18. August 2009

Diktatur der Langsamkeit

Am Sonntag freute ich mich den ganzen Tag auf 10 Sekunden Fernsehprogramm. Denn da sollten die wirklich schnellsten Männer der Welt zu sehen sein. Und wenn es auch nur knapp 10 Sekunden waren, so war es doch eine schöne Abwechslung.

Hier im Reha-Zentrum hat nämlich kaum etwas mit Schnelligkeit zu tun. Selbst bei der Krankengymnastik wird man LANGSAM an seine Grenzen geführt. Auf der Treppe überholt man sich nicht, in den Gängen nimmt man - schon aus Rücksicht auf die Mitinsassen - nicht die Beine in die Hand (im übertragenen Sinn). Und so langsam, aber dafür sicher, bekommt man den Hospitalismus der anderen Patienten zu spüren (den man selbst natürlich ÜBERHAUPT NICHT hat).

Irgendwie schreibe ich auch langsamer. Zumindest mache ich jetzt langsam Schluß, um mich langsam auf das Mittagessen vorzubereiten. So langsam bekomme ich nämlich Hunger ...

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