31. Januar 2010

Infernosounds schon auf Platz 10

Am 29. Januar ist das neue Album von Infernosounds "The Dark Side" in den Handel gekommen und bei www.POPoNAUT.de gleich auf Platz 11 eingestiegen. Heute hat es den Platz mit der Fanedition des neuen Unheilig-Albums getauscht und steht schon auf Platz 10!

Da scheint noch mehr zu gehen!! :-))

Gefahren auf der Flugzeugtoilette (BSEplus reloaded)

Nach den Fragen nach der Entstehung des Namens "BSEplus" habe ich eben mal ein wenig im Archiv gekramt und alte Manuskripte gefunden. Darunter sind einige interessante Texte, aber auch solche, die man (wahrscheinlich) hier nie veröffentlichen könnte. ;-))

Einige Texte werde ich hier aber doch einstellen und habe dazu das Label "BSEplus reloaded" aufgelegt. Diese interessante Geschichte eines unbekannten Autors gehört dazu:


Gefahren auf der Flugzeugtoilette

Ein Fluggast einer nicht näher genannten deutschen Airline musste dringend die Toilette benutzen, aber die Herrentoilette war besetzt. Die Stewardess erkannte seine Not und erlaubte ihm, die Damentoilette zu benutzen, warnte ihn aber eindringlich, nicht die dort angebrachten Knöpfe "WW", "WL", "PQ" und "ATE" zu betätigen.

Die Neugier des Herrn war indes so groß, dass er aus lauter Neugier dann doch den Knopf "WW" drückte. Ein warmer Wasserschwall umspülte sein Hinterteil. Angenehm überrascht drückte gleich er den Knopf "WL". Gleich darauf trocknete warme Luft sein Hinterteil.

Toller Service, dachte er. Nun drückte er den Knopf "PQ" - und eine große Puderquaste puderte ihn mit dezent duftendem Puder ein. Alle Achtung, dachte der Mann, die Mädels werden richtig verwöhnt!

Entzückt und voller Vorfreude drückte er schließlich den Knopf "ATE" ... und wachte Stunden später im Krankenhaus auf! Erschrocken klingelte er nach der Schwester und fragte, ob vielleicht das Flugzeug abgestürzt sei. Die Schwester erklärte ihm, er habe die Warnung der Stewardess nicht befolgt und verbotenerweise den Knopf "ATE" gedrückt. „ATE“ steht nämlich für „Automatischer Tampon-Entferner“ gedrückt.

Sie wünschte ihm baldige Genesung, und ... sein Penis läge unter dem Kopfkissen.

30. Januar 2010

AC/DC meets Iron Man 2

Fortsetzungen sind dem Publikum manchmal schwierig zu verkaufen. Andererseits gehören sie für die Filmproduzenten fest zum Businessplan, denn was einmal funktioniert hat, klappt oft auch mit der Wiederholung: nämlich dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dafür wird immer eine ganze Marketing-Maschinerie angeworfen, um den zweiten Teil, der "noch größer", "noch toller", "noch effektreicher" ist, den Konsumenten schmackhaft zu machen. Und manchmal bedient man sich da auch der Musik.

Wer sich den Film "Iron Man" mit Robert Downey jr. angesehen hat, erinnert sich höchstwahrscheinlich gut an die Eröffnungsszene in Afghanistan. Ganz besonders gut erinnern sich natürlich die AC/DC-Fans, wurde doch der Track "Back In Black" unter die Szene gelegt. Damit wusste man gleich, wo der Hammer bei diesem Film hängen wird.

Was lag also näher, als sich der Band auch beim zweiten Teil zu "bedienen"?! So dachten sich die Filmbosse. So dachten sich aber auch Malcolm und Angus Young, die die Gelegenheit nutzten, die eigenen Werke ordentlich zu vermarkten. So entstand die Idee, im gesamten Film Tracks von AC/DC zu benutzen und ... wer könnte es den Young-Brüdern übelnehmen ... gleich noch ein Soundtrack-Album auf den Markt zu werfen.

Dieses Album trägt passenderweise den Namen "AC/DC - Iron Man 2" und erscheint wenige Tage vor dem Kinostart des Sequels, und zwar am 23. April 2010. Neue Titel musste die Band dafür nicht einspielen, ist doch das Repertoire in den vergangenen Jahren auf eine ordentliche Größe angewachsen. Allerdings wurde alle Titel des Albums noch einmal durch moderne Abmischsysteme geschickt, und so klingen die "alten" Songs ähnlich druckvoll wie das letzte Studio-Album "Black Ice". Diesem hört man die digitale Soundbearbeitung im Studio sehr gut an.

Folgende Tracks sind auf dem Album "Iron Man 2" zu finden:
  1. Shoot To Thrill
  2. Rock 'N' Roll Damnation
  3. Guns For Hire
  4. Cold Hearted Man
  5. Back In Black
  6. Thunderstruck
  7. If You Want Blood (You've Got It)
  8. Evil Walks
  9. T.N.T.
  10. Hell Ain't A Bad Place To Be
  11. Have A Drink On Me
  12. The Razor's Edge
  13. Let There Be Rock
  14. War Machine
  15. Highway To Hell
Als Schmäckerchen veröffentlichten AC/DC nun das Musikvideo "Shoot To Thrill". Es zeigt Aufnahmen der Band, die während ihrer "Black Ice" Tour aufgezeichnet worden sind, ergänzt durch Schnipsel aus dem neuen "Iron Man" Film. Das Video macht Lust auf mehr - nämlich auf Album und Film. Zumindest geht es mir als AC/DC-Fan so, und ich gebe auch zu, dass ich mich dadurch animiert sehe, den Film im Kino zu schauen.

Insoweit hat das Marketing also funktioniert!

Der Film "Iron Man 2" startet übrigens am 7. Mai 2010 weltweit in den Kinos.

29. Januar 2010

iPad-Preise - das Raten beginnt

Gerade geht eine Welle der Entrüstung durch Twitter. Der Grund? iPhone-Experte @gutjahr hat geschrieben, das die Deutsche Telekom in ihrem Online-Shop das vorgestern vorgestellte iPad von Apple für Preise ab € 499,- eingestellt hat. Das Schlimme daran ist, dass das die Dollarpreise 1:1 umgerechnet in Euro wären.

Nun haben auch andere deutsche Online-Shops das iPad schon gelistet, und alle bewegen sich irgendwie in diesem 1:1 Preisbereich. Nur einer hat noch keine Preise: Apple selbst. Im deutschen Store (und wahrscheinlich in keinem anderen europäischen) wird das Gerät noch nicht als vorbestellbar angeboten, und Preise gibt es auch noch keine.

Zugegeben: eine 1:1 Umrechnung wäre der schlimmste Fall. Wenn man sich z.B. die "Preisunterschiede" beim iPod Touch 64 GB ansieht (USA: $399,- - Deutschland: 369,- €), dann liegt Apple meist nah dran. Aber bei einem besseren Dollarkurs könnte der Preisunterschied besser werden.

Beim obigen Beispiel ergibt sich ein (anzunehmender) Deutschland-Preis von etwa 459,- €. Mit einer Preisangabe über 499,- hat sich die Deutsche Telekom also einfach nur abgesichert.

Guter Einstieg und "CD der Woche"

Bei www.POPoNAUT.de ist ja seit heute die neue CD von Infernosounds mit dem Titel "The Dark Side" erhältlich. Interessanterweise ist das Album gleich zur "CD der Woche" gekürt worden. Und - wie die nachfolgende Tabelle zeigt - ist es gleich auf Platz 11 der POPoNAUT-Charts eingestiegen:
  1. Channel-East - Suffering To Me (EP CD)
  2. !distain - Anthology 1992-2010 / Best Of (2CD)
  3. Nitzer Ebb - Industrial Complex (2CD)
  4. DE/VISION - Popgefahr (CD)
  5. Unheilig - Grosse Freiheit / Limited Edition (CD)
  6. Mind.In.A.Box - R.E.T.R.O (CD)
  7. Unheilig - Geboren um zu leben / Limited Deluxe Edition (Single CD)
  8. Magazin Bodystyler #33
  9. State of the Union - Dancing in the Dark (MCD)
  10. Unheilig - Grosse Freiheit / Limited Fan Edition (2CD Box)
  11. Infernosounds - The Dark Side (CD-R)
Auch Unheilig ist dort gut platziert - mit drei Produkten in den Top 10!.

Unheilig - Geboren um zu leben

Gestern saß ich im Burger King in Leipzig - mit dem Rücken zu den dort angebrachten Fernsehern. Diverse Popvideos der seichteren Art wechselten sich da ab. Kein Grund hinzuschauen.

Plötzlich hörte ich aber ein Lied, das aus diesem Einheitsbrei wohltuend herausstach: deutscher Text, angenehme Stimme, akzentuierte Sprache. Und eine eingängige Musik dazu. Ich musste mich einfach umdrehen.

Und was ich dann sah, war dieses Video:



Ich kannte Unheilig bis dahin nur dem Namen nach. Doch nun werde ich mal "tiefer hineinhören" in diese interessante Musik. Eine echte Entdeckung für mich!

27. Januar 2010

Fingolimod und Cladribin - Hoffnung für MS-Patienten

Wenn man wie ich selbst von Multipler Sklerose betroffen ist, hält man naturgemäß schon täglich Augen und Ohren offen, um an neue Informationen zu kommen. Und da ist es besonders schön, wenn man diese Infos auch noch frei Haus bekommt (vielen Dank, Eileen!!).

Im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten jetzt Mediziner der Universität London die Ergebnisse von Testreihen an 1.300 Patienten. Die in verschiedene Gruppen eingeteilten Probanden erhielten entweder ein Placebo oder ein neuartiges MS-Medikament namens Cladribin. Im Vergleich zu dem Scheinpräparat senkte Cladribin über einen Zeitraum zwei Jahre das Risiko, einen Schub zu bekommen, um 55 Prozent und die Gefahr für eine Verschlimmerung der Behinderungen um bis zu 30 Prozent.

Interessant daran ist, dass nur sehr geringe, in den meisten Fällen sogar gar keine Nebenwirkungen des Medikamentes auftraten. Denn anderes wie die zur MS-Behandlung überwiegend eingesetzten Interferone (Beta-Interferon, Rebif etc.) wird Cladribin nämlich nicht gespritzt, sondern in Tablettenform verabreicht. Das erhöht auch die Verträglichkeit und die allgemeine Akzeptanz durch die Patienten.

Eine zweite Studie mit einem weiteren Medikament wurde an der Universität Basel durchgeführt. Hier umfasste die Testgruppe 1.272 Patienten. Eingesetzt wurde das neue Mittel Fingolimod, auch diese Studie lief über zwei Jahre. Auch hier konnte bei den mit dem Medikament behandelten Patienten eine um bis zu 60% verminderte Schubhäufigkeit festgestellt werden. Nebenwirkungen etc. entsprechen dem sehr niedrigen Niveau von Cladribin.

Beide Medikamente wirken an einer sehr speziellen Stelle im menschlichen Körper, nämlich direkt an den fehlgeleiteten Immunzellen, die das körpereigene Eiweiß der Myelinschicht um die Nervenbahnen angreifen. Deren Rezeptoren werden zielgerichtet blockiert und die fehlerhaften Zellen dadurch praktisch unschädlich gemacht. Das Ergebnis ist dann quasi ein Verharren der Krankheit auf dem aktuellen Stand.

Auch wenn die Ergebnisse beider Studien für uns MS-Erkrankte gut klingen mögen - zugelassen sind die Mittel bisher beide nicht. Weitere Studien sollen nun die gewonnenen Erkenntnisse bestätigen und die Einführung in die praktische Medizin beschleunigen.

Drücken wir uns also alle die Daumen, dass es nicht mehr so lange dauert!

http://de.wikipedia.org/wiki/Cladribin
http://de.wikipedia.org/wiki/Fingolimod

fscklog berichtet per Live-Ticker

Auf ihrer Homepage berichtet fscklog per Live-Ticker in Echtzeit vom großen Apple-Event um 19:00 unserer Zeit in San Francisco. Viele werden sich bei den Kollegen dort reinklicken, um schnell über die erwarteten Neuerungen in Sachen Hard- und Software informiert zu sein.

Ich werde sicher dazugehören!! ;-))

26. Januar 2010

Die dünnsten Bücher der Welt (BSEplus reloaded)

Nach den Fragen nach der Entstehung des Namens "BSEplus" habe ich eben mal ein wenig im Archiv gekramt und alte Manuskripte gefunden. Darunter sind einige interessante Texte, aber auch solche, die man (wahrscheinlich) hier nie veröffentlichen könnte. ;-))

Einige Texte werde ich hier aber doch einstellen und habe dazu das Label "BSEplus reloaded" aufgelegt. Diese interessante Liste der dünnsten Bücher der Welt gehört dazu.


Abhandlungen von Themen in ganz wenigen Worten bzw. in den dünnsten Büchern der Welt verzeichnet:

"Italienische Heldensagen"
"Kulinarische Hochgenüsse aus England"
"Amerikanische Geschichte"
"Russische Marktwirtschaft"
"Schminktips" von Alice Schwarzer
"Ausgefallene Sexpraktiken" von Karel Woytila
"Die Frau als Herr im Haus" von Verona Feldbusch
"Friedliche Konfliktlösung" von Dieter Bohlen
"Mein Freund, Onkel Sam" von Saddam Hussein
"Meine besten Milchmixgetränke" von Harald Juhnke
"Loyalität" von Judas Ischariot
"Fehlerfreies Programmieren" von Bill Gates
"Die Kunst des Tötens" von Mahatma Ghandi
"Naturkostführer" von Ronald McDonald
"Natürliches Aussehen" von Michael Jackson
"Luxus" von Mutter Theresa
"Sicheres Fahren" von Ayrton Senna
"Saver Sex" von Freddy Mercury
"Glückliche Ehejahre" von Al Bundy
"Erfolgreiche Jobsuche" von Peggy Bundy
"Home, sweet home" von Dr. Kimble
"Grenzenloses Reisen" von Erich Honecker
"Leben ohne Qualm" vom Marlboro Man
"Wahrheit" von Axel Springer
"Demokratie" von Fidel Castro
"Abnehmen – aber richtig" von Luciano Pavarotti
"Freundliche Kundenberatung" von Ron Sommer
"Hochdeutsch leichtgemacht" von Georg Hackl
"Die Welt mit offenen Augen sehen" von Stevie Wonder
"Kochrezepte aus Äthiopien"
"Sehenswürdigkeiten am Südpol"
"Effiziente Software von Microsoft"
"Der offizielle, bestätigte und autorisierte Microsoft-Bugreport"
"Amerikaner die keine Schußwaffe besitzen"
"Australische Philosophen"
"Bericht der Apollo 13 Mondlandung"
"Bildband erfolgreicher, gut aussehender Passfotos"
"Das Logbuch der Titanic"
"Das katholische Kamasutra"
"Frauen denen ich treu war" von Casanova
"Gesunde amerikanische Nahrungsmittel"
"Lexikon der ehrlichen Politiker"
"Was Männer über Frauen wissen!"
"Die Kunst des Gewinnens" von Axel Schulz
"Quellwasser" von Boris Jelzin

BSEplus - wo kommt der Name her?

Schon während meines Studiums hat mich das Radio als Stimme entdeckt, und ich durfte u.a. bei einem Berliner Sender die Nachrichten lesen. Auch später versuchte ich immer wieder, mit der Stimme zu arbeiten, was allerdings nicht so einfach war. Dann – im Jahr 2000 – entstand in Nordhausen der OKN.

Mir war schnell klar: So ein Offener Kanal ist genau das Richtige für mich! Da ich zwischenzeitlich schon rein beruflich viel mit meiner Stimme arbeitete, hielt (und halte) ich das „Radiomachen“ bei OKN einfach für ein gutes Training, bei dem man auch mal Sachen sagen kann, die in einem Verkaufstraining keinen rechten Platz finden (dürfen). Aber beim OKN konnte man es halt. Wahnsinn!

So entstand meine erste Sendung „FrühReif – Die Montag Morgen Show“. Die scheint im Übrigen ganz gut gewesen zu sein, denn der WDR in Köln hatte plötzlich ebenfalls ein Morgenprogramm mit eben diesem Namen. Aus Protest darüber musste der Name der Sendung geändert werden. Nach reiflicher Überlegung und einem entscheidenden Hinweis durch den technischen Mitarbeiter des OKN nannte ich die Sendung ab Januar 2001 dann „BSEplus“. Und weil sie jetzt nicht nur am Montag, sondern auch am Freitag lief, bekam sie den Zusatz „Die EINZIG wahre Wochenshow“. Eine passende Internetseite (www.bseplus.de) wurde ebenfalls gestartet.

Warum nun "BSEplus"? 2001 war das Thema „Rinderwahnsinn“ in aller Munde, BSE ein geflügeltes Wort für all den Wahnsinn da draußen. Und ich wollte die Steigerung davon sein. Neuigkeiten aus der Welt des menschlichen Schwachsinns (eben BSE in der Steigerungsform), gemischt mit aktueller und spezieller Musik (z.B. Musik aus Filmen), Kino- und Veranstaltungstipps sowie das eine oder andere Gewinnspiel – das machte die Sendung aus. Die Moderation war (meist) auf hochdeutsch, um die Verständlichkeit auch bei Nicht-Nordhäusern zu gewährleisten.

Leider schaffe ich es im Moment schon rein zeitlich nicht, regelmäßig solch ein Format zu produzieren und zu moderieren. Aber es juckt schon sehr in den Fingern. Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt!

25. Januar 2010

"Macht's gut, und danke für den vielen Fisch!"

Heute bin ich mal allein zu Hause. Der Festplattenreceiver nimmt "Rach" und "Supernatural" auf - Zeit für mich, einen Film zu schauen, den meine Frau nicht so mag. Ich dafür um so mehr!

"Per Anhalter durch die Galaxis" ist zwar ein Hollywood-Film, aber der ist voller britischem Humor. Und deshalb mag ich ihn so. Auch weil das Buch von Douglas Adams ist.

Außerdem ist auch für mich ab Mittwoch die Antwort: 42 ;-)

Neues Album: "Infernosounds - The Dark Side"

Wenn die Tage kürzer sind und die Abende ruhiger, kann man sich in Gedanken verlieren - oder gute Musik geniessen. Und wenn man besonderes Glück hat, dann erlebt man beide Dinge in gelungener Einheit.

Im CD-Player dreht sich das aktuelle Album "The Dark Side" von Infernosounds. Oberflächlich betrachtet passt schon allein der Titel zur dunklen Jahreszeit und - wenn man so will - zur momentanen Lage in der Welt. Doch lässt man die Musik des Nordhäuser Musikprojektes an sich heran, dann erkennt man, das der Albumtitel viel tiefgündiger gemeint ist.

Infernosounds haben lange an diesem neuen Album gefeilt. Das hatte künstlerische, aber auch persönliche, gesundheitliche Gründe. Manche Widernisse, die das Leben für die Menschen bereithält, trafen die Künstler mit voller Wucht. Aber sie trotzten den Schwierigkeiten und arbeiteten - auch zusammen mit Freunden - weiter an ihrer Musik. Gerade deswegen ist vielleicht "The Dark Side" ihr persönlichstes Album - ihr bestes ist es auf jeden Fall!

Auch wenn der erste, titelgebende Track als Radio Edit daherkommt, liefern sich Infernosounds nicht dem formatierten Musikgeschmack der aus. Vielmehr entwickeln sie ihren von Electro, Dance und Darkwave geprägten Stil konsequent weiter. Dabei vermögen sie es, trotz des eng gesteckten musikalischen Rahmens klangliche Vielfalt und Abwechslung in die insgesamt 17 Tracks zu bringen.

Dabei spielen naturgemäß auch die Texte eine sehr große Rolle. Ob deutsch, englisch oder im Mix - Infernosounds schaffen es meisterhaft, Gefühle in lyrische Form zu bringen. Und sie scheuen sich auch auf diesem Album nicht, brennende Probleme im Zwischenmenschlichen detailiert und mit fast schon brutaler Direktheit anzusprechen.

Dieses Album muss man mehrmals einlegen, sich quasi hineinhören. Die "Ohrwürmer" entwickeln sich erst nach und nach, dafür aber dann in einer großen Intensität. Auch das macht "The Dark Side" von Infernosounds schon heute zu einem der besten Alben im Bereich der elektronischen Musik in diesem Jahr.

Die Veröffentlichung des Albums ist am 29. Januar 2010.

Hörproben sind zu finden auf MySpace.com/Infernosounds
Zu bestellen ist das Album bei www.POPoNAUT.de

"Mein Base" - Vorteile für Selbständige

Mit der Abkündigung der "alten" Base- und aller E-Plus-Tarife fallen leider auch einige Vergünstigungen unter den Tisch. Dazu gehören solche Optionen wie der "Studenten-Tarif" oder "Code 25". Doch auch bei den Geschäftskunden hat sich etwas geändert.



Ab sofort gelten für Selbständige die gleichen Konditionen wie für normale Privatkunden auch. Diese sind hier beschrieben (http://bseplus.blogspot.com/2010/01/mein-base-infos-und-tipps-zum-neuen.html). Jedoch gibt es drei interessante Unterschiede, die sich u.U. für den Geschäftskunden bezahlt machen:

1. Kostenlose Papierrechnung

Automatisch ist bei "Mein Base" der elektronische Rechnungsversand voreingestellt. Eine Erreichbarkeit per E-Mail ist also Voraussetzung. Auf Wunsch kann man sich eine Papierrechnung zustellen lassen, diese kostet dann 1,- € pro Monat. Da für Geschäftskunden eine schriftliche Rechnung notwendig ist, bekommen sie diese ohne zusätzliche Kosten in ihren Briefkasten.

2. Kostenlose Hotline

Der Wechsel, die Kündigung oder die Neubuchung von Optionen geht am einfachsten über die Hotline. Während Privatkunden hier pro Anruf mit Kosten in Höhe von 0,99 € rechnen müssen, sind diese Anrufe für Geschäftskunden kostenlos.

3. Keine Anschlussgebühr für Zusatzkarten

Bei Selbständigen sind Zusatzkarten - z.B. für Mitarbeiter - grundsätzlich von der Anschlussgebühr ausgenommen. Das bedeutet, dass auch bei einer späteren Inaktivität (bei Ausscheiden des Mitarbeiters o.ä.) die Gebühr in Höhe von 25,- € nicht erhoben wird. Das erhöht zusätzlich die Flexibilität der Geschäftskunden.


Um für "Mein Base" als Geschäftskunde zu gelten, benötigt man zur Legitimation einen entsprechenden Gewerbenachweis.

www.base.de

"Mein Base" - Infos und Tipps zum neuen Tarif

Ab heute gibt es online (www.base.de) und in den Base-Shops das neue Tarif-
Konzept "Mein Base" zu kaufen (der restliche Handel folgt am 1. Februar 2010).
Damit fallen nicht nur die "alten" Base-Tarife weg, sondern auch solche alten
Bekannten wie "Time & More" und "Zehnsation". Die Marke "E-Plus" verschwindet
damit aus dem Fokus, nur "Base" bleibt als Alleinmarke quasi übrig.

Nur noch ein Tarif? Zugegeben, das klingt gewöhnungsbedürftig, und es wird noch
interessanter. Denn die Preisgestaltung von "Mein Base" beginnt bei 0,- € - doch
dazu jetzt mehr.



Das Herzstück

"Mein Base" ist ein 24-Monats-Tarif mit nachträglicher Rechnungsstellung, also
ein Post-Paid-Angebot. Das klingt bekannt. Doch schon die Grunddaten sehen
interessant aus:
  • Anschlussgebühr: 0,- € (für aktive Kunden)
  • monatliche Grundgebühr: 0,- €
  • Mailbox: kostenlos
  • Geschenkt: monatlich je 30 Minuten und SMS zu Base
Was bedeutet das nun im Einzelnen? Zuerst fällt die gesparte Anschlussgebühr "für
aktive Kunden" ins Auge. Das bedeutet, dass dann die 25,- € nicht
von Base erhoben werden, solange der Kunde die Karte auch wirklich nutzt. Er
muss also im Monat wenigstens einmal telefonieren oder eine SMS senden bzw.
empfangen, dann ist die Karte aktiv. Versäumt er dies über einen Zeitraum von 3
Monaten, dann ist er eben nicht mehr aktiv, und die Karte wird deaktiviert. In
diesem Falle hat der Kunde die Anschlussgebühr nachträglich zu tragen. Auf jeden Fall wird sie aber fällig, wenn der Vertrag irgendwann einmal gekündigt wird. So wird in diesem Fall die Anschlussgebühr zur Deaktivierungsgebühr.

Die Grundgebühr ist dauerhaft rabattiert bzw. es fällt keine an. Das klingt gut.
Auch die monatlich enthaltenen 30 Minuten und 30 SMS klingen gut, denn diese
bekommt man ja quasi geschenkt. Allerdings sollte man beachten, dass beide
jeweils nur zu Base gelten. Anrufe bzw. Nachrichten zu E-Plus oder Simyo gelten
ab sofort als "Allnet". Die technische Trennung von Base-Netz und den anderen
"virtuellen" Netzen der E-Plus-Gruppe wird in Kürze vollzogen sein.

Trotzdem ist das Angebot ein klares und faires Community-Angebot. Zwei Leute -
beide mit "Mein Base" ausgestattet - bekommen halt monatlich in Summe 60 Minuten
kostenlose Telefonie untereinander geschenkt, und die 2x 30 SMS kommen da noch
dazu. Diese Idee kann man natürlich prima auf eine ganze Familie oder sogar
einen Sportverein bzw. eine Firma skalieren!

Ach ja, nicht ganz unwichtig ist, dass alle (nicht kostenlosen) Minuten oder SMS
in die deutschen Netze je 0,19 € kosten.

Die Flatrates

Zu seinem Grundtarif kann man nun - ganz nach Geschmack bzw. persönlichem
Telefonierverhalten - einzelne Module hinzu buchen, die bei "Mein Base" alle
"Flat" heißen. Davon gibt es in der werblichen Darstellung sieben Stück, die ich
hier kurz erklären möchte:

1. Base Flat (10,- € im Monat)

Bei dieser Flat sind sämtliche Gespräche UND SMS zu anderen Base-Kunden
kostenlos! Das ist recht ordentlich und rechnet sich natürlich primär für
Kunden, die a) viel telefonieren und simsen und b) dies vorrangig in der Base-
Community tun.

2. Festnetz Flat (10,- € im Monat)

Hier sind alle Gespräche in die deutschen Festnetze kostenlos. Allerdings sollte
man sich bei bestimmten Rufnummern eventuell vorher erkundigen, ob diese nicht
ausgeschlossen sind. Das könnte bei bestimmten Systemen für Telefonkonferenzen
o.ä. der Fall sein.

3. Allnet Flat 50 (5,- € im Monat)

Dieses Modul heißt zwar Flat, bietet aber nur 50 Minuten, und zwar in alle
deutschen Netze. Für einen Wenigtelefonierer könnte es aber schon eine Flatrate
darstellen. Die Flat rechnet sich bei mehr als 26 Minuten im Monat zu
Telefonnummern außerhalb Base.
Kleiner Hinweis gleich noch einmal an dieser Stelle (gilt auch für die anderen
Allnet-Angebote): E-Plus, Simyo, Aldi-Talk etc. zählen für Base-Kunden ab sofort
zu den Fremdnetzen!

4. Allnet Flat 500 (30,- € im Monat)

Hier gibt es schon satte 500 Minuten in alle deutschen Netze, das sind etwa 16
Minuten pro Tag. Diese Flat rechnet sich bei mehr als 157 Minuten im Monat, was
etwa 5 Minuten pro Tag sind.

5. Allnet Flat (50,- € im Monat)

Diese Flat stellt nun die "wirkliche" Flatrate in alle deutschen Netze dar. Für
Vieltelefonierer ist sie sicherlich eine gute Alternative. Sie rechnet sich bei
mehr als 263 Minuten im Monat - das entspricht in etwa knapp 9 Minuten pro Tag!

6. SMS Allnet Flat (10,- € im Monat)

Das ist ja nun ein kleiner Kracher, stellt Base doch damit sogar den Tarif
"MyMTVmobile" aus eigenem Haus in den Schatten. Für nur 10,- € kann der Kunde hier SMS in alle
deutsche Netze versenden, und das ohne Deckelung! Da ist die Gelenkentzündung in
den Fingern wahrscheinlich schon vorprogrammiert.

7. Handy Internet Flat (10,- € im Monat)

Über diese Flat werden sich alle Smartphone-Besitzer freuen, denn der
Internetzugang mit dem Handy ist hiermit komplett abgedeckt. Zwar gibt es ein
Limit von 250 MB, aber nachdem dieses überschritten ist, wird lediglich die
Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt. Für die täglichen Mails, Twitter
etc. reicht das Volumen aber üblicherweise aus.

Nicht im Blütenblatt enthalten sind diese Module:

8. BlackBerry Flat (10,- € im Monat)

Damit hat man das Büro in der Tasche, denn die Flatrate umfasst sowohl den
Zugang zum BlackBerry-Dienst als auch alle Datenverbindungen dorthin (Mails,
Termine und Kontakte erstellen, abfragen und checken).

9. Internet Laptop Flat (20,- € im Monat)

Hier geht es um Datenverbindungen, die nicht mit dem Handy selbst, sondern z.B. mit dem Laptop genutzt werden. Das Volumen beträgt hier 5 GB, danach erfolgt eine Drosselung der Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau.


Aus diesem Angebot kann sich der Kunde genau die Flats aussuchen, die er gern
möchte und die seinem Telefonierverhalten am meisten entsprechen. D.h. man kann
auch Flats miteinander kombinieren, wenn es Sinn macht.

Eine wichtige Einschränkung haben aber alle Flats bei "Mein Base": eine
maschinelle Nutzung ist natürlich ausgeschlossen! "Mein Base" ist für Menschen
gedacht und nicht für z.B. automatische SMS-Versender. So wird u.a. auch
eventuellen Spam-Schleudern ein Riegel vorgeschoben.

Muss ich mich also für 24 Monate an eine oder mehrere Flats binden? Hier lautet die klare Antwort: nein! Denn das Motto von "Mein Base" lautet: "Falls sich mal was ändert: Flats können monatlich gewechselt werden." Im Speziellen bedeutet dies: die Flat wird für mindestens 1 Kalendermonat abgeschlossen und kann dann mit jeweils einer Woche Kündigungsfrist zum Monatsende gekündigt werden. Das erfolgt dann einfach über die kostenpflichtige Hotline. Hier werden 0,99 € pro Anruf fällig.

Damit erhöht sich die Sicherheit, im "richtigen Tarif" zu sein, natürlich spürbar. Wenn dem Kunden also die gebuchten Flats mal zu teuer sind, bucht er sie einfach ab oder wählt z.B. ein billigeres Modul (z.B. die Allnet Flat 50 statt der Allnet Flat 500). Man muss sich also nicht für zwei Jahre zu einem höheren Monatspreis entscheiden, wenn man die gebotene Leistung vielleicht nur einige Monate benötigt. Das ist Flexibilität!

Hier noch ein paar Pros und Kontras in der Zusammenfassung:

+ hohe Flexibilität
+ Einstiegshürde praktisch nicht vorhanden
+ relativ günstige Flats zubuchbar

- Abrechnung im Minutentakt
- Hotline für 0,99 € pro Anruf
- E-Plus & Co. sind nun Fremdnetze

Für mich überwiegen die Vorteile eindeutig die Nachteile, mit welchen man eigentlich auch leben kann. Mit "Mein Base" startet ein hochgradig individuell einstellbarer Tarif in Deutschland, der dem Kunden die Sicherheit bietet, im Falle eines Falles schnell und unkompliziert in ein preiswerteres Modell zu wechseln.

www.base.de

24. Januar 2010

Chicken Cheese Chili (Recipe on demand)

Das war heute wieder ein sehr leckeres Mittagessen! Ich muss dazu sagen, dass ich irgendwelche Aufläufe mit Hühnchen oder Putenbrust eigentlich nicht mag. Ich bevorzuge richtiges Fleisch von echten Tieren! Schwein und Rind sind mir dabei immer sehr willkommen, Geflügel mag ich am Stück und als Braten.

Heute haben wir nun ein - zunächst einmal - kinder-kompatibles Chicken Cheese Chili gezaubert. Dazu benötigt man folgende Zutaten:

300 Gramm Hähnchenbrustfilets (gewürfelt)
1 bis 2 gelbe Paprika
1 Dose rote Bohnen
100 ml süße Sahne
150 ml Ketchup (nach Geschmack auch Barbecue- oder Chilisauce)
Schärfeverstärker (je nachdem, was man so aushält)
50 Gramm geriebenen Käse (gern auch etwas mehr und sogar Butterkäse!)

Damit kann man für 4 Leute ein leckeres Essen zaubern. Und das geht so:

Die Hähnchenbrustwürfel kann man - wenn man mag - etwas anbraten. Dann kommen die Würfel in eine feuerfeste Form bzw. eine Ofenpfanne. Darüber kommen die gewürfelten Paprika sowie die abgetropften roten Bohnen. Aus der Sahne, dem Ketchup und der Tabascosauce wird dann ein eine schöne Mischung produziert, die über den Pfanneninhalt verteilt wird. Zum Schluß den geriebenen Käse drüber - und ab damit in den Ofen. In 30 Minuten bei ca. 200 Grad (bei Umluft etwas niedriger) brutzelt das Ganze dann zu einem lustig-leckeren Essen zusammen.

Dazu reicht man einen grünen Salat und Weißbrot (z.B. als Feuerlöscher) oder Röstiecken.

Aber unbedingt aufpassen: Sollten Kinder mitessen, dann bitte individuell mit Tabasco würzen. Gebt den Kleinen bitte die Chance, nach diesem Mahl auch noch anderen Genüssen gegenüber offen sein zu können!!

Tja, und was war da noch? Ach ja: guten Appetit!!

Ausnahmesituation

Zugegeben - die Story ist durch Hollywood entsprechend massentauglich formatiert worden. Aber gerade als Vater kann man die fast aussichtslose Situation der Protagonisten im für 2010 angekündigten Film "Ausnahmesituation" sehr gut nachvollziehen.

Was würde man selbst tun, wenn die eigenen Kinder unheilbar krank, ja sogar vom Tode bedroht wären? Diese Frage möchte man sich selbst nie beantworten müssen, und doch werden wohl tagtäglich Eltern auf der ganzen Welt mit ihr konfrontiert.

Brendan Fraser, Keri Russell und - wenn der Film hält, was der Trailer verspricht - ein hervorragender Harrison Ford geben dem Film "Ausnahmesituation" genau die Würde, die das Thema aufgrund seiner Tiefe und Schwierigkeit verlangt.

Ein Muss für das Kinojahr 2010.

Nordhäuser Künstler für Haiti

Das sozial engagierte Nordhäuser Musikprojekt "Infernosounds" hat das Erdbebendrama in Haiti nicht unberührt gelassen. Es gab darum schnell Überlegungen, wie man die Kinder in Haiti und ihre Eltern unterstützen könnte. Schließlich produzierten "Infernosounds" einen speziellen Musiktitel.

Der Song "Child Without A Name" wird von der Band kostenlos allen Freunden und Interessenten zur Verfügung gestellt. Zunächst ist der Titel bei MySpace.com und MyOwnMuisc.de zu finden, in Kürze soll auch MP3.de folgen. Auf Youtube.de gibt es auch ein passendes kleines Video zu sehen.

Als Gegenleistung für den kostenlosen Download bittet "Infernosounds" um eine Spende für die "Aktion Deutschland Hilft" - einer Vereinigung von u.a. action medeor, Adra, ASB, AWO International, Care, Help, Die Johanniter, Malteser, Der Paritätische und World Vision. Dazu muss man einfach eine SMS mit dem Stichwort "Haiti" an die 81190 senden. Diese kostet 5,- Euro zuzüglich der Transportkosten für die SMS. 4,83 Euro davon kommen dann direkt der "Aktion Deutschland Hilft" zugute.

"Infernosounds" vertrauen ganz auf die Hilfe ihrer Fans und bedanken sich schon jetzt für die zahlreiche Unterstützung der Aktion.

Update: Das Video ist online.

23. Januar 2010

Clips in 3D auch bei Youtube

Seit dem Blockbuster "Avatar" von James Cameron, der die filmischen Dimensionen in ein neues Zeitalter katapultiert hat, ist 3D einmal mehr in aller Munde. Denn nur in dieser Projektionstechnik wirken die grandiosen Bilder des Filmes absolut überwältigend.

Doch auch am heimischen PC kann man dem 3D-Kult nachgehen. Das Video-Portal Youtube hat dank findiger Mitarbeiter - still und heimlich - ein neues Feature installiert: 3D-Clips können ab sofort unter dem Zusatz yt3d:enable=true gesucht und auch angesehen werden.

Es ist nicht so ganz offiziell, und es hat noch etwas von YPS-Heften (da fand man ja auch früher mal die kleinen rot-blauen Brillen) - aber es funktioniert! Sogar den Trailer zu "Avatar" findet man hier in einer 3D-Version - die freilich das Kinoerlebnis nur erahnen lässt.

Aber zum Ausprobieren ist es gut geeignet. Und wer weiß, wohin sich dieses Feature entwickelt.

Hier die direkten Links zu ein paar sehenswerten Clips:

- Hong Kong 3D View
- Avatar Movie Featurette
- Bükk Mountain

20. Januar 2010

Gewinner des #BdT // Update

Wow, heute bin ich mal sehr überrascht worden!

Der Sofalümmel betreibt wochentäglich ab 15 Uhr den "Bild des Tages" Wettbewerb. Er sucht dafür oftmals sehr seltsame, meist aber auch dolle lustige Bilder aus aller Welt heraus, und die Teilnehmer des Wettbewerbes müssen einen passenden Kommentar dazu schreiben.

Nun habe ich da schon öfter mitgemacht, weil es ganz lustig sein kann, sich mit vielen anderen kreativen Leuten an dieser Aufgabe zu versuchen. Das heutige Bild findet man übrigens hier: http://tweetphoto.com/9139854

Sofalümmel prämiert dann - natürlich ganz subjektiv, weil es ist ja sein Wettbewerb - die besten drei Kommentare. Und meiner hat heute dabei die Goldmedaille gewonnen.

Und er lautete: "Ey, guck nisch soo, zwei davon habsch noch unnerm Schört unn einen inne Hose!"

Und nun freue ich mich mal noch ein bisschen!!

Btw: wie fandet Ihr es??

Update:

Der Sven hat für mich eine kleine Goldmedaille gebastelt. Das ist sehr nett - besten Dank dafür!! :))

Das Geständnis

"Hallo ... äh, mein Name ist Dirk ..."

"HALLO DIRK!!!"

"... ja, hallo. Mmh, und ich bin ... nun, Twitter-süchtig. Wow, jetzt ist es raus!"

"Das ist interessant. Willst Du uns etwas davon erzählen?"

"Nun ... naja, es fing ganz harmlos an ..."

"Rede nur weiter! Das ist gut!"

"Also am Anfang habe ich ja nicht geahnt, was da auf mich zukommt. Erst war es etwas wie SMS, und die habe ich kaum geschrieben - und bekommen habe ich ja auch kaum welche. Aber bei Twitter war das anders. Da waren so viele andere Menschen, die sich plötzlich für mich interessiert haben.

Da gab es z.B. diesen Typen, der mir ganz umsonst zeigen wollte, wie ich täglich $ 500,- verdienen könnte. Ich meine ... wow, wo bekommt man sonst solche Angebote?? Das ist doch toll!!

Und dann kamen immer mehr von diesen Angeboten. Bald hatte ich Follower aus Pakistan und sogar Thailand. Wo kann man solche Menschen im richtigen Leben kennenlernen??

Naja, ... schließlich merkte ich aber, dass mich Twitter ganz gefangen hatte. Wenn der Fail-Whale kam, fing ich an zu weinen. Hatte ich mehr als 10 Minuten keine Tastatur vor mir, bekam ich Schwindelgefühle. Schließlich schlief ich nur noch in Fünf-Minuten-Häppchen, um regelmäßig meine Timeline zu überprüfen.

Ja, Twitter ist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden!

Äh ... apropos Twitter, wo ist mein Handy?
Hat jemand mein Handy gesehen??

WO IST MEIN VERDAMMTES HANDY??????

Jeff Dunham & Achmed

Diesen Terroristen kann man gern haben, denn er ist schon tot. Wobei ... das war seine eigene Schuld. Kann ja mal passieren!

Neugierig? Bitteschön:

Ergänzungen zu HDTV

In der nnz-online erschien heute ein Artikel von Jürgen Wiethoff, in welchem er sehr ausführlich über HDTV u.ä. informiert. Das Ganze war gut recherchiert und gut erklärt.

Da das Feld natürlich ein sehr weites ist, habe ich noch ein paar Ergänzungen in Form eines Kommentars geschrieben. Diese Ergänzungen möchte ich zusätzlich hier veröffentlichen:


Das ist eine Aufstellung, die sich wahrscheinlich viele Kunden VOR dem Fest gewünscht hätten, aber lieber spät als nie! Und außerdem ist sie ja auch noch gut recherchiert, besten Dank dafür.

Trotzdem habe ich noch ein paar kleine Ergänzungen:


Unterschied von 1080i zu 720p

Der größte Unterschied ist augenscheinlich die Auflösung selbst - sollte man denken. Denn während bei 1080i immerhin knapp über 2 Millionen Bildpunkte dargestellt werden, sind es bei 720p "nur" knapp 1 Million. Trotzdem hat das "kleinere" Format aktuell durchaus Vorteile, die es bei schnellen Bewegungsabläufen ausspielen kann. Denn während beim Format 1080i (i wie interlaced) pro Sekunde 50 halbe Bilder dargestellt werden, sind es bei 720p (p wie progressiv) 25 volle Bilder.

Natürlich können die modernen Fernsehgeräte aus den Halbbildern auch wieder Vollbilder machen, um sie dann auf den Displays darzustellen. Aber es muss halt gerechnet werden, und da gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Am einfachsten ist die Methode, die beiden zusammengehörenden Halbbilder zu einem Vollbild zu mischen. Das klappt bei einem "stehenden" Bild hervorragend, bei einem Kameraschwenk oder einem schnell über das Spielfeld fliegenden Ball eben nicht: auf jedem Halbbild hat der Ball dann nämlich eine etwas andere Position - er bewegt sich eben. Fügt man nun die beiden Halbbilder einfach so zusammen, erzeugt man keinen vollen Ball, sondern einen vollen "Strich".

Bessere Fernsehgeräte sind allerdings schon in der Lage, aus den beiden Halbbildern ein Bild zu erzeugen, welches der Realität in dieser 25tel Sekunde am nächsten kommt. Aber es ist nur berechnet! Solche Bewegungsabläufe sind die Domäne der echten Vollbilddarstellung (720p).

Der ideale Fall wäre im Moment die Darstellung in 1080p - also 2 Millionen Pixel im Vollbild. Die dafür benötigte Datenrate ist aber für einen Sendebetrieb zu hoch und bleibt damit aktuell der Blueray vorbehalten.


Formatauflösungen

Ganz wichtig ist: bei HDTV wird im Format 16:9 gesendet. Im Idealfall sind daher keine manuellen (oder vermeintlich automatischen) Umschaltungen notwendig. Die braucht man nur noch beim "normalen" Fernsehsignal - auch bekannt als PAL. Dabei kommt es meist auf die Tagesform des zuständigen Technikers beim Sender an, denn gerade auch der selbsternannte "Spielfilmsender" hat damit regelmäßig seine Probleme.

Aber auch bei HDTV-Übertragungen kann es zu Problemen kommen, besonders wenn "altes" Material digital aufgehübscht wird. Das ZDF hat während seines Showcases über die Feiertage ein besonders schlechtes Beispiel geliefert, welches man hier in meinem Blog nachlesen kann: http://bit.ly/7SURdr


HD+ - das "bessere" HD

Diese Wahrnehmung ist mir nun schon oft begegnet, und man kann den Marketingstrategen der Privaten nur gratulieren dazu. Allerdings lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

HD+ ist der - wiederholte - Versuch der Privaten, sich Geld direkt vom Zuschauer zu holen. Bei immer stärker wegbrechenden Werbeeinnahmen ist das auch eine gewisse Notwendigkeit. Aber gerade dies sollte sich der potentielle Kunde durch den Kopf gehen lassen. Denn was bietet HD+ wirklich?

Der größte Vorteil ist, dass ich - ausgewählte - Programme in HDTV sehen kann. Nun sieht man auch bei ARD und ZDF, dass es noch längere Zeit Sendematerial gibt, welches nicht in "echtem" HDTV produziert wurde. Dieses wird dann hochskaliert. U.a. natürlich auch die meisten Werbespots. Denn auch die bekommt man mit HD+ weiter präsentiert - auch innerhalb der Sendung oder sogar mitten im Bild! Dafür bezahlt man dann Geld!

Man bezahlt dieses Geld sogar schon im Moment des Kaufes der Settopbox, die als Version für HD+ kaum unter € 200,- zu bekommen sind. Zum Vergleich: "normale" HDTV-Receiver z.B. bekommt man schon knapp € 100,- billiger. Außerdem bringen die HD+-Geräte noch einen weiteren Nachteil mit: der Kunde kann gut bevormundet werden. Hat der Receiver nämlich eine eingebaute Festplatte, so kann der Sender bei Aufnahmen nämlich technisch "verbieten", dass man die Zwischenwerbung einfach überspult! Auch hier sind die normalen Receiver natürlich im Vorteil, weil die diese Funktion ohne Einschränkung bieten.


Internet-Foren helfen

Aufgrund der verschiedensten Ecken und Kanten empfehle ich dem potentiellen HDTV-Kunden, sich im Internet zu informieren. Es gibt eine Menge Foren, die sich mit diesem Thema beschäftigen und wo man die Meinungen und Einschätzungen anderer Kunden zu spezifischen Geräten findet und zur Not auch Fragen stellen kann.


Nochmals vielen Dank für die ausführlichen Informationen!!

#BoWuBa in Leipzig

Was ist denn das nun schon wieder?? #BoWuBa???

Das ist einfach erklärt: diese Abkürzung mit der Raute davor - bei Twitter auch Hashtag genannt - steht für die "BockWurstBattle", die voraussichtlich am 9. Februar 2010 in Leipzig stattfinden soll. Es wird einfach ein lockeres Twittertreffen mit Leuten aus und um Leipzig, die bei Twitter aktiv sind.

Alle Infos zur #BoWuBa sind hier zusammengefasst: http://www.baezol.de/?p=270

Axe reinigt Bälle

Okay, ein wenig sollte man die englische Sprache schon beherrschen für diesen Spot. Aber wirklich nur ein wenig:



Vielen Dank an www.twitter.com/MichaelJaegerTV!!

18. Januar 2010

Ketten-Brief unter Aufsicht

Wer kennt noch Ketten-Briefe? So von früher her?? Ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit, als persönliche Nachrichten noch schriftlich (!) per Hand (!!) und per Post(!!!) versendet wurden.

Trotz E-Mail, SMS, Twitter und Co. - der Ketten-Brief lebt! Oder wird künstlich am Leben erhalten. Und zwar von dem Unternehmen, dass früher immer so dagegen war, weil Kettenbriefe die armen Briefträger überlasteten. Nein, heute finden Ketten-Briefe "unter Aufsicht" der Deutschen Post statt. Wahrscheinlich deshalb, damit die Briefausfahrer nicht nur den aktuellen Otto-Katalog durch die Gegend karren müssen.

Denn es wird wenig geschrieben in diesem Land. Also mit der Hand und per Postbrief. Da kommen die den Ketten-Briefen folgenden Kinder natürlich gerade recht. Denn damit wird sicher eine Menge Porto eingenommen. Ich habe heute allein € 3,20 für Porto ausgegeben - Umschläge etc. mal nicht mitgerechnet. Diese Summe ist in etwa das Pendant zur Gesamtsumme des von mir gezahlten Briefportos der letzten drei Jahre.

Okay, manchmal muss man eine Kündigung oder einen Widerspruch mit der Post schicken, und letztens habe ich sogar das Post-Ident-Verfahren genutzt, um mich selbst zu erkennen. Aber ansonsten nutze ich im persönlichen Nachrichtenaustausch doch ausschließlich elektronische Medien.

Jetzt bin ich aber doch ein wenig stolz auf meine Kinder, die über die Teilnahme am Kettenbrief vielleicht ein wenig geholfen haben, ein paar Arbeitsplätze bei der Deutschen Post zu sichern!

17. Januar 2010

HD-Kamera für den Privatgebrauch

Von einem Bekannten bin ich zu meinen Erfahrungen mit der HD-Filmerei gefragt worden. Weil ich ihm umfassend geantwortet habe, möchte ich aus der Antwort doch gleich mal ein Blogpost machen:

Meine HD-Filme bearbeite ich alle mit dem Notebook. Zuerst mit einem Centrino Core 2 Duo mit 1,8 GHz und 2 GB, jetzt mit einem Pentium T4200 und 4 GB. Also keine "High-Power-Maschinen", sondern völlig normale Arbeitstiere. Denn das Geheimnis liegt im Codec.

Moderne HD-Camcorder - meist sogar mit SD-Karten etc. - nutzen den sehr guten Codec MP4 (h.264 bzw. AVCHD). Mit diesem bekommt man eine beeindruckende Qualität bei kleinen Datenmengen. Das Problem ist dann aber die Bearbeitung: weil die aufgenommenen Bilder so stark gepackt sind, müssen sie für die Bearbeitung praktischerweise in Echtzeit entpackt werden. Dafür braucht es allerdings viel Rechenleistung. Reicht diese nicht aus, ist die Bearbeitung zwar nicht unmöglich, aber von Spaß dabei kann keine Rede mehr sein!

Diese Überlegungen haben mich zu einem "alten" HD-System geführt: zu HDV. Dies ist praktisch eine Erweiterung von DV, also die digitale Aufzeichnung auf kleine Kassetten. Auch HDV-Camcorder nahmen anfangs auf Band auf. Im Unterschied zur ursprünglichen DV-Aufzeichnung wird aber bei HDV auch komprimiert, und zwar mit dem bekannten MP2. Bei entsprechend hohen Datenraten kann man damit eine ordentliche Qualität erzielen.

Da ich das Band als Medium aber absolut ausschließe, sah ich mich nach einem Camcorder mit einer anderen Speichermöglichkeit um. Aufgrund der entstehenden großen Datenmengen kommt dabei nur die Festplatte in Frage. Und da gibt es einen Hersteller, der so schlau war, einen Festplatten-Camcorder mit zwei verschiedenen Aufzeichnungsverfahren auf den Markt zu bringen: MP4 und MP2! Und da habe ich zugegriffen!

Die JVC GZ-HD40 ist handlich und gut bedienbar. Allerdings hat sie keinen Sucher, sondern nur einen ausklappbaren Bildschirm. Dafür glänzt sie mit optischem 10fachen Zoom und einer Festplatte mit 120 GB. Da bekommt man ordentlich Material drauf. Laut www.guenstiger.de bekommt man sie mittlerweile für unter € 500,- - ich habe noch € 100,- mehr bezahlt. (http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?produkt=794577) Mittlerweile gibt es auch Nachfolgemodelle, wobei dort auch der "Schrumpfungsvirus" zugeschlagen hat. Ich jedoch brauche ein wenig was in der Hand beim Filmen!

Außerdem ist man auch zukunftssicher: sollte man mal einen superschnellen Rechner besitzen, kann man auch in AVCHD filmen, was (theoretisch) eine noch bessere Bildqualität verspricht. Bei entsprechend hoher Datenrate wohlgemerkt.

Passende Beispiele kannst Du Dir ja bei YouTube anschauen (www.youtube.de/bseplus). Die aktuellen Videos sind mit der JVC aufgenommen, allerdings "nur" in 1280 x 720 wiedergegeben. Denn die JVC filmt HDV in 1440 x 1080 und interpoliert bei der Wiedergabe auf FullHD (1920 x 1080). AVCHD wird direkt in 1920 x 1080 aufgenommen.

Bearbeitet werden die Videos mit MAGIX Video Deluxe 2008 plus - das gibt es bei www.pearl.de für unter € 30,- und ist für den "normalen" Privatgebrauch sehr gut bedienbar. Auch das Rendern am Ende des Bearbeitungsprozesses geht damit recht schnell. Womit wir beim letzten Problem sind: womit spiele ich die fertigen Filme ab? Meine Lösung: ich exportiere die fertigen Filme in HDV (1440 x 1080), also im Original-Format. Damit halten sich eventuelle Verluste total in Grenzen. Die fertigen Dateien kann man dann später mit einem Konvertierungsprogramm wie "FormatFactory" oder "Super" oder "MediaCoder" oder "Handbrake" oder ... in beliebige andere Formate wandeln.

Die HDV-Dateien spielt mein Blueray-Player (LG BD-390) ohne probleme von einer externen Festplatte ab. Auch der Western Digital HD TV (Live) Player hat mit den großen Dateien gar keine Probleme. Damit muss man also keine Scheiben toasten. Aber das könnte man theoretisch auch.

Okay, das waren wieder viele Infos - bei Fragen einfach an mich wenden!

Empfehlung für das Cinema64

Vor ein paar Tagen habe ich mir ja den aktuellen Cameron-Blockbuster "Avatar" in 3D angeschaut. Das habe ich im "Cinema64" in Sondershausen getan. Nun habe ich bei www.kinos3d.de das Kino bewertet und etwas beschrieben.

Hier ist der Text:

Das Cinema64 ist ein noch relativ neues Kino im ländlichen Bereich. Es befindet sich in einem Gewerbegebiet direkt neben einem Bowlincenter. Gastronomie ist außerhalb (Italiener) und innerhalb (Imbiß) vorhanden.

Das Personal ist freundlich und hilfsbereit. Eine Kartenvorbestellung ist per Internet oder Telefon möglich (mit Sitzplatzwahl). Die Preisgestaltung ist taschengeldfreundlich. Und: das Popcorn ist frisch und lecker!

Wir haben bisher "Ice Age 3" und "Avatar" in 3D gesehen. Bei beiden Filmen waren wir sehr begeistert, von allen bequemen Sitzen aus kann man den 3D-Effekt sehr gut geniessen. Einziger Nachteil: die verwendeten 3D-Brillen sind relativ schwer, und man ist genötigt, den Kopf immer etwas in den Nacken zu legen.

In Summe ist das Cinema64 eine klare Empfehlung und hebt sich angenehm z.B. vom Kino in Nordhausen ab (sowohl in Sachen Technik als auch Freundlichkeit).

4 von 5 Sternen

www.cinema64.de

Nicht über UKW

Wegen der alljährlichen Wartung am UKW-Sendemast im Nordhäuser Stadtteil Salza wird der OKN auf 100,4 MHz am Dienstag, den 19. Januar 2010 in der Zeit von 10 - 12 Uhr nicht terrestrisch empfangbar sein. Aber zum Glück gibt es ja den Livestream. Der funktioniert selbstverständlich!

Hier gibt es die Links zum Livestream:
Welche Sendung dann im Programm ist, kann ich leider nicht sagen - im Programm steht nur "Wartung". ;-)

Weckdienst bei ProSieben

Meine Frau war aus, die Kinder im Bett, alle Twitter-Freunde am Start - Zeit für "Schlag den Raab" gestern. Alles war so, wie es sein soll (naja, bis auf den unsäglichen Kandiadten). Und fast schon pünktlich um 0:00 Uhr war die Sendung zu Ende. Und dann passierte es!

Ich muss vorher sagen, dass ich die Lautstärke der das Wohnzimmer beschallenden Anlage auf erträgliches Zuhause-Mass eingestellt hatte. Damit die Zwerge nicht gestört werden beim Schlafen.

Der nachfolgende Film startete - mit einem Paukenschlag. Die Lautheit des Streifens war der Hammer - zumindest im Gegensatz zum vorhergehenden "Schlag den Raab". Ich konnte gar nicht so schnell in Richtung Fernseher laufen (die Fernbedienung lag in dessen Nähe), um die Anlage herunterzuregeln. Einfach nur laut und der vorgerückten Stunde nicht angemessen!

Nun, die Techniker bei ProSieben werden sich sicher etwas dabei gedacht haben. Ebenso bei der wunderbaren Darstellung des Filmes (Film im Breitformat ohne automatisches Umschaltsignal). Das lässt mich schon erahnen, wies es bei ProSieben HD+ so zugehen muss!

Wenn es nicht "Schlag den Raab" oder "Desperate Housewives" (meine Frau schaut das) dort gäbe, würde ich den Sender am liebsten aus der Liste löschen. Oder zur Strafe auf die 973 legen!

"We love to entertain you!" Ja, glaub mal selber dran!!

14. Januar 2010

Generationswechsel bei simyo.de

Der erste echte Mobilfunk-Discounter in Deutschland hat sich verjüngt: der neue Werbestar Rodja Martin Tröscher ("Anna und die Liebe") löst die bisherige simyo-Ikone "Dan Williams" ab. Dieser virtuelle Chef von "simyo Industries" wurde in den werblichen Ruhestand geschickt und mit dem jungen Seriendarsteller nun der Kunde (den er darstellt) in den Mittelpunkt der aktuellen Kampagne gerückt. Tröscher spielt einen simyo-Kunden, der einem imaginären Freund die Vorteile des Discounttarifes erklärt.

Seit dem 7. Januar läuft ein passender TV-Spot über die Bildschirme der Republik, und auch auf der Homepage kann man sich den Herrn Tröscher ansehen. Passend dazu macht simyo dem Neukunden ein Geschenk, den praktisch gibt es im Moment die SIM-Karte umsonst:

www.simyo.de

Pietät geht anders

Eine schreckliche Erdbebenkatastrophe hat sich auf Haiti ereignet. Die genauen Ausmaße sind noch gar nicht bekannt, die internationale Hilfe läuft, ist aber sehr schwierig. Viele Menschen - auch in Deutschland - nehmen Anteil am Schicksal der Opfer in der Karibik.

Beim Sender ProSieben dagegen arbeiten scheinbar die absoluten Nihilisten. Wie sonst ist es zu erklären, dass - während auf den diversen Nachrichtenkanälen Bilder des Grauens laufen - im Programm von ProSieben der schlechte amerikanische Fernsehfilm "Das Beben" gezeigt wird?! Das hat mit Pietät nichts zu tun!

"We love to entertain you" - auf Teufel komm raus. Pfui!

Zeitvernichtung

Ich komme nicht gern zu spät. Ich mag es, wenn Andere zu einem Treffen rechtzeitig erscheinen. Ich liebe Pünktlichkeit.

Am Montag hatte ich zwei Arzttermine. Einer um 9 Uhr. Beim HNO-Arzt wegen der Sensibilisierung gegen Frühblüher. Ich war pünktlich und setzte mich ins Wartezimmer. Ganze zweieinhalb Minuten später war ich auch schon dran und bekam meine Spritze! Nach dieser muss ich immer 30 Minuten warten, ob sich irgendwelche Nebenwirkungen einstellen. Und pünktlich 30 Minuten später schickte mich die Schwester wieder los - ich hätte es gar nicht gemerkt, weil ich ins Lesen vertieft war. Perfekt!

Um 10 Uhr hatte ich den zweiten Termin. Beim Neurologen wegen einer meßtechnischen Geschichte an den Nerven im Arm, die wohl nur dort erledigt werden kann. Bei zwei vorhergehenden Terminen dort im Haus habe ich nicht nur ewig gewartet, sondern auch völlig umsonst. Niemand wusste dort, was er mit mir anstellen sollte.

Und so lief mein Aufenthalt dort ab: Pünktlich 09:50 Uhr war ich da und man sagte mir, es wäre nur noch eine Patientin vor mir am Gerät, dann wäre ich schon dran. Das "schon dran" passierte dann gegen 11:00 Uhr, wobei die eigentliche Prozedur lediglich 10 Minuten (wohlwollend aufgerundet) dauerte. Was hatten die nur mir der armen Frau vor mir gemacht?? Nun, sei es drum, ich sollte dann noch "einen Moment" warten, weil ich schnell zur Auswertung zum Doktor müsste.

Dieser "Moment" zog sich nun ... etwas ... dahin. Gegen 12:30 Uhr fragte ich mal nach, was denn nun sei und wann ich dran wäre. Die Schwester hilflos: "Ich weiß auch nicht, wann sie der Doktor aufruft!" Auf jeden Fall stellte ich fest, dass alle Patienten, die ihre Termine durch die Bank nach mir hatten, vor mir ins Sprechzimmer gerufen wurden.

Schließlich und endlich hörte ich meinen Namen um 13:26 Uhr durch den Lautsprecher! Und um 13:32 Uhr war ich wieder raus! Für insgesamt 16 Minuten "Behandlungszeit" verbrachte ich insgesamt 3 Stunden und 42 Minuten meiner Lebenszeit bei diesem Neurologen - hauptsächlich im Wartezimmer! Das ist Zeitvernichtung erster Klasse!

Wozu werden denn Termine vergeben, wenn sie nicht eingehalten werden? Macht man sich vielleicht mal Gedanken darüber, welcher (volks)wirtschaftliche Schaden durch diesen Umgang mit der Zeit der Menschen entsteht? Dass es auch anders geht, hat mein Besuch beim HNO-Arzt gezeigt. Obwohl ich auch dort "nur" gesetzlich Versicherter bin und kein Privatpatient.

Kann sich unsere Gesellschaft soetwas wirklich leisten?

13. Januar 2010

Gefunden: Jörg Kachelmann - Die Katastrophe mit Daisy

Daisy ist weitergezogen und hat das Land in einer besonderen Art geprägt. Doch irgendwie anders als früher wurde das mitgebrachte Wetter nicht als normaler Winter verkauft, sondern als Katastrophe.

Im Blog von Stefan Niggemeier habe ich einen Gastbeitrag von Jörg Kachelmann zu diesem Thema gelesen. Unter diesem Link kann man den Beitrag nachlesen:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kachelmann-ueber-die-katastrophe-mit-daisy/

Sehr interessant und wärmstens empfohlen!

Commercial: Sky bestellen - jetzt über € 100,- sparen

Sky - Großes Kino für zu Hause & das beste Sportprogramm der Welt

Damals im Bus

Die Geschichte ist schon ein paar Jährchen her und hat sich in Berlin ereignet. Wie man das als Student so macht, bin ich mal wieder Bus gefahren. Dieser war voller Menschen. Aber ich hatte einen Sitzplatz erwischt.

An einer Station stieg eine ältere Dame ein. Da ich ein höflicher Mensch bin, stand ich auf und sagte ich zu ihr: "Bitteschön, Sie können meinen Platz haben." Sie schaute ganz verdattert ob der Freundlichkeit des jungen Mannes da vor ihr und antwortete: "Ach, bleiben sie nur sitzen. Ich muss ja nur drei Stationen!"

Ich antwortete: "Setzen Sie sich ruhig, ich habe gerade zwei Jahre gesessen!"

Totales Schweigen im Bus.

5. Januar 2010

Avatar 3D - das neue Kino

Endlich habe auch ich es geschafft, mir diesen Film anzusehen. Viele Meinungen habe ich dazu schon gehört, fast ausschließlich alle waren positiv. Ach was - überwältigt waren die meisten Leute von diesem Kinoerlebnis!

Dort kann ich mich jetzt auch einreihen. Ich bin seit gestern ein absoluter Fan des Filmes, der meines Erachtens nach die Latte so hoch legt, dass andere Filmemacher sie noch nicht einmal mehr ohne Fernglas sehen können. Spektakulär, wie es James Cameron versteht, den Zuschauer in den Bann dieser realen Virtualität zu ziehen.

Ich will hier nicht lang und breit renzensieren, das vermögen Andere sicher besser. Aber ich will sagen, dass ich von allen Dingen des Filmes gefesselt war - auch von der Story. "Echte" Kritiker hatten diese immer als Märchen bezeichnet, als Pocahontas-Verschnitt, als Winnetou-Abklatsch. Na und? Wieviele Geschichten, die von Gut und Böse handeln - und da möchte ich Homers Sagen und Grimms Märchen mit einbeziehen - wurden dank dieser Konstellation schon erzählt? Sind sie deshalb langweiliger?

Es gibt Filme, die eigentlich keine große Leinwand brauchen. "Pulp Fiction" ist einer meiner Lieblingsfilme, aber den könnte ich mir auch auf einer Theaterbühne vorstellen. Das Kino ist für Dinge wie "Avatar" gemacht! Und dank der 3D-Technik hat man das Gefühl, selbst auf diesem erfundenen, und doch so realen Planeten Pandora dabei zu sein. Das ist konsequentes Kino, das ist Unterhaltung!

In den 160 Minuten habe ich wohl nur zwei oder dreimal die Sitzposition verändert, so hat mich das Geschehen auf der Leinwand gepackt (ich merkte es dann beim Aufstehen). Und direkt nach der Vorstellung stellte ich mir die Frage: Wie kann man sich diesen Film zu Hause ansehen?!

Noch eine Bemerkung zum Kino: Das Cinema64 in Sondershausen ist für seine bescheidene Größe sehr schön und technisch sehr gut ausgestattet. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Weg auf sich zu nehmen, um in den 3D-Genuss zu kommen.

Avatar 3D - eine ganz klare Empfehlung!

2. Januar 2010

Ein Monat ohne Pillen / One month without pills

Nun nehme ich schon seit einem Monat keine Pillen mehr - abgesehen von der einen oder anderen Kopfschmerztablette. Zeit für einen ersten Zwischenstand.

Zuerst einmal kann ich keinerlei Änderung meines Gesamtbefindens feststellen. Bei den Beinen inklusive rechtem Knie ist alles beim Alten (also Schlechten), aber es ist auch nicht schlechter geworden. Der linke Arm schmerzt - mal nur bei Belastung, mal einfach so, manchmal auch gar nicht.

Doch es gibt auch Positives zu berichten: in Summe bin ich ausgeglichener als früher, rege mich nicht so schnell (unnötig) auf und bin auch nicht übermäßig deprimiert. Allerdings habe ich über die Weihnachtstage 1,5 kg abgenommen. Dafür nun könnt Ihr mich beneiden.

Ich werde das jetzt so fortsetzen und zum nächsten Monatswechsel wieder ein Resümee ziehen.

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Since just a month I don't take any pills - exceptfor some migraine pills. Time for a first summary.

First I can find no change of my state of health. The state of my legs is still bad (incl. my right knee), but it's not worse than with the pills. The left arm hurts - under exposure or without, and sometimes don't hurt.

But I have found some positive results: I'm more balanced, not so excited too fast and not too depressed. Indeed I lost about 3 pounds of weight during Xmas. So you can envy me about this fact.

Finally I will resume my plan and will post another summary after the next month.

Nächster Stammtisch am 3. Januar 2010

Und schon wieder ist ein ganzer Monat vorbei - sogar ein neues Jahr hat begonnen - und der nächste Stammtisch des Quadclub Harz steht auf dem Programm.

Los geht es am Sonntag, dem 3. Januar, ab 10:30 Uhr. Und zwar hier:

Gäste- und Freizeithaus "Dreiländereck"
Alte Nordhäuser Str. 26
99755 Ellrich / OT Rothesütte
Tel.: (03 63 31) 4 79 45
www.gaestehaus-dreilaendereck.de

Bis zum Freitag Vormittag sollte man sich aber für den Stammtsich angemeldet haben, damit die Wirtsleute entsprechend planen können. Dafür muss man sich beim Quadclub Harz auf der Homepage anmelden.

www.quadclubharz.de

1. Januar 2010

Spuren im Schnee

Diese Spuren würde ich gern fotografisch dokumentieren, doch wie es so ist bei spontanen Ideen - das richtige Werkzeug ist meist nicht mit dabei. So eben auch heute nicht, wo ich mich durch die Schneeentfernungsarbeit so aufgewärmt hatte, dass mir der Sinn nach einer Runde Quadfahren im Schnee stand.

Also schnell die Batterie eingebaut, noch etwas wärmer angezogen und den Schlüssel ins Schloß. Es dauerte eine Weile, bis die ersten vertrauten Klänge aus Motor und Auspuff kamen. Schließlich lief der Motor aber rund, und es konnte losgehen.

Auf dem festgefahrenen Schnee in unserer Straße probierte ich Lenkung, Gas und Bremse aus und schmirgelte ein paar schöne Wellen in das Weiß. Auf der Bundesstraße ging es da einfacher, aber dafür war dort geräumt und eben schmutziges Wasser auf dem Asphalt. Also den nächsten Feldweg gesucht und direkt in den Schnee hinein - denn hier war ich der Erste, der Spuren hinterließ! Und weil das richtig Spaß gemacht hat, dehnte ich meine Runde etwas aus.

Nach einer ganzen Weile die Berge hoch, die Berge runter - immer durch dicken Schnee - war ich plötzlich oberhalb des Nachbarortes angekommen. Leider musste ich feststellen, dass meine Schuhe doch nicht die optimale Wahl waren, weil sie mittlerweile schön durchnässt waren. Dementsprechend kalt wurden meine Füße.

Also ging es wieder Richtung Heimat. Etwas durchgefroren, aber wirklich zufrieden kam ich dann schließlich zu Hause an. Die Batterie habe ich schon wieder ausgebaut, damit sie es schön warm hat und später wieder volle Power liefern kann ;)

Einen kleinen negativen Beigeschmack gibt es trotzdem: mein linker Arm reagiert (mal wieder) ein wenig sauer auf die Belastung beim Quadsteuern. Die Schmerzen sind recht heftig - aber das war es mir diesmal wert! So.

Ein gutes Jahr 2010!

Irgendwie möchte ich das hier noch einmal - quasi - offiziell verkünden, dass ich Euch allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr namens 2010 wünsche! Bleibt alle - im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten - gesund und munter.

Und da ein neues Jahr ja immer automatisch auch "+1" ist, kann es ja nur besser werden! ;)