26. Januar 2010

BSEplus - wo kommt der Name her?

Schon während meines Studiums hat mich das Radio als Stimme entdeckt, und ich durfte u.a. bei einem Berliner Sender die Nachrichten lesen. Auch später versuchte ich immer wieder, mit der Stimme zu arbeiten, was allerdings nicht so einfach war. Dann – im Jahr 2000 – entstand in Nordhausen der OKN.

Mir war schnell klar: So ein Offener Kanal ist genau das Richtige für mich! Da ich zwischenzeitlich schon rein beruflich viel mit meiner Stimme arbeitete, hielt (und halte) ich das „Radiomachen“ bei OKN einfach für ein gutes Training, bei dem man auch mal Sachen sagen kann, die in einem Verkaufstraining keinen rechten Platz finden (dürfen). Aber beim OKN konnte man es halt. Wahnsinn!

So entstand meine erste Sendung „FrühReif – Die Montag Morgen Show“. Die scheint im Übrigen ganz gut gewesen zu sein, denn der WDR in Köln hatte plötzlich ebenfalls ein Morgenprogramm mit eben diesem Namen. Aus Protest darüber musste der Name der Sendung geändert werden. Nach reiflicher Überlegung und einem entscheidenden Hinweis durch den technischen Mitarbeiter des OKN nannte ich die Sendung ab Januar 2001 dann „BSEplus“. Und weil sie jetzt nicht nur am Montag, sondern auch am Freitag lief, bekam sie den Zusatz „Die EINZIG wahre Wochenshow“. Eine passende Internetseite (www.bseplus.de) wurde ebenfalls gestartet.

Warum nun "BSEplus"? 2001 war das Thema „Rinderwahnsinn“ in aller Munde, BSE ein geflügeltes Wort für all den Wahnsinn da draußen. Und ich wollte die Steigerung davon sein. Neuigkeiten aus der Welt des menschlichen Schwachsinns (eben BSE in der Steigerungsform), gemischt mit aktueller und spezieller Musik (z.B. Musik aus Filmen), Kino- und Veranstaltungstipps sowie das eine oder andere Gewinnspiel – das machte die Sendung aus. Die Moderation war (meist) auf hochdeutsch, um die Verständlichkeit auch bei Nicht-Nordhäusern zu gewährleisten.

Leider schaffe ich es im Moment schon rein zeitlich nicht, regelmäßig solch ein Format zu produzieren und zu moderieren. Aber es juckt schon sehr in den Fingern. Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt!

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