich hatte also genug Zeit, während der Fahrt die Gegend zu geniessen - und die langsam untergehende Sonne.

Und das war die heutige Strecke. Nicht viel im Harz, sondern mehr im südlichen Vorland, aber dennoch landschaftlich sehr schön.

Leider habe ich nur zwei Quadfahrer gesehen (in Wieda), aber wir haben uns schön gegrüßt. Die zahlreicheren Motorradfahrer waren heute irgendwie nicht in Grüßerlaune.

29. April 2009

Quadtreffen mit Ausfahrt am 23. Mai 2009

Zum Glück bin ich ja nicht der Einzige, der dem verrückten Hobby Quadfahren nachgeht. Immer mehr Leute tummeln sich mit ihren vierrädrigen Gefährten auf (und neben) den Straßen im Südharz.

Nun gibt es seit einiger Zeit auch einen kleinen Club Gleichgesinnter (im Internet: www.quadclubharz.de), wo ich mich auch ein wenig einbringe. Und am 23. Mai 2009 soll das erste Clubtreffen stattfinden, natürlich mit einer schönen Ausfahrt in den vor der Haustür liegenden Harz verbunden.

Wer auch ein Quad fährt und sich uns anschließen möchte, der kann das gern tun. Alles Wichtige steht im Plakat (einfach anklicken), und die Mitgliedschaft ist kostenlos und an keine Bedingungen geknüpft. Es wäre schön, wenn die Gemeinschaft der Quadfahrer ordentlich wachsen würde.

Hamstermäßig coole Autowerbung

Einfach ansehen:



Ist das nicht schön?!

23. April 2009

Japanische Azalee (Update)

Im ZDF Morgenmagazin habe ich einen Beitrag über die heute beginnende Bundesgartenschau in Schwerin gesehen. Dort wurde eine (weiße) Japanische Azalee als ganz große Besonderheit gezeigt.

Nun, wir haben eine (violette) Japanische Azalee im Vorgarten stehen. Sie ersetzt den durch den harten Winter abgestorbenen Schmetterlingsflieder.

Sind wir jetzt etwa auch Buga??

Update:
Heute (30. April) gab es einen heftigen Gewitterregen mit Hagel dabei, der hat die Azalee ganz schön zerzaust. Deshalb lieber kein neues Foto, es sieht ein wenig traurig aus.

22. April 2009

Infantiles Essen?

Abends beim Fernsehen esse ich gern mal noch einen Pudding. Die gibt es ja von verschiedenen Herstellern in den unterschiedlichsten Größen. Aber eine Sache ist immer gleich: zum Essen nehme ich mir immer einen Plastelöffel von den Kindern. Also aus der Zeit, als die Kinder noch so richtig klein waren. Ein niedlicher kleiner blauer Plastelöffel.

Irgendwie schmeckt der Pudding damit besser, da kann ich doch nichts dafür!

Steigerung (Update)

Manchmal denkt man: Schlimmer geht es nicht!

Doch dann kommt noch eine Steigerung. So wie bei meinem (trotz Sensibilisierung im Herbst wieder sehr lästigen) Heuschnupfen, der mit Krabbelnase und Juckauge bei mir zu Gast ist. Und wie kann man den nun toppen?

Ganz einfach: mit einer Bindehautentzündung! Seit heute Mittag wische ich mir die bekannten Eiterfäden aus dem Auge und sehe einem gewissen Quasimodo irgendwie ähnlich.

Ein Foto gibt es aber nicht davon!

Update:
Salbe hat geholfen, sehe mindestens 10 Jahre jünger aus (quasi wie der junge Karl Dall).

Dinge, die man nicht braucht

Es gibt so Sachen, die man einfach nicht braucht: Zeckenbisse, Beulen im Auto - und zänkische Nachbarn. Vor Zecken hatten wir bisher Ruhe und die Beulen haben uns bisher meist Andere reingefahren. Mit unseren unmittelbaren Nachbarn haben wir auch ein ordentliches Verhältnis. Alles soweit okay also.

Nun wohnen wir aber in einem in sich geschlossenen Wohngebiet mit einer Straße und nur einer Zufahrt, die gemeinsam genutzt wird. Natürlich. Aufgrund der Insolvenz des Bauträgers ist der rechtliche Zustand der Straße im Moment noch schwebend. Aber: sie ist eine Privatstraße. Drei Dinge treffen auf diese Straße noch zu: Sie befindet sich in einem als Tempo-30-Zone ausgewiesenen Gebiet, es handelt sich um eine Verkehrsfläche in Mischnutzung (es gibt keine Gehwege) an ihr wohnen viele junge Familien mit kleinen und Kleinstkindern.

Das alles sollten Gründe für eine vernünftige Fahrweise im Wohngebiet sein. Leider scheint das für einige Zeitgenossen nicht zu gelten. Da wird dann nicht nur von noch recht jungen Fahrern auf zum Teil wahnwitzige Geschwindigkeiten beschleunigt oder der Paragraph 1 der StVO aus einer sehr egoistischen Sichtweise interpretiert. Nein, es wird auch auf das Recht des Stärkeren gepocht.

Besonders ein "Nachbar" (ich setze das Wort mal in Anführungszeichen, denn nachbarschaftlich verhält sich dieser Zeitgenosse nun wahrlich nicht) ist aufgrund seiner rücksichtslosen Fahrweise eine Gefahr für Leib und Leben unserer Kinder, aber auch von Erwachsenen. Nun befürchten viele Anwohner, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es zu einem Unglücksfall kommt.

Nun ist gerade dieser Mann aber ein Vertreter von "Recht und Ordnung". Dank ihm füllen sich unsere Briefkästen mit Schreiben von Ordnungsamt und Gemeinde. Mit einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung gepaart mit Halbwissen fühlt sich der Pensionär berufen, der letzte Hort der Gerechtigkeit zu sein. Natürlich immer nur aus seinem Blickwinkel. Was da nicht reinpasst, wird bekämpft. Zur Not auch der Bürgermeister, der bei der Kommunalaufsichtsbehörde angezinkt wird, wenn er sich nicht für die hohen Ziele einspannen lässt.

Es werden Behauptungen aufgestellt, die aus der Luft gegriffen sind und jeder Grundlage entbehren. Er beruft sich auf Rechte, die er gerne hätte, aber die in keinem Gesetz so verankert sind. Und er "ruft Nachbarn zur Ordnung", nur um es zu tun, also ohne praktischen Nutzen für ihn oder andere Menschen. Mittlerweile ist er zur Hassperson Nr. 1 im Wohngebiet aufgestiegen - ein zweifelhafter Ruhm.

Warum schreibe ich dies alles, und warum nenne ich den Menschen nicht beim Namen? Nun, ich wollte mir die Fakten einfach mal von der Seele schreiben. Das muss einfach mal sein, weil ich es nicht gerne am Biertisch durchkaue (außerdem mag ich nicht so gerne Bier). Und beim Schreiben muss man sich einfach noch einmal Gedanken zum Thema machen. Das ist gut und führt oft zu Lösungen und Strategien.

Was macht man also mit diesem Mann? Größtenteils gar nichts, denn scheinbar ist die größte "Strafe" für ihn er selbst! Lassen wir ihn also mit sich allein, es könnte ein grausames Leben für ihn werden. Da er aber so auf "Recht und Ordnung" pocht, kann man ihm auch nur auf diesen Weg beikommen. Wir werden also mit dem jetzigen und dem zukünftigen Besitzer der Straße eine rechtlich einwandfreie Lösung zur Verkehrsführung anstreben (Einbahnstraße, Widmung als Spielstraße). Dann gibt es gesetzliche Regeln, die - auch von ihm - eingehalten werden müssen.

Das macht zumindest schon einmal Hoffnung. Mal sehen, was es wird.

20. April 2009

Familienmitglied hat gewechselt

Es ist zwar schon ein paar Wochen her, aber bei uns hat ein Familienmitglied gewechselt. Der Neue kommt zwar aus dem gleichen Haus (SMC), hört aber jetzt auf den schönen Namen "Jumbo 301".

Ist er nicht ein imposantes Kerlchen?

Frühling auf dem Possen

Es war ein schöner Tag auf dem Possen bei Sondershausen. Die Kinder hatten viel Spaß, die Erwachsenen haben gut gegessen und die Sonne genossen (auch wenn der Wind mitunter etwas heftig blies).
Auf jeden Fall sollten wir den Tag im Sommer wiederholen - mit kompletter Picknick-Ausstattung.

16. April 2009

Ordentlich auf die Ohren ...

... gibt es mal wieder von der Insel: "The Prodigy" are back! So hart wie vor fünf Jahren, aber mit ausgefeilterer Soundtechnik sind sie am Start.

Mein Burner vom neuen Album: "Omen". Hier das Video (unbedingt Boxen aufdrehen):

Zug-Video in HD

Dank einer neuen Kamera (es war ein besonders fleißiger Osterhase) kann ich nun bessere Aufnahmen in HD machen als zuvor mit der Aiptek Z300HD. Die "Neue" ist von JVC und hört auf den wohlklingenden Namen "Everio GZ-HD40".

Hier mal ein Beispielvideo vom HSB-Morgenzug gen Norden (bitte den HD-Button und den Vollbild-Button klicken für das optimale Ergebnis):

Leah im Printmedium

Ich habe es ja schon getwittert: Leah wurde beim Besuch des Osterfestes in Nordhausen vom Fotografen der "Thüringer Allgemeinen" abgelichtet. Nun wurde eines dieser Fotos auch zum Aufmacher für einen Artikel der Zeitung.
Es lohnt sich also doch, immer mal in die Lokalzeitung zu schauen!

13. April 2009

Zwei Videos

Ostereiersuche 2009:

Lucy und Leah waren natürlich schon am Morgen ganz aufgeregt, ob der Osterhase was für sie versteckt hat. Obwohl - es ging mehr darum, was es wohl sein würde. Nun, es wurde für jedes Mädchen ein Furby, die sie sofort zum neuen Lieblingsspielzeug erkoren haben.
Mal sehen, wie lange ...




Ostersonntag in der "Wolfsmühle":

Die "Wolfsmühle" in Rodishain am Südrand des Harzes war am Ostersonntag unser Ziel. Primär ging es um ein leckeres Feiertagsessen, aber auch um das schöne Drumherum dort. Die Kinder spielten schön, wir haben den Tieren zugesehen und wir konnten einen tollen Schwimmteich bewundern.
Die "Wolfsmühle" ist immer einen Besuch wert.

4. April 2009

Me in the hospital


You can see I'm not sad. But it still really hurts in my legs and in my right knee.

27. März 2009

Neues Video. Depeche Mode - Wrong

Mitte April soll das neue Album der Briten erscheinen, vorab gibt es die Single "Wrong". Passend zum DeMo-typischen Sound wurde ein wirklich sehenswertes Video veröffentlicht (ich nehme mal an, es ist ab 12 Jahren zugelassen). Auch in HD anzuschauen:

25. März 2009

Hallo liebe Zahnfee ...


... nun ist er endlich raus. Das war ja doch ein schönes Stück Arbeit für Lucy.

9. März 2009

Spruch des Tages

Den habe ich in einem anderen Blog entdeckt und beschlossen, ihn für richtig zu erachten:

„Wer sich für das Kleine zu groß ist, der ist für das Große zu klein.“ (Oleg Popov)

6. März 2009

Wackelzahn


Na das dauert sicher nicht mehr lange mit diesem Schneidezahn ...

Intro zur "Black Ice" Worldtour

Bei Youtube gibt es ja nun fast alles, so auch das gestern gesehene Intro der AC/DC-Tour. Das wird dort auf den Monitoren gezeigt, bevor die eigentliche Show beginnt:

Es war der Hammer!

Gestern waren wir beim AC/DC-Konzert in Leipzig. Es war mein erstes AC/DC-Konzert, und das ist dann etwas Besonderes, wenn man weiß, dass ich schon 41 bin, aber die Riffs zu "Highway To Hell" und "Touch Too Much" schon mit 14 auswendig konnte. Es hat halt vorher noch nie geklappt, und dann war ja einige Jahre Sendepause.

Jetzt war es also soweit, meine Frau und ich trafen voller Vorfreude an der Messe in Leipzig ein. Dank der Fanclub-Tickets konnten wir uns an den Wartenden am Haupteingang vorbei schlängeln und über einen separaten Eingang die Halle betreten. So gegen 18:00 Uhr war es da noch überschaubar, nur die Halle hatte wirklich riesige Dimensionen. So fanden wir auch recht schnell den Zugang zur Fanclub-Area, die natürlich genau vor der Bühne war. Die ganz heißen Fans waren schon früher da und bevölkerten den Angus-Catwalk, wir standen etwas weg auf der rechten Seite der Bühne, quasi direkt am vorderen Sperrgitter. Beste Sicht zur Bühne also.

Dank eines Stempels konnte man den Fanclub-Bereich verlassen und kam auch wieder hinein. Das nutzten wir zur Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeiten sowie der Absonderung selbiger. Dann - gegen 20:00 Uhr - ging es los mit der Vorband: "The Answer" aus Irland spielten einen melodisch-harten Beat und unterhielten die wartenden Fans ca. 30 Minuten lang. Für ihre Performance bekamen sie auch ordentlich Beifall.

Dann wurde auf der Bühne gebastelt - altes Schlagzeug weg, neues Schlagzeug für Phil aufgebaut - und alles sah sehr geschäftig aus. Aus den Boxen klangen neben den "Bluesbrothers" auch schon einzelne Gitarrenriffs durch, die jedes Mal mit frenetischem Beifall honoriert wurden. Dabei waren das nur die Techniker, die alles einstellten.

Irgendwann waren diese auch damit fertig, die Uhr zeigte 21:00 Uhr. Zeit für den "Rock 'n Roll Train"! Nach einem genialen Intro mit Comicfilm und einem lauten Getöse stand nicht nur eine ramponierte Dampflok auf der Bühne, sondern die fünf Jungs waren endlich da: das Eröffnungskonzert der AC/DC-Deutschlandtour 2009 hatte begonnen. Der totale Hammer!

Hier ist das Intro zu sehen, allerdings nicht in Leipzig aufgenommen (ist aus Toronto, in Leipzig war der Publikumsbereich "flach" und Angus trug eine schwarze Uniform):

Nach einer zünftigen Begrüßung durch Brian ("Schön Euch wiederzusehen!") ging es weiter mit "Hell Ain't A Bad Place To Be". Die Hände der 15.000 Besucher waren in der Luft, und es war höllisch. Auch höllisch laut, was auch am zum Teil übersteuerten Sound lag. Irgendwann hatten die Herren Tontechniker aber dann den Bogen raus. Leiser wurde es aber nie, weil auch 15.000 Kehlen die Songs mitsangen.

Weiter ging es mit einem gelungen Mix von neuen (vom Album "Black Ice") und altbekannten Songs, die man eben auf solch einem Konzert hören möchte. "The Jack" zum Beispiel, der Angus dazu diente, sich bis auf die Unterhose (schwarz mit AC/DC-Schriftzug in Schwarz-Rot-Gold drauf) auszuziehen. Allerdings zog er dann seine kurze Hose wieder an. "Hells Bells" mit Turnübungen von Brian und geilen Gesang der Fans. "Shoot To Thrill" und dann "War Machine", ebenfalls mit einem geilen Video zur bildlichen Untermalung. Hammermäßig!

Fast wäre das Konzert ja ausgefallen, zumindest hatten wir das befürchtet, nachdem zwei Tage vorher ein zusätzlicher Gig in Antwerpen wegen einer Grippeerkrankung von Brian abgesagt wurde. Aber er hatte sich, die Erkrankung und seine Stimme ganz gut im Griff, auch wenn in der zweiten Stunde die Stimme fast nur noch kratzte. Tapferer Mann!

Dann kam Rosie - und zwar in gigantischer Größe. Sie passte gerade in die Halle rein und tanzte auf der geschrotteten Dampflok. Eine geile Nummer, und Angus wurde besser und besser! Aber es kam noch besser: den Song "Let There Be Rock" dehnte Angus durch das beste Gitarrensolo aller Zeiten (und das war die einhellige Meinung aller um uns stehenden Fans) auf ca. 14 Minuten Länge aus. Und dann war schon Schluss.

Naja, nicht wirklich, denn zwei Klassiker standen noch auf der im Internet kursierenden Titelliste. "Highway To Hell" wurde von heiseren Kehlen mitgesungen, und mit den Kanonenschlägen bei "For Those About To Rock" wurde wohl auch das letzte Trommelfell zumindest temporär in den Ruhestand geschickt.

Noch ein wenig Einzelkritik:

Malcolm hielt sich wie immer dezent im Hintergrund und trat nur gemeinsam mit Cliff zu kleinen Choruseinsätzen ans Mikrofon. Dennoch war seine Gitarre immer präsent und trieb durch perfekte Rhythmusarbeit die Songs voran. Ebenfalls gute Arbeit lieferte Cliff am Bass ab, den er mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks bediente. Phil an den Drums ist für mich einer der effektivsten Trommler im Rockbereich: mit Lesebrille und einer lässigen Fluppe im Mund schlug er genau dann auf die Zwei und die Vier, wenn es sein musste. Entspannter kann man ein Rockschlagzeug wohl nicht bedienen.

Brian sorgte trotz seiner über 60 Jahre und eines Bierbäuchleins für die notwendige Schwüle auf der Bühne. Er sagte das, was er immer sagte. Er sang die Songs, die er immer singt. Er machte das Publikum an, wie er es immer macht. Und er machte alles gut. Nach fast 30 Jahren noch von Ersatz zu reden, ist echt ein Frevel. Der Mann versteht sein Handwerk und hat jede Menge Spaß dabei.

Schließlich Angus: wie er sein Instrument beherrscht (eine schwarze SG-Gibson) ist einfach beeindruckend. Mit einer Leichtigkeit und gleichzeitig Besessenheit lockt er aus dem Stück Holz Töne hervor, die man zwar kennt, aber trotzdem kaum glauben kann. Für meine Frau und mich gibt es keinen besseren Gitarristen auf der Welt. Er ist der wahre Boss!

Heute lässt nun das Rauschen im Ohr langsam nach, das Bauchgefühl aber ist noch immer mehr als präsent und wird sich wohl auch noch eine Weile halten. Schon so viele Jahre lang wollte ich auf ein AC/DC-Konzert gehen, nun endlich hat es geklappt. Ich bin absolut glücklich und werde noch lange davon zehren.

Und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es der Hammer war?!?!