28. Februar 2010

Die Entscheidung ist gefallen!!

Vor wenigen Minuten ist das Genre-Voting bei Krimi 2.0 ausgelaufen -und ich freue mich sehr über das Ergebnis:

Die Krimi-Komödie hat gewonnen!

Die Entscheidung fiel sehr, sehr knapp aus, weswegen es nur gerecht ist, wenn jetzt auch Elemente des Film noir in das zu entwickelnde Drehbuch einfließen. Denn Krimi 2.0 ist ein echter Mitmach-Krimi! Und vielen Dank allen Votern - es hat vielleicht ein wenig geholfen, dass ich Euch beobachtet habe?! ;-)

Jetzt geht es darum, Vorschläge zur Handlung, zu Personen usw. zu entwickeln. Die Krimi-Komödie ist ja nun nicht unbedingt das leichteste Genre! Auch Musik wird natürlich noch benötigt. Viel Arbeit in Summe für alle, und auch diejenigen, die im Voting für ein anderes Genre gestimmt haben, sind hoffentlich weiter mit im Boot!

Die gemeinsame Arbeit führt zu einem schönen Ergebnis: ein gemeinsam erarbeiteter Krimi!

27. Februar 2010

Ein Wechsel kann lohnen!

Diese Rezension habe ich vor einem knappen Jahr bei Amazon.de eingestellt:

Schon seit zwanzig Jahren verbinde ich guten Sound nur mit der Marke Pioneer. Doch nun bin ich zum ersten Mal fremdgegangen - und sehr zufrieden damit.

Der Onkyo-Receiver kam für mich primär als preisliche Alternative zu einem ähnlich gut ausgestatteten Pioneer-Receiver in Frage. Wobei Alternative den Punkt nicht trifft, denn preislich spielt der Onkyo in einer ganz anderen Klasse. Trotzdem ist er geradezu üppig ausgestattet.

Mir waren neben einer ordentlichen Einmess-Elektronik die drei HDMI-Eingänge wichtig, die beim Onkyo nicht nur einfach geschaltet, sondern auch tontechnisch ausgewertet werden. Das erspart wirklich jede Menge Kabelsalat. Nun schaltet er nicht nur zwischen HDTV-Receiver, HDMI-DVD-Rekorder und Mac mini hin und her, sondern sorgt auch für einen überragenden Ton. Dank der einfach zu bedienenden Einmess-Elektronik mit Klanganpassung sitzt man quasi auf jedem Platz unserer Couch in der ersten Reihe und geniesst hervorragenden Klang.

Der Onkyo befeuert eine vorhandene JBL 5.1 Kombination und kitzelt wirklich alle klanglichen Feinheiten heraus. Musikhören ist ebenso ein Genuß wie der neueste Blockbuster. Und dank "Mitternachts-Modus" kann man Kinokracher auch zu späterer Stunde noch gut laufen lassen, ohne die Kinder aus dem Bett zu werfen.

Von einer Logitech Harmony nimmt der Onkyo übrigens gern Befehle entgegen, so dass man auch auf dem Tisch kein Bedienungschaos hat. Wobei die Fernbedienung des Onkyo recht gut verarbeitet ist und den Receiver sehr gut bedienbar macht.

Für mich hat sich der Kauf sehr gelohnt, ein Blick über den Tellerrand (bei mir: Pioneer) kann eben doch sehr gut sein.

26. Februar 2010

Der Twitter-Tarif?

Nach der Einführung von "Mein Base", wo man unbegrenztes Simsen schon für € 10,- pro Monat bekommt, war das Angebot von myMTVmobile plötzlich knapp € 5,- teurer - und damit weniger attraktiv. Doch schon ab Montag wird es eine interessante Änderung geben:

Ab dem 1. März 2010 kann der Kunde bei myMTVmobile unbegrenzt simsen und mobil surfen - und das für eben 14,95 Euro pro Monat!

Damit hat myMTVmobile folgende Vorteile:
  • DER maximale Tarif für Message- und Internet-Fans
  • es gibt zusätzlich 50 Gesprächsminuten pro Monat in alle deutschen Netze bei Vertragsabschluss online
  • es wird keine Anschlussgebühr fällig
Die Laufzeit beträgt dabei 24 Monate. Jede (zusätzliche) Gesprächsminute kostet € 0,19 und € 0,25 werden pro MMS fällig.

Ich finde, der Tarif ist besonders für Leute interessant, die - natürlich - viel simsen, aber auch unterwegs "ständig" online sind. Wie die Twitterer! Ob ich meine Tweets per SMS (an die 0176-88850505) oder per Web absetze und sogar lese, zusätzliche Kosten kommen nicht auf mich zu.

Ideal wäre der Einsatz des Tarifes in einem Smartphone - ich will nicht schon wieder das iPhone promoten ;-)

Listen!

25. Februar 2010

Anmoderation im Video

Die Sendung "BSEplus - Netzgezwitscher" war eine sehr schöne Erfahrung!

Für alle, die sich mal dafür interessieren, was dabei im Studio so abgeht, hier mal ein kurzer Einblick - nämlich die Anmoderation der Sendung. Dazu gibt es einige kurze Impressionen aus dem Studio.

24. Februar 2010

Senden – und Empfangen

Diesen Artikel habe ich gerade bei www.goodnewstoday.de gepostet:

Zugegeben, Radio ist meist eine sehr einseitige Geschichte. Da gibt es den Moderator, der den Hörern was erzählt. Diese können, wenn alles gut läuft, ihre Meinung, ihr Feedback per Telefon oder per Mail loswerden.

Ich liebe es, vor Publikum zu arbeiten. Die direkte Reaktion ist mir sehr wichtig, das Agieren und das Reagieren bilden eine willkommene Einheit. Im Idealfall haben beide Seiten eine positive Erfahrung dabei. Aber ich liebe es auch, im Radio zu arbeiten. Das Spielen mit der Stimme, das punktgenaue Lesen von Meldungen macht mir Spaß. Leider muss man sich sein Publikum dabei denken.

Am letzten Dienstag nun habe ich eine zweistündige Sendung zum Thema Web 2.0 und Twitter gefahren. “Netzgezwitscher” wurde dabei nicht nur per Blog und Twitter promotet, sondern live auch begleitet. Einerseits durch mich, wenn ich die aktuellen Titel gebloggt habe oder Inhalte der Moderation – andererseits aber auch durch die Hörer, die der Sendung lauschten und mir direkt Feedback geben konnten.

Und dies auch kontinuierlich taten!

Die Erfahrung war für mich überwältigend! Zwar war der Arbeitsaufwand für mich um Einiges höher als bei einer normalen Sendung, aber auch der Spaß war größer denn je. Die zwei Stunden Sendezeit vergingen beinahe wie im Fluge, und auch danach war ich noch einige Zeit mit der Nacharbeitung beschäftigt.

Das Konzept der Twitter-begleiteten Radiosendung werde ich sicherlich wiederholen. Vielleicht gelingt es sogar, einen Mitstreiter oder eine Mitstreiterin zu finden, die den Kontakt zu den Twitter-Freunden noch intensivieren hilft. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf das nächste Mal “Netzgezwitscher”.

Listen!

23. Februar 2010

Die Sendung läuft: "BSEplus - Netzgezwitscher"

Die Sendung läuft!!

Erster Titel:
Robbie Williams - Bodies

Weiter geht es mit:
Unheilig - Mein Stern
Röyksopp - The Girls And The Robot


Den Titel von Röyksopp hatte das ZDF gestern während der Olympia-Übertragung als Bett. Gefällt mir persönlich sehr gut!

www.ch-scheinhardt.de
- Slogan: Wortseilerei – hier werden Wortschnüre zu Netzen verknüpft
- viel Poesie, gewürzt mit Lebensweisheit
- absolut sprachbegeistert und sprachgewandt
- viele Weisheiten aus dem SUFI BOOK OF LIFE

Listen!

Nächste Titel:
AC/DC - Ride On
Agnes - Release Me


www.monstropolis.org
- bloggt und twittert über viele Dinge im Leben
- hat die gewisse Art Rotzigkeit und Ironie
- fühlt sich zu den Piraten hingezogen
- ansonsten: einfach mal reinklicken!!

Listen!

Nächste Songs:
Black Eyed Peas - I Gotta Feeling
Gossip - Heavy Cross


Viel los in der Timeline! Schön, Euch alle dabei zu haben!!

Nächste Titel:
Infernosounds - Rote Tränen (www.infernosounds.de)
Mousse T & Suzie Q - All Nite Long


www.goodnewstoday.de
- Slogan: Gutes erlebt. Erzähl doch mal.
- die guten kleinen Geschichten des Lebens
- viele Kategorien von AUTO bis WEIHNACHTEN
- viele Beiträge auch eingesprochen

Listen!

Nächste Titel:
Ricardo Autobahn - The Golden Age Of Video
Silly - Alles wird besser


Und eine Stunde ist schon vorbei. Das ging ja echt schnell!!

Nächste Titel:
Rammstein - Moskau
Phillip Boa - And Then She Kissed Her


www.ja-blog.de
- Julia macht sich viele Gedanken um die Dinge in der Welt
- Persönliches und Politisches, alles sehr menschlich und durchdacht
- angenehm geschrieben, angenehm zu lesen
- Julia freut sich besonders über gute Kommentare

Listen!

Und die nächsten Titel:
Goldfrapp - Fly Me Away
Blue Man Group - The Current

www.krimi2null.de
- Slogan: wir machen uns den Krimi, wie er uns gefällt
- ein echtes Mitmach-Projekt, das in einem fertigen Krimi enden soll
- zur Zeit läuft die Abstimmung zum Genre
- danach folgen Drehbuch, Rollenverteilung, Dreharbeiten usw.
- Mitstreiter sind herzlich eingeladen

Listen!

Und weiter geht es mit Wunsch-Musik:
Nelly Furtado - All Good Things
Metallica - Nothing Else Matters

www.bseplus.de
- ein Blog zu den vielfältigsten Themen der Welt
- es geht um Musik, Technik, Film, Medizin, ...
- wird seit Dezember 2009 besonders intensiv betrieben
- könnte in Zukunft wieder regelmäßig durch eine Radiosendung begleitet werden

Wieder Musik? Na klar:
Jan Delay - Oh Johnny
Ladytron - Tomorrow

Und weiter geht es mit:
And One - My Story
Stiltskin - Inside


Gleich kommt der Abgesang ... äh, Abspann. Und dann ist es auch wieder vorbei! :(

Nochmals Dankeschön an alle Zuhörer und Mit-Twitterer - so macht Radio echt Spaß!!
Feedback direkt und unmittelbar - so muss es sein. Während der Sendung wurden etwas über 130 Tweets von den Hörern und mir versendet, also ca. 1 pro Minute. Eine stolze Leistung.

Das SCHREIT förmlich nach einer Wiederholung. ;-))

Live-Stream aufzeichnen

Eben kam von @dbaezol die Frage auf, wie man denn den Live-Stream z.B. der Sendung "BSEplus - Netzgezwitscher" aufzeichnen kann. Dazu das folgende Tutorial.

Ganz einfach geht es per VLC. Das Programm bietet nicht nur vielfältige Möglichkeiten der Wiedergabe, sondern kann die entsprechenden Streams auch gut aufzeichnen.

Und so geht es:
  1. VLC starten.
  2. Über CTRL-R den Menüpunkt "Konvertieren/Speichern" aufrufen.
  3. Den Reiter "Netzwerk" wählen.
  4. Bei "Adresse" die Stream-Adresse eingeben (z.B. http://www.radiostream.de/stream/36165.pls). Dann auf "Konvertieren/Speichern" klicken.
  5. Bei Profil am besten "Audio - MP3" wählen. Bei Zieldatei den Speicherort und den Namen der zu erstellenden Datei eingeben.
  6. "Start" klicken.
Leider kann man den Stream während der Aufnahme nicht hören. Man kann aber einfach den VLC in einer zweiten Instanz laufen lassen und darüber hören. Klappt bei einer schnellen Internet-Verbindung problemlos.

Na dann: viel Spaß beim Hören und Mitschneiden!!

"BSEplus - Netzgezwitscher" - heute ab 13 Uhr im OKN

Die Zeit rennt dahin ... nur noch wenige Stunden bis zum Start meiner Sendung "BSEplus - Netzgezwitscher" heute um 13 Uhr auf den Frequenzen des OKN. Und da ich mich über Feedback direkt während der Sendung auch freue, werde ich per Twitter direkt erreichbar sein und auch ein paar Tweets versenden.

Wer der Sendung folgen möchte, kann dies einfach über den Hashtag #okn machen. D.h. alle meine Tweets werden diesen Hashtag beinhalten und sind somit leicht zu finden.

Hier auch noch einmal die Daten zu den angebotenen Streams:
Ich freue mich auf regen Kontakt mit Euch!

22. Februar 2010

"Gilenia" von Novartis - MS-Medikament vor dem Start

Diese doch recht positive und interessante Meldung passt recht gut zum heutigen #MSMonday bei Twitter:

Die amerikanische FDA hat für das Schweizerische Unternehmen Novartis eine Ausnahme gemacht und für das Mittel "Gilenia" ein beschleunigtes Zulassungsverfahren genehmigt. Dies geschieht üblichweise nur bei Medikamenten, die einen neuen, bisher einmaligen Wirkstoff beinhalten.

Der auch als FTY720 oder Fingolimod bekannte Wirkstoff stellt m.E. die erste echte Behandlungsmethode GEGEN Multiple Sklerose dar. Von daher werde ich das weitere Verfahren mit Interesse verfolgen.

In der schweizerischen "Handelszeitung" findet sich dazu ein weiterführender Artikel.

21. Februar 2010

Urlaub!

Auch "alter" Urlaub muss mal genommen werden. Und so werde ich mal eine Woche ausspannen vom täglichen Geschäft. Aber faulenzen ist natürlich nicht angesagt: neben Sitzungen von Fraktion und Förderverein sowie Gesprächen mit Handwerkern bezüglich einer möglichen Baumaßnahme werde ich mich am Dienstag mal wieder hinter die Regler setzen und eine Radiosendung produzieren.

Aber auch ansonsten werde ich die Zeit gut verbringen - es ist ja immer etwas zu tun!

Sonntags im Museum

Das "Spengler-Museum" in Sangerhausen (Kreis Mansfeld-Südharz) geht schon als ein kleines Naturkunde-Museum durch! Deshalb haben wir uns entschlossen, an diesem Sonntag mal dem Wissenschaftstempel einen Besuch abzustatten.

Besonders begeistert waren die Kinder (aber auch wir Älteren) von dem dort ausgestellten vollständigen Mammut-Skelett. Die Größe dieser Tiere ist schon sehr beeindruckend. Wenn man bedenkt, dass unsere Vorfahren mit den Brummern in der Steppe um die Wette gerannt sind - Hut ab!

Das Museum befindet sich ganz in der Nähe des Bahnhofs (Parkplätze vorhanden) und war an diesem Sonntag nicht gerade überfüllt. Die Eintrittspreise gehen völlig in Ordnung (€ 2,- für Erwachsene, € 1,- für Kinder), es gibt auch kleine Mitbringsel zu kaufen.

Das war ein lehrreicher Nachmittag, und so sah es dort aus:


Bye, bye ... Foursquare.com!

Man kann es übertreiben ... also das Web 2.0 mit all seinen lustigen Auswüchsen. Und man muss für sich selbst festlegen, was man preisgeben kann und will. Wem man es preisgibt, kann man eh nicht mehr kontrollieren.

Der "Plauderdienst" Buzz vom Informationsgiganten Google hat bei seiner Einführung gezeigt, was mit persönlichen Daten so passieren kann. Und wenn man sich einmal in diese Bahn gesetzt hat, ist ein Aussteigen nicht so ganz leicht. Zum Glück geht das aber beim Dienst (oder auch "Spiel") Foursquare.com.

Hier kann man - am einfachsten natürlich mit dem iPhone oder einem Android-Handy - die eigene Position posten, Orte und Sehenswürdigkeiten vorstellen und dafür Punkte bekommen. Das klingt toll und spannend, kann man doch auch seine Freunde zum Spiel einladen. Jedoch auch jeder andere User z.B. von Twitter kann daran teilhaben.

Und da könnte sich ein Problem ergeben: wenn ich nämlich im Café in der nächsten Großstadt oder gar im Urlaub bin und das zweifelsfrei dank GPS-Daten auch noch beweise, dann bin ich eben in diesem Moment nicht zu Hause. Eine Information, die dem einen oder anderen Langfinger vielleicht auf dumme (oder in diesem Fall schlaue) Gedanken bringen könnte!

Für mich heißt es daher "Bye, bye ... Foursquare.com" - das war mir dann doch ein wenig zuviel vom gläsernen Bürger.

19. Februar 2010

BSEplus - Netzgezwitscher

Am nächsten Dienstag (23. Februar) soll es mal wieder soweit sein: ich mache Radio. Live. Im OKN. Das klappt deshalb, weil ich ja nächste Woche Urlaub habe und so mir die zwei Stunden Zeit nehmen kann.

Zwei Stunden?? Genau: zwischen 13 und 15 Uhr bin ich live auf den Frequenzen des OKN zu hören mit der schönen Sendung "BSEplus - Netzgezwitscher". Darin werde ich mich mit dem Phänomen Twitter auseinandersetzen und ein paar interessante "Zwitscherer" mit ihren Projekten und Gedanken vorstellen.

Dazu wird es jede Menge Musik geben, denn zwei Stunden sind ja recht lang. Und wenn Ihr möchtet, spiele ich auch einen Wunschtitel von Euch (wenn er sich in meiner Musiksammlung bzw. der des Senders befindet). Schickt mir also Eure Wünsche, ich werde sehen, ob ich sie erfüllen kann.

Ach, Ihr wohnt gar nicht in der Nähe von Nordhausen? Kein Problem, denn den OKN könnt Ihr auch im Internet empfangen. Hier gibt es die Links zum Livestream:
Noch Fragen, Wünsche, Anregungen?? Einfach her damit an bseplus@googlemail.com. Oder hier als Kommentar eintragen. Ich freue mich drauf!!

Und diese Musikwünsche (die ich auch erfüllen kann) sind schon eingegangen:

Move your money!

Die vier Leute sind Journalisten und Filmemacher. Ich nehme an, ihnen geht es nicht so schlecht in Amerika, trotz Banken- und Wirtschaftskrise. Trotzdem machen sie sich natürlich Gedanken um ihr Geld. Aber auf eine gänzlich ungewöhnliche Weise:

Die Idee ihrer Kampagne heißt "Move your money", was übersetzt werden kann mit "Zieh um mit Deinem Geld". Ziel der Kampagne ist es, dass möglichst viele Amerikaner ihr Geld von den großen, mit Staatsgeldern geretteten Investmenthäusern abziehen und stattdessen bei kleineren Banken mit einer vernünftigen Wirtschaftspolitik anlegen sollen.

Die Kampagne wird von einem Video begleitet, welches zu einem Hit bei Youtube avanciert ist:



Angeblich sollen schon etwa 100.000 Amerikaner dem Aufruf gefolgt sein - eine eindrucksvolle Zahl! Denn hätte jeder von Ihnen nur 1.000,- Dollar Vermögen "bewegt", wären das in Summe schon 100 Millionen Dollar!

Die Initiative hätte m.E. auch in Deutschland eine Perspektive, denn auch hier werden ja bei Banken, die dank des "Bankenrettungsschirms" gerettet wurden - dank unserer Steuern - auch wieder Boni ausgelobt! Ich selbst lasse mich seit vielen Jahren von einer Genossenschaftsbank betreuen und bin bis jetzt sehr gut damit gefahren.

Vielleicht könnte die Idee ja wirklich Nachahmer in Deutschland finden?!

Mehr Informationen gibt es hier in einem Artikel der Welt und auf der Homepage moveyourmoney.info.

Ride on, Bon!

Es ist irgendwie kaum zu glauben, aber es ist nun wirklich schon 30 Jahre her, dass in einer ungemütlichen Februarnacht der geniale und einzigartige Sänger und Songwriter Bon Scott gestorben ist.

Der berühmte Frontmann von AC/DC bestimmte meine Jugend mit, meinen Musikgeschmack, auch meine Sicht auf die Dinge dieser Welt. Und er wird für mich in seinen Songs, seinen Texten immer lebendig bleiben.

Ride on, Bon!

Listen!


It's another lonely evening
And another lonely town

But I ain't too young to worry

And I ain't too old to cry

When a woman gets me down

Got another empty bottle

And another empty bed

Ain't too young to admit it

And I'm not too old to lie

I'm just another empty head

That's why I'm lonely

I'm so lonely

But I know what I'm gonna do -

I'm gonna ride on

Ride on

Ride on, standing on the edge of the road

Ride on, thumb in the air

Ride on, one of these days I'm gonna

Ride on, change my evil ways

Till then I'll just keep dragging on

Broke another promise

And I broke another heart

But I ain't too young to realize

That I ain't too old to try

Try to get back to the start

And it's another red light nightmare

Another red light street

And I ain't too old to hurry

Cause I ain't too old to die

But I sure am hard to beat

But I'm lonely

Lord I'm lonely

What am I gonna do -

Ride on

Ride on, got myself a one-way ticket

Ride on

Ride on, going the wrong way

Ride on, gonna change my evil ways

Ride on, one of these days

One of these days

Ride on

Ride on

I'm gonna ride on

Ride on, looking for a truck

Ride on

Ride on, keep on riding

Riding on and on and on ...



17. Februar 2010

Wie sicher ist Dein Daten?

Würde man einem Unternehmen, das mit dieser Headline wirbt, seine sensiblen Daten anvertrauen?

Seit kurzer Zeit bin ich ein Buzzer, und eine der erste Kampagnen, an denen ich teilgenommen habe, war die zu jamby.

jamby ist ein Online-Dienst, der die Sicherung von privaten oder auch geschäftlichen Daten anbietet. Dies geschieht nicht im Internet direkt, sondern auf den Servern von jamby selbst. Und die stehen in den Niederlanden. Das wäre nun sicherlich kein Hinderungsgrund, wohl aber die Schnittstelle zum Kunden selbst - nämlich die Homepage (und alles drumherum).

Diese Bewertung habe ich jamby im Forum gegeben:

Mich hat schon der Zugang zu jamby nicht überzeugt, oder im Gegenteil - sogar abgeschreckt. Alles wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt und dadurch nicht unprofessionell.
Und meine Daten - ob privat oder gar dienstlich - würde ich nur einem vertrauenserweckenden Unternehmen anvertrauen. jamby gehört für mich nicht dazu!

Nun möge jeder selbst entscheiden, ob er jamby seine Daten anvertrauen möchte. Ich für mich kann es nicht empfehlen.

http://www.jamby.com/

16. Februar 2010

Krimi 2.0 - Der Mitmach-Krimi

Irgendwann bin ich bei Twitter über Michael Jäger "gestolpert". Er ist Schauspieler (SOKO, Forsthaus Falkenau, Marienhof, ...) und engagierter Blogger. Seine Tweets lese ich gern.

Nun hat Michael mit ein paar Mitstreitern ein sehr interessantes Projekt gestartet: Krimi 2.0 - der Mitmach-Krimi. Und das ist genau das, was der Name ausdrückt, nämlich ein Krimi zum Mitmachen. Das beginnt bei den Vorarbeiten über das Drehen bis hin zur Post-Produktion. Aber auch die Finanzierung und die Auswahl der Drehorte gehören beispielsweise dazu.

Dier erste zu nehmende Hürde ist das das Genre an sich. Denn Krimi ist ja nicht gleich Krimi! Es gibt soetwas wie den "Malteser Falken", aber z.B. auch den "Beverly Hills Cop". Also wurde ein Voting gestartet.

Und bei eben diesem wollte ich meinen persönlichen Wunsch - die Krimi-Komödie - besonders unterstützen. Wie ich das gemacht habe, kann man hier sehen:



Und was auf der Seite von Krimi 2.0 darüber steht, kann man hier nachlesen.

15. Februar 2010

Die Lust am Sprechen

Wir machen es alle jeden Tag - die Frauen mehr als die Männer: das Sprechen. Oft geben wir uns keine Mühe dabei und reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist.

Dabei macht der gezielte Einsatz von Sprache nicht nur ganz oft Sinn, sondern auch jede Menge Spaß! Zumindest mir geht es so. Und so habe ich AudioBoo für mich entdeckt.

AudioBoo ist ein Internetdienst, den man recht leicht mit Inhalten füllen kann. Prädestiniert dafür ist das iPhone, denn für dieses Telefon gibt es auch eine passende mobile Applikation.

Dann heißt es nur noch: einschalten - sprechen - taggen - veröffentlichen.

Mein Kanal bei AudioBoo ist hier zu finden. Ich werde ihn so nach und nach weiter füllen!

Die Entstehung des Universums

Am Beginn von Raum und Zeit war nicht viel. Das wurde dann später Ginnungagap genannt. Es herrschte große Finsternis und Leere, klamme Kälte und schreckliche Hoffnungslosigkeit; aber auch eine wohltuende Stille. Dann trafen aus Süden kommend die feurige Welt Muspelheim mit der aus Norden heranziehenden eisigen Welt Niflheim aufeinander. Aus dieser Begegnung entstand alles Leben, als zwei besonders große Funken auf das Eis krachten und lebendig wurden.

Die Urkuh Audhumbla begann zu muhen und als erster Zweibeiner war der Riese unterwegs. Beide bevölkerten von nun an den tristen Urraum. Als der Kuh schon nach kurzer Zeit nichts sinnvolles mehr einfiel, begann sie am salzigen Eis Niflheims herumzulecken. Dabei legte sie Buri frei, einen weiteren Riesen, der dort im Verborgenen herumlag. Wie er dahin kam, bleibt ungeklärt. Buri gebar den Borr. Wie er das machte, wird uns auch nicht verraten. lernte die Riesin Bestla kennen. Die war die Tochter eines weiteren Riesen namens Bölthorn, der sich von den anderen unbemerkt aus dem Eis geschält hatte.

Ab dieser Stelle wird die Vermehrung nachvollziehbarer, weil wir das erste klassische Paar aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen vor Augen haben, das durch ganz normalen Geschlechtsverkehr Kinder bekommt. Nur dass ihre Kinder nicht normal waren, sondern Götter. Odin, Vili und entsprangen dem Schoß der Bestla und wuchsen zu stattlichen Burschen heran.

Indessen vermehrte sich der Urriese Ymir mangels geeigneter Partnerin auf sehr merkwürdige Weise. Das erste Paar Reifriesen erwuchs ihm im Schlaf aus dem Schweiß seiner Achselhöhlen. Durch das Aneinanderreiben seiner Füße entstand ein weiteres Wesen. Hängen wir lieber nicht weiter der Frage nach, wie das Ding wohl ausgesehen haben könnte. Oder wie es roch!

In der Folgezeit vermehrten sich die Riesen rasant, was den drei Brüdern, die als erste Götter durch die morastige Ursuppe wateten, überhaupt nicht gefiel. Folglich erschlugen sie den Ymir. Das war kein leichtes Unterfangen, denn Ymir besaß sechs Köpfe, war ein starker Kerl und ernährte sich sehr gesund von der Milch der Urkuh Audhumbla. Trotzdem hauten ihn Odin und seine Brüder um, warfen ihn mitten ins Ginnungagap und begannen aus seiner Leiche die Welt zu formen, wie wir sie heute teilweise noch kennen. Aus dem Blut und Schweiß Ymirs entstand das Meer (daher der Salzgehalt unserer Weltmeere), aus dem Fleisch die Erde, aus den Knochen die Berge, aus den Kinnbacken die Steine und aus den Haaren Bäume.

Aus der Hirnschale des verendeten Ymir bastelten die drei Götter das Himmelsgewölbe, das von vier Zwergen oben gehalten wird. Deren Namen sind identisch mit den Himmelsrichtungen Osten, Westen, Süden und Norden, weshalb sie auch Austri, Vestri, Sudri und Nordi heißen. Aus des Riesen Gehirn wurden schließlich die dunklen Wolken und aus den Augenbrauen schufen die Götter Midgard, unseren jetzigen Aufenthaltsort. Sie zogen einen Wall darum, der die Menschenwelt vor Riesen, Monstern, Finanzberatern, Zwergen und anderen Unholden schützen soll.

So dienten die Einzelteile des ersten Jagdopfers in der Weltengeschichte einer guten Sache und das Sinnbild vom Vergehen und neuen Werden wurde mit riesigem Inhalt gefüllt. Damit nicht noch mehr Typen wie der Ymir entstehen konnten, warfen die drei Götterbrüder von Stund an die auf Niflheim niederregnenden Funken an das neue Himmelsgewölbe, wo sie als Sterne friedlich blinken und keinen Schaden anrichten können.


Olaf Schulze, "Walkürentritt (Das Lexikon)"

Neu in der Blogroll: Christian Scheinhardt

Stück für Stück wächst die Blogroll hier auf bseplus.blogspot.com weiter. Unter den neuesten "Zugängen" ist auch Christian Scheinhardt. Wir verfolgen uns gegenseitig bei Twitter, haben uns beim BoWuBa persönlich kennengelernt und teilen die Liebe zur Sprache - und was man damit so machen kann. Er legt dabei aber die Latte für mich höher als ich es je könnte! Und deshalb es macht viel Spaß, in seinem Blog zu lesen.

Also - die Empfehlung der Woche ist Christian Scheinhardt. Bei Twitter übrigens zu finden unter @gecko6366.

14. Februar 2010

Hobnox Audio Tools

Wenn man den Kreativ-Profis im Bereich der elektronischen Musik mal über die meist schmächtigen Schultern schaut, ist man oft über die Unmenge der Geräte zur Klangerzeugung überrascht. Und abgeschreckt, wenn man sich vorgenommen hat, selbst einmal Hand anzulegen - denn das ganze Equipment scheint auch sehr teuer zu sein.

Zum Glück kann man auch völlig kostenlos mit jeder Menge der verschiedensten Geräte experimentieren, und zwar virtuell im Browser. Auf Hobnox.com gibt es die Audio Tools - eine Spielwiese zum Ausprobieren und Produzieren. Und es ist wie gesagt kostenlos!

Also ran an die Maus - eine schöne Geräte-Matrix gebastelt und den eigenen Sounds gelauscht. Es macht wahnsinnig viel Spaß!!

Es geht nach Österreich!

Wir haben lange überlegt, wohin es in diesem Jahr zur Urlaubszeit gehen soll. Slowenien war zwar schön im letzten Jahr, aber man ist ja nun doch eine Weile dorthin unterwegs. Aber man kommt durch schöne Landstriche - egal, ob in Österreich (z.B. Kärnten oder Salzburg) oder Deutschland (Regensburg und Umgebung).

Zu Beginn der Überlegungen haben wir uns auf den Bayerischen Wald konzentriert und Kontakt zu einem schönen Hotel aufgenommen. Doch leider hat uns das versprochene Angebot bis heute nicht erreicht! Schade, denn uns gefiel die Lage im Drei-Länder-Eck Deutschland / Österreich / Tschechien recht gut.

Nun habe ich mich ein wenig bei Expedia getummelt - und bin fündig geworden! Und zwar in Österreich. Das entdeckte Hotel liegt im Nationalpark "Hohe Tauern", nicht weit von Kitzbühel einerseits und dem Zillertal andererseits - auf immerhin rund 1.500 Metern Höhe. Da, wo jetzt wohl noch Tonnen von Schnee liegen, werden uns im Sommer saftige Wiesen und ganz saubere Luft erwarten! Ach ja, preiswert war es auch noch.

Österreich - wir kommen!!

"Mein Base" - Offiziell zu Base UND E-Plus

Seit 1. Februar 2010 gibt es nicht nur online (www.base.de) und in den Base-Shops das neue Tarif-Konzept "Mein Base" zu kaufen, sondern auch der restliche Handel hat nachgezogen.
Damit sind die "alten" Base-Tarife weg endgültig weggefallen, und auch solche alten
Bekannten wie "Time & More" und "Zehnsation" sind Geschichte. Die Marke "E-Plus" verschwindet damit aus dem Fokus, nur "Base" bleibt als Alleinmarke quasi übrig.



Ein wenig für Unmut sorgte in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Freiminuten im Kern-Tarif sowie die Base-Flat nur zu Base-Kunden gelten sollten. Hier hat die E-Plus-Gruppe nun mit sofortiger Wirkung angekündigt, dass sowohl die je 30 Frei-Minuten und -SMS sowie alle Minuten und SMS in der Option "Base Flat" zu allen 19 Millionen Kunden der E-Plus-Gruppe gelten.

Damit sind auch weiterhin alle E-Plus-, simyo- und Aldi-Talk-Kunden günstig mit "Mein Base" zu erreichen. Die entsprechende Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.

Prostitution

Nach der Frau hat es nun auch den Mann getroffen: beide sind arbeitslos. Nun sitzen sie also am Abendbrotstisch und überlegen, wie man die Haushaltskasse wohl aufbessern könne.

Schließlich sagt der Mann: "Schatz, es bleibt uns wahrscheinlich nichts anderes übrig. Du musst anschaffen gehen!" Sie antortet: "Na gut, wenn Du meinst. Ich kann es ja diese Nacht mal probieren.

Gesagt, getan.

Am Frühstückstisch treffen sich die Beiden wieder. Der Mann fragt seine Frau: "Und, wie ist es gelaufen in Deiner ersten Nacht?" Die Frau antwortet: "Ach, gar nicht so schlecht. Ich habe immerhin 102,50 Euro verdient!"

Der Mann ist begeistert: "102,50 Euro - das ist ja ganz schön viel! Aber sag mal, wer hat denn von den Freiern 2,50 gegeben?"

"Na - alle?!"

Meine Filme der Woche

Rölli und die Elfen

Der finnische Kinderfilm aus dem Jahr 2001 berührte die Kinder und mich stärker, als es z.B. die Harry-Potter-Verfilmungen getan haben. Die in der märchenhaften Welt von Trollen und Elfen angelegte Geschichte vermittelt die Idee, dass man sich und die Welt verändern kann, wenn man auf seine "Mitmenschen" achtet und auf sein Herz hört.

Bei der Verfilmung wurde sehr viel Wert gelegt auf wunderschöne Kostüme und einprägsame Charaktere. Besonders durch die ganz langsam beginnende Freundschaft zwischen dem Troll Rölli und der Waldelfe Milli können sich Kinder schnell mit den Figuren indentifizieren. Allerdings ist die Kostümierung der Schauspieler auch schön schräg - eben finnisch!

Eine wichtige Rolle im Film spielt auch die Musik, die mittels eingängiger Melodien die Botschaften gut überträgt. Und Slapstick kommt natürlich auch nicht zu kurz! Der Film ist sehr empfehlenswert für Kinder ab ca. 6 Jahren.

Leider habe ich nur einen Trailer in finnischer Sprache gefunden. Den Film gibt es auf DVD auch bei Amazon, außerdem wird er von Zeit zu Zeit im KiKa gezeigt.




So gut wie tot (Dead like me) - Der Film

Der Film basiert auf einer Fernsehserie, die ich nur zufällig entdeckt habe, weil ich den Sender RTL II normalerweise meide. Die Serie schaffte es in den USA nur auf zwei Staffeln, die letzte Folge wurde im Oktober 2004 erstausgestrahlt. 2009 wurde aber die DVD-Produktion "Dead like me: Life after death" nachgeschoben. Dieser Film läuft im Moment auf Sky.

Natürlich könnte der Film auch eine überlange Serienepisode sein, und so ist er wohl auch konzipiert. Erfunktioniert - durch erklärende Worte und Rückblenden - aber auch allein.

Der Film (und die Serie) handeln von der jungen Georgie "George" Lass, die just mit 18 Jahren von einem Toilettensitz der verglühten Raumstation "Mir" getroffen und getötet wird. Statt aber "durch das Licht" zu gehen, bekommt sie die Aufgabe, als "Untote" weiter auf der Erde zu leben und - Seelen einzusammeln.

Ihre Abteilung ist "Unnatürliche Todesfälle", und gemeinsam mit ihren Kollegen hat sie jede Menge zu tun. Es geht nämlich darum, die Seelen der Menschen einzusammeln, bevor die "Gruftlinge" als Todesbringer ihr Werk verrichten. Denn nur eingesammelte Seelen finden den Weg ins Licht.

Mich hat der Film aufgrund der grundlegenden Handlung (Seelensammler, Gruftlinge etc.) sowie der Hauptdarstellerin Ellen Muth begeistert. Besonderer Höhepunkt ist im Film die Begegnung von "George" mit ihrer jüngeren Schwester. Auch die Story um "Mownzie" ist sehr niedlich.

Den Film gibt es bei Amazon auf DVD und aktuell im Programm von Sky Deutschland zu sehen. Die Serie läuft auf RTL II und war (und ist vielleicht bald wieder) auch auf dem SciFi Channel zu sehen.

13. Februar 2010

"Daten kann man nicht stehlen." (Beate Merk)

Dank Andreas Edler bin ich auf einen Artikel aufmerksam geworden, den Heise zur Aussage der bayerischen Justizministerin Beate Merk veröffentlicht hat. Meinen Kommentar zum Blogeintrag von Andreas möchte ich hier auch posten:

Es ist faszinierend und verstörend zugleich anzusehen, wie sich diese selbsternannte Führungselite die Welt zurecht biegt, wie sie sie benötigt. Wahrheit wird zur Unwahrheit, Recht zu Unrecht – ganz so wie man es gerade braucht.
Das Schlimme ist: das sind – wenn es darauf ankommt – nur Worte eines Menschen (Frau Merk) und keine rechtsverbindlichen Bestimmungen. Die tumbe Masse nimmt es aber als Worte einer Justizministerin wahr – und glaubt, dass es so rechtens ist.

Der arme Mr. Burns (Coke-Werbung)

Ich mag diese gelben Zeitgenossen:

Technologic

buy it
use it
break it
fix it
trash it
change it
mail upgrade it
charge it
point it
zoom it
press it
snap it
work it
quick erase it
write it
cut it
paste it
save it
load it
check it
quick rewrite it
plug it
play it
burn it
rip it
drag and drop it
zip unzip it
lock it
fill it
call it
find it
view it
code it
jam unlock it
surf it
scroll it
pause it
click it
cross it
crack it
switch update it
name it
rate it
tune it
print it
scan it
send it
fax rename it
touch it
bring it
pay it
watch it
turn it
leave it
start format it

from: Daft Punk - "Technologic"

Panasonic Fernseher und Pioneer DVD-Anlage zu verkaufen

Mein Schwiegervater hat mich gebeten, seine aktuelle Anlage hier mal zum Verkauf anzubieten. Nun gut, hier habe ich zwei Fotos - einmal von der Anlage und einmal die Bedienungsanleitungen:







































Der Fernseher: Panasonic TX-32PK20D
Die Anlage: Pioneer XV-DVR9H
Die Lautsprecher: Pioneer S-DVR9ST
Der Subwoofer: Pioneer S-DVR9SW

Die Links habe ich nur zur Erklärung eingefügt, worum es sich bei der Technik handelt. Die verlinkten Angebote haben nichts mit dem vom Schwiegervater zu tun!

In Summe würde er gern € 300,- für das komplette Set haben. Der Käufer sollte sich die Technik dann auch selbst in Nordhausen abholen.

Bei Interesse meldet Euch bitte bei mir - ich stelle den Kontakt gern her!

12. Februar 2010

Zünd an, es kommt die Feuerwehr!

Kleinen Kindern sollte man das Hantieren mit Feuerzeugen und Streichhölzen untersagen, weil sie noch nicht in der Lage sind abzuschätzen, welchen Schaden sie damit anrichten können.

Politikern, die gerade einmal vier Monate Machtluft schnuppern durften, sollte man nicht allzu oft ein Mikrofon vor die Nase halten, weil sie noch nicht in der Lage sind abzuschätzen, welchen Schaden ihre leichtfertig gesprochenen Worte anrichten können.

Gestern habe ich von meinem Steuerberater die "gute" Nachricht bekommen, dass ich einen schönen Betrag als Nachzahlung an das Finanzamt überweisen "darf". Also zusätzlich zu den Beträgen, die monatlich automatisch von meinem erarbeiteten Arbeitslohn abgezogen werden. Ich gehöre also zu den Menschen, die im Moment nicht auf der Seite des sozialen Gleichgewichts sitzen, die vom Staat ihren Lebensunterhalt bekommen.

Finde ich es nun ungerecht, dass ich einzahle und Andere sich etwas auszahlen lassen? Nein, vom Grundgedanken her ist dieses Gemeinschaftsprinzip - es gab früher öfter mal den arg strapazierten Begriff der Solidarität - völlig in Ordnung. Was mich nur aufregt ist, dass über das "Wie" und "Wieviel" Menschen sich anmaßen zu entscheiden, die niemals auch nur ansatzweise Erfahrungen mit der anderen Seite des Gleichgewichts gemacht haben.

Auch Hartz-IV-Bezieher sind Menschen. Menschen, die leben wollen, die oft auch arbeiten wollen. Denn zum Glück ist es für viele mit einer Menge Scham verbunden, nicht selbst für den Lebensunterhalt sorgen zu können. Und: faule Menschen gibt es auf beiden Seiten der sozialen Gerechtigkeitswaage. Man schaue nur mal bei "nicht brennenden Themen" in den Deutschen Bundestag!

Ich als offizieller Sponsor der Bundesrepublik fordere von denen, die sich die Hose angezogen haben, einen ordentlichen Umgang mit dem von mir eingezahlten Geld. Dazu gehört nicht, irgendwelche Parolen von "Sozialismus" oder "spätrömischer Dekadenz" durch die Gegend zu posaunen, sondern stattdessen eine konzentrierte Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft.

Diese Gemeinschaft bezahlt auch einen Herrn Westerwelle! Wie will der Herr Außenminister denn "deutsche Werte" im Ausland verkaufen, wenn er eben diese im Inland negiert? Auch sozialer Frieden ist Frieden - und den hat er mit seinem Geschwätz enorm in Gefahr gebracht!

Arbeit muss sich lohnen - ich bin dafür, dieses Prinzip auch für Politiker einzuführen!

Mehr dazu unter Tagesschau.de.

11. Februar 2010

Migräne und das Herz

Manch wissenschaftliche Publikation bringt Erkenntnisse, die mich nicht unberührt lassen. So auch diese:

Nach einer neurologischen Studie besteht ein scheinbarer Zusammenhang zwischen Migräne-Erkrankungen und dem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Mich als Migräne-Patient beunruhigt das natürlich schon.

Einen ausführlichen Bericht zu der Studie mit Quellenangaben findet sich bei Medizinarium.de.

Frühstart: ARD und ZDF ab morgen in HD

Als das Farbfernsehen in Deutschland eingeführt wurde, da drückte Willy Brandt medial wirksam (und auch noch leicht verfrüht) auf den großen, roten Knopf. Das wird nun diesmal nicht geschehen, denn Angela Merkel hat im Moment wichtigere Baustellen und außerdem hängen die öffentlich-rechtlichen Programme mit ihren Ambitionen in Sachen HDTV eh ein wenig hinterher.

Trotzdem ist der morgige Start des HDTV-Regelbetriebes natürlich zu begrüßen, zumal er auch noch mit dem ersten sportlichen Großereignis des Jahres in Verbindung steht, nämlich den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Wer allerdings von Anfang an dabei sein möchte, der muss recht früh seinen Fernseher einschalten: schon ab 5:30 Uhr senden dann Das Erste HD und ZDF HD das gemeinsame Morgenmagazin, welches in dieser Woche vom ZDF produziert wird.

Nachlesen lässt sich dies noch einmal im Presseportal.

Listen!

Blaue Pillen

Ja, ich bin ein Mann. Und ja, ich bin auch schon in einem gewissen Alter. Und ich kenne auch die kleinen blauen Pillen!

Doch sollte Man(n) die wirklich nehmen? Diese Frage habe ich mir wieder und wieder gestellt. Schließlich war mir klar: Nur ein Selbstversuch bringt Klarheit.

Ein blöder Gedanke:

9. Februar 2010

#BoWuBa - Twittertreffen in Leipzig

Eigentlich wollten sich nur drei Twitterer mal im "Real Life" an der OMV Tankstelle treffen und gemeinsam eine Bockwurst essen (BoWuBa = Bockwurstbattle). Dann wurden es aber ein paar mehr - und das war sehr schön! Endlich hat man mal die Gesichter hinter den ganzen Avataren kennengelernt.

Anwesend waren schließlich @amylee07, @bseplus, @dbaezol, @deStephanie, @gecko6366, @Jowood, @Kuschelmaus71, @PharmaQueen2010, @piepe46, @Stefan_T_, @StHerzog, @ThomasKujawa und @zumpe.



Fotos sind hier und hier zu finden.

Eine schöne Sache, die sicherlich ihre Wiederholung finden wird. Und besten Dank an Daniel für die Bewirtung!!

Listen!

8. Februar 2010

"Metropolis" in HD auf Arte

Dieser Film ist mittlerweile 83 Jahre alt und gehört zweifelsohne zu den wahren Meilensteinen der Filmgeschichte. (Für die jüngeren Leser: es ist quasi der "Avatar" der Vorzeit!). Über viele Jahre existierte von dem Film nur eine fragmentierte Version in mehr oder weniger guter Qualität.

Nun wird am 12. Februar 2010 in Berlin und Frankfurt eine völlig neu restaurierte Version des Filmes gezeigt, die bis auf ca. fünf Minuten Laufzeit mit der ursprünglich von Regisseur Fritz Lang konzipierten Fassung identisch ist. Möglich wurde dies durch zwei Umstände: die Entdeckung einer Kopie der Urversion im Archiv des "Museo del Cine" in Buenos Aires sowie der herausragenden Restaurationsarbeit von "alpha & omega" und "ARRI" in München.

Die dafür neu entwickelte Software vermochte es, trotz extremer Schäden am Originalmaterial eine mehr als sehenswerte Restauration anzufertigen. Die Qualität wurde dabei so gut, dass eine Kopie in 2K (vergleichbar mit FullHD) angefertigt werden konnte.

Diese Version wird nun - mit einer entsprechenden musikalischen Begleitung - am 12. Februar 2010 neu aufgeführt. Und Arte überträgt diese Aufführung live - das Ganze sogar in HD! Dieses cineastische Highlight sollte man sich unbedingt gönnen!

Copyright by OFDb.deArte / ArteHD
12. Februar 2010
20:40 Uhr
147 min. Laufzeit

Weiterführende Informationen auch hier:
Arte-Homepage
Wikipedia

Und hier kann man diesen Post sogar anhören:

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Ich habe Glück in der Liebe!

Wie ist es sonst anders zu erklären, dass auf dem Lottoschein für die Ziehung vom letzten Samstag noch nicht einmal 1 (in Worten: eine) Zahl richtig ist bei den zwei Tipps?!?! Von "Spiel 77" und "Super 6" will ich hier gar nicht reden!

Wenigstens kommen die Lottogelder zu einem großen Teil gemeinnützigen Zwecken zugute, auch wenn sie gern mal mit einer gewissen politischen Motivation verteilt werden. So kann man ein - einigermaßen - gutes Gefühl dabei haben.

Aber wie heißt das Sprichwort: "Pech im Spiel - Glück in der Liebe." Ob meine Frau das schon weiß??

Neu in der Blogroll: monstropolis.org

Langsam aber sicher wächst die Blogroll hier auf bseplus.blogspot.com. Neuester "Zugang" ist dabei monstropolis.org. Wir verfolgen uns gegenseitig bei Twitter, und er ist ein fleißiger Blogger, der genau das Maß an Sarkasmus mitbringt, das ich liebe.

Also - die Empfehlung der Woche ist monstropolis.org. Bei Twitter übrigens zu finden unter @monstropolis.

7. Februar 2010

Das leckerste Fleisch der Welt: Kobe-Beef

Dank des "Perfekten Promi-Dinners" auf VOX kam bei uns heute Abend das Thema "Kobe-Beef" wieder ins Gespräch. Vornweg: ich will das demnächst unbedingt mal in der heimischen Küche zubereiten!

Während einer Weihnachtsfeier für Kunden im Jahr 2005 waren wir im Dresdner Nobelhotel "The Westin Bellevue" und haben unter Anleitung des Sternekochs Holger Bartkowiak (aktuell im "Casino Zollverein" in Essen tätig) ein leckeres Mahl inklusive feinster Steaks aus Kobe-Beef bereitet. Das war eine sehr inspirierende Arbeit mit einem schönen Ende - denn wir durften die selbstgekochten Speisen dann selbstverständlich auch selbst essen!

Neben einem Salat aus Jacobsmuscheln als Vor- und selbstgemachtem Vanilleeis als Nachspeise gab es eben ein leckeres Stück Fleisch vom sogenannten Kobe- oder Wagyu-Beef. Und das war - wirklich ohne Abstriche - das beste Fleisch, welches ich je in meinem Leben gegessen habe!

Aber was macht dieses Fleisch nun zu etwas Besonderem? So ganz genau weiß man es nicht, und es ranken sich einige magische Geschichten um die Herkunft und Aufzucht der Tiere. Und - in Anbetracht des Preises - ist das sicherlich auch gewollt! Laut Wikipedia steht etwas zur ursprünglichen Herkunft und Konsistenz. Mehr aber nicht.

Der Legende nach geht es dem Kobe-Rind in seinem etwa zweijährigen Leben besser als dem durchschnittlichen mitteleuropäischen Ehemann: es wird mit Weizen, Gras, Mais und Bier (!!) gefüttert, mit selbigen auch eingerieben, täglich massiert und stets von klassischer Musik - vornehmlich von Mozart - umschmeichelt. Diese Art der Aufzucht macht das Fleisch zum teuersten der Welt - und japanische Angestellte lassen schon mal ein Wochengehalt für eine Portion im Restaurant.

Letzteres mag stimmen, aber die Aufzucht an sich ist wahrscheinlich nicht ganz so wie oben beschrieben. Aber die Zusammensetzung des Futters scheint da schon eher zu stimmen. Nun gibt es nur ein Problem: das Fleisch darf (normalerweise) aus Japan nicht ausgeführt werden! Das führte dazu, dass Feinschmecker in aller Welt früher Unsummen investierten, um in den Genuss dieser Spezialität zu kommen.

Zwischenzeitlich gibt es aber auch Züchter speziell in den USA und Australien, die sich auf die japanischen Rinder spezialisiert haben. Manche Farmen sind sogar komplett auf das Wagyu-Rind umgestiegen. Damit erhöhte sich das Angebot auf dem Weltmarkt und senkte die Preise merklich. Wurden früher Preise von umgerechnet € 600,- und mehr je Kilo aufgerufen, so kann man heute das Kilo schon zwischen € 100,- und 300,- bekommen.

Und wie schmeckt das Fleisch nun? Das ist schwer zu beschreiben, weil Geschmack ja immer etwas Subjektives ist. Aber vielleicht hilft das ja ein wenig: Bevor wir mit dem Speisen loslegen konnten, servierte uns Herr Bartkowiak zuerst ein klitzekleines Stück seines besten argentinischen Rindfleisches. Das war schon ein Hochgenuß. Aber als ich dann das Messer durch das Kobe-Beef gleiten (!!) ließ und mir das fein marmorierte Fleisch fast wie Butter auf der Zunge zerging, fragte ich mich nur noch: was war das denn vorher für eine Schuhsohle!! (Okay, ist etwas übertrieben, aber der Unterschied war frappierend!)

Wo bekommt man nun das tolle Fleisch zu kaufen, wenn man nicht zufällig in Berlin oder München mit hervorragend sortierten Großmärkten wohnt? Da bietet sich natürlich das Internet an, und die Spezialisten in Sachen Kobe-Beef sind die Gebrüder Otto (die ersten Importeure der Spezialität in Europa) aus Heinsberg. Unter www.otto-gourmet.de findet auch der Hobbykoch sein passendes Stück oder Stückchen Fleisch. Ganz dekadent sind u.a. die Burger-Angebote (!!) aus Kobe-Beef!

Nun bleibt mir nur, ein glückliches Händchen beim Kochen zu wünschen - sowie einen sehr, sehr guten Appetit!!

Teure Brennerei noch teurer?

Gut, dass ich dem Brennen abgeschworen habe! Also dem Brennen von DVDs meine ich. Denn wie ich gerade gelesen habe, plant die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ), die Urheberrechtsabgaben auf Rohlinge drastisch zu erhöhen.

So sollen auf Blueray-Rohlinge mal eben € 3,47 aufgeschlagen werden, was bei einem Einkaufspreis von rund € 2,- wahrscheinlich auf eine Verdoppelung des Verkaufspreises herauslaufen würde. Aber auch auf DVD- und CD-Rohlinge kämen saftige Aufschläge zu.

Allerdings ist nicht sicher, ob dieser Beschluß der ZPÜ wirklich vom Handel umgesetzt wird, denn bisher wurde die Urheberrechtsabgabe direkt mit den Herstellerfirmen augehandelt. Nun scheint es, als liefe der einseitige Beschluß der Zentralstelle auf ein klärendes Gerichtsverfahren hinaus.

Ich selbst archiviere meine TV-Mitschnitte seit einiger Zeit nicht mehr auf DVD-Rohlingen, sondern füttere damit eine Festplatte, die an meinem Blueray-Player als Mediaplayer hängt. Die aktuellen Festplattenpreise haben diese Entscheidung natürlich beeinflußt.

"Minority Report" auf Blueray

Eigentlich mag ich den Scientologen Tom Cruise nicht mehr. Aber an einem Film mit ihm in der Hauptrolle komme ich nicht vorbei: Als Chef der PreCrime-Abteilung der Polizei John Anderton sieht er sich plötzlich als Hauptfigur in einem gigantischen Komplott.

In dem von meinem Lieblings-Regisseur Steven Spielberg inszenierten Film wird eine Zukunftsvorstellung projeziert, die zumindest verstörend ist. Die "Zukunft" selbst ist - typisch bei Spielberg - in einer vorstellbaren Art und Weise produziert.

Nun kommt der Film am 30. April 2010 auf Blueray heraus und ist schon jetzt bei Amazon vorstellbar. Der Film wird sicher Einzug in meine noch kleine Blueray-Sammlung finden.

Vergiss das iPhone, gewinne das Motorola Milestone

"Vergiss das iPhone, gewinne das Motorola Milestone”

Mit diesem für mich als iPhone-Fan erst einmal gewöhnungsbedürftigen Slogan verlost Flyertaxi.de ein ebensolches Motorola-Smartphone. Nun habe ich ich zum "Milestone" schon einige interessante Dinge gehört. Es könnte wohl wirklich der erste ebenbürtige Gegner des iPhone werden bzw. sein.

Da ich das gern selbst feststellen möchte, werde ich mal am Gewinnspiel teilnehmen. Das geht übrigens noch bis zum 14. Februar - es heißt also Beeilung!!

Ronald Belfort Scott (BSEplus reloaded)

Nach den Fragen nach der Entstehung des Namens "BSEplus" habe ich eben mal ein wenig im Archiv gekramt und alte Manuskripte gefunden. Darunter sind einige interessante Texte, aber auch solche, die man (wahrscheinlich) hier nie veröffentlichen könnte. ;-))

Einige Texte werde ich hier aber doch einstellen und habe dazu das Label "BSEplus reloaded" aufgelegt. Dieses Manuskript einer Sonder-Sendung gehört dazu. Die Songs sind hier aus rechtlichen Gründen natürlich nicht eingebaut.


Ronald Belfort Scott

Geboren wurde Bon als Ronald Belfort Scott am 9. July 1946 in Kirriemuir, Schottland. Seine Eltern waren Isa und Chick Scott. Schön frühzeitig begann er seinen eigensinnigen Weg und kam oft nicht von der Schule nach Hause, sondern kümmerte sich mehr um seine Dinge. Er lernte Schlagzeug und Dudelsack spielen.

Als er sechs war - 1952 also - wanderten seine Eltern nach Australien aus. Sie siedelten sich zuerst in einem Vorort von Melbourne namens Sunshine an, um sieben Jahre nach Freemantle umzuziehen, weil bei seinem Bruder Graeme Asthma festgestellt wurde. Als Arbeiterkind aufzuwachsen bedeutete für Bon, möglichst schnell die Schule zu verlassen und eben zu arbeiten. Er machte das 1961, da war er 15. Er arbeitete als Handlanger in einem Großmarkt und heuerte auf einem Krabbenschiff an.

Rotzfrech wie er war, hatte er so seine Probleme mit der Staatsmacht, und wenn er provoziert wurde, konnte er echt unangenehm werden. Anfang 1963 wies man ihn bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres in ein Heim der Kinderwohlfahrt ein, weil er bei einer Polizeikontrolle einen falschen Namen und eine falsche Anschrift angegeben hatte, aus einer "amtlichen Verwahrung" geflohen war und 12 Gallonen Benzin gestohlen hatte. Schließlich landete er in Riverbank, einem Knast für Jungen, aus dem er Weihnachten 1963 entlassen wurde. Er hatte damals das Gefühl, gegenüber seinen Eltern etwas gutmachen zu müssen, und dieses Gefühl blieb bis zu seinem Tod. Wenn er je eine kriminelle Ader gehabt hat, dann wurde ihm dieser Zahn im Gefängnis gezogen.

Er fand einen neuen Job und gründete die "Spectors", mit seinen Freunden Wyn Milson, John Collins und Brian Gannon. Obwohl die vier Jungs eigentlich nur am Wochenende Zeit zum Spielen hatten, schafften sie es bis ins australische Fernsehen.

SONG: The Spectors - Gloria (live)

Bon war eigentlich der Drummer, aber wie man gehört hat, nahm er auch gern schon das Mikro in die Hand. 1965 schlossen die Vier sich mit den "Winztons" zusammen und gründeten so "The Valentines". Sie wurden ziemlich populär in Australien mit ihrem Bubblegum Rock Style. Es gab zwei Lead-Sänger, und einer davon war Bon.

Allerdings war das Image das ganze Gegenteil vom späteren AC/DC-Image, wurden sie doch von den "Easybeats" inspiriert, einer sehr erfolgreichen Band in Australien. Ein wichtiges Mitglied der "Easybeats" war übrigens George Young - der ältere Bruder von Angus und Malcolm!

SONG: The Valentines - Peculiar Hole

Irgendwann war Schluß mit den "Valentines", und Bon ging zur Band "Fraternity". Gemeinsam brachten sie es zu immerhin zwei Alben. Allerdings ließen die anderen Bandmitglieder die Songs, die Bon schrieb, nicht mit auf die Platten. So entstanden in dieser Zeit viele der frühen AC/DC-Songs.

SONG: Fraternity - Welfare Boogie

Am 24 Januar 1972 heiratete er Irene Thornton. Die kurze Ehe neigte sich schon ihrem Ende, da setzte sich Bon eines Nachts sturzbetrunken auf sein Motorrad und fuhr ungebremst in einen Lieferwagen. Mehr tot als lebendig lag er drei Tage im Koma. Er hatte ein gebrochenes Schlüsselbein, einen Schnitt im Hals, einige Zähne verloren und sein Kiefer wurde nur durch Draht gehalten. Aber er wurde recht schnell wieder zusammengeflickt.

Seine Ehe mit Irene war aber nun wirklich am Ende, hatte er ihr doch versprochen, mit dem Trinken aufzuhören. Sie trennten sich und ließen sich schließlich 1978 offiziell scheiden. Und aus der Band war er zwischenzeitlich auch geflogen.

Er fand einen Job als Lieferwagenfahrer. Eines Tages sah er in Adelaide die junge Band "AC/DC". Die Geschichte, Bon wäre der Fahrer von Angus und Malcolm gewesen, ist von ihm selbst irgendwann erfunden worden. Denn "AC/DC" hielt sich damals nur mit kleinen Gigs über Wasser und hätten sich gar keinen Fahrer leisten können.

Kurz ein paar Worte zum ersten "AC/DC"-Jahr 1973/74: Weil ihr Bruder George als Musiker und Produzent recht erfolgreich war, wollten auch die Brüder Angus und Malcolm ihre Band haben. So gründeten sie halt "AC/DC". Für den Namen sorgte dabei ihre jüngere Schwester, die das Kürzel auf einem Staubsauger entdeckte. Der Name "AC/DC" machte den Jungs am Anfang einige Schwierigkeiten, dachten doch viele, sie wären eine schwule Rockband. Ihr erstes Konzert fand dann Silvester 1973 im berühmten "Chequers Club" statt.

Nach Tingelei durch verschiedene Clubs nahmen sie schließlich bei Albert Productions ihre erste Single auf: "Can I Sit Next To You Girl / Rockin' In The Parlour".

SONG: AC/DC - Can I Sit Next To You Girl (Dave Evans Version)

Allerdings stand dabei der erste Sänger von "AC/DC" - Dave Evans - am Mikrofon. Dieser hatte stets schreckliches Lampenfieber, und auch seine Stimme klang den Young-Brüdern einfach zu weich.

Eines Tages kam Bon Scott zu "AC/DC", sprach mit Angus und Malcolm und sagte, er würde gern bei ihnen mitmachen. Schließlich spiele er Schlagzeug und könne auch singen. So kam es zum ersten Gig in Adelaide, wo die Jungs sich bemühten, alle ihnen bekanntenRock-Songs zu spielen. Eine Stunde vor dem Auftritt vernichtete Bon zwei Flaschen Bourbon mit Dope, Coke und Speed, dann sagte er: "Okay, ich bin soweit" - und er war es!!

SONG: AC/DC - Show Business

"AC/DC" wurde die berühmteste Band, in der Bon Mitglied war, und das lag auch an seiner charismatischen Art und seiner unverwechselbaren Stimme. Und an der sehr harten Schule, durch die "AC/DC" gehen musste. Anfangs war es sehr hart, es kostete Geld und Nerven, und die Bezahlung gab es meist in Form von Drogen und Alkohol - außer natürlich für Angus. Schnell hatten sie Gigs in Adelaide und Melbourne und standen regelmäßig im "Hard Rock Cafe" Melbourne auf der Bühne.

Obwohl sie seit dem Eintritt von Bon ohne Manager waren, hielt sie das nicht davon ab, ein Album aufzunehmen. Die Aufnahmen zu "High Voltage" dauerten nur 10 Tage - und es wurde erfolgreich in Australien. Noch erfolgreicher wurde "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", auf dem die Präsenz von Bon Scott bei "AC/DC" überdeutlich wurde.

SONG: AC/DC - Problem Child

Der rasche Erfolg, aber auch das harte Leben, der Tourstreß und die verlockenden Möglichkeiten als Rockstar führten Bon auf den Weg der Exzesse: Drogen, aber vor allem Unmengen an Alkohol bestimmten sein Leben. Zwei bis drei Flaschen Bourbon am Abend waren für ihn normal. Trotzdem suchte er auch immer wieder nach privater Ruhe und schrieb dabei Songs, die heute wie eine Vorahnung auf sein kommendes Ende klingen.

SONG: AC/DC - Love Song

Es kam wie es kommen musste: Bon bekam Leberprobleme, und sein Arzt riet ihm dringend, den Alkohol zu lassen. Aber Bon brauchte den Stoff! Um sich auf Konzerte einzustimmen, sich nach dem Konzert zu beruhigen - oder einfach nur so.

Die vielen Touren rund um den Globus - "AC/DC" war nun weltweit ein Begriff für guten Hardrock - landete er schließlich Weihnachten 1979 in London. Er zog in die Bude seines Jugendfreundes Alistair Kinnear ein, und sie verbrachten einige Abende in Clubs und Diskotheken zusammen.

So auch den Abend des 18. Februar 1980 ...

Alistair Kinnear erinnert sich:

Am frühen Abend des 18. Februars 1980 machten Bon und ich, wie schon öfters, eine Tour durch bekannte Londoner Clubs und Discos. Wir waren mit unserem blauen Renault 5 unterwegs. Bevor wir schließlich gegen 1:30 h die Hard-Rock Discothek „Music Machine“ erreichten, hatte Bon bereits über einen Liter echten Bourbon zu sich genommen und war mächtig in Stimmung. Dass er betrunken war, merkte man ihm noch nicht an. Er unterhielt sich mit einigen Mädchen an der Bar und riss Witze am laufenden Band.

Nach etwa 2 Stunden war Bon total betrunken und hing wie leblos auf seinem Stuhl. Da ich nicht so viel wie Bon getrunken hatte, gelang es mir, ihn gegen 3:45 h ins Auto zu bekommen. Dort kam Bon nochmals ein wenig zur Besinnung, redete wirres Zeug und verfiel in eine tiefe Depression. Dann schlief er endgültig ein. Als wir dann gegen 4:00 h das Haus erreichten, versuchte ich Bon wachzuschütteln, ließ ihn dann, nach einem vergeblichen Versuch, auf dem Rücksitz weiterschlafen. Ich hinterließ ihm eine Nachricht, dass ich oben in der Wohnung sei. Dann schloss ich den Wagen ab und ging schlafen.


Als ich am Nachmittag des 19.2. aufwachte, war von Bon nichts zu sehen. Nach einem Blick aus dem Fenster sah ich, dass Bon noch im Auto lag. Ich zog mich schnell an und ging hinunter, um nach ihm zu sehen. Bon saß auf dem Rücksitz, den Kopf über die Lehne gebeugt, und überall waren Spuren von Erbrochenem. Ich rief sofort den Notarzt, doch der konnte nur noch seinen Tod feststellen, der schon vor 8 Stunden eingetreten sein musste. Darauf fuhren sie Bon ins "Kings College Hospital", wo die Obduktion Tod durch Ersticken feststellte.

Track: BBC – Report On Bon's Death

Nur Bon selbst, sein Arzt und ich wussten, wie es damals um seine Gesundheit bestellt war. Nicht einmal seine Eltern und die Boys von "AC/DC" wussten davon. Bons Leber war durch den ständigen Alkoholgenuss der letzten Jahre total zerfressen. Der Arzt gab Bon schon damals nur noch kurze Zeit zu leben. "He is finished", sagte er, er ist am Ende.

Alistar Kinnear lebte mit Bon kurze Zeit in seiner Wohnung zusammen. Er war Bons Freund und der letzte Mensch, der ihn lebend gesehen hat.

Als man ihn ins "Kings College Hospital" einlieferte, konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Auf Wunsch seiner Eltern, zu denen er immer engen Kontakt gehalten hat, wurde er auf dem "Cemetery's Memorial Garden" in Freemantle, Australien beigesetzt. Nach dem Tod seiner Eltern pflegt heute sein Bruder Graeme und dessen Familie das Grab von Ronald Belfort Scott.

SONG: AC/DC - Ride On

The Onion Movie: Neckbelt recall

"American Automotive" announced a recall on all 2.004 cars with neckbelts ... they have been proven to cause of violent decapitation:



More about "The Onion" you can find at their Youtube page.

"Thief In The Night" (Musikvideo)

Auf Twitter folgt mir @PleasureEllis - und ich folge ihm auch. Er ist ein amerikanischer Künstler, der u.a. für M.C. Hammer gearbeitet hat und mit P. Diddy befreundet ist.

Da er auch unter eigenem Namen Songs veröffentlicht, ist auch ein - wie ich finde - schönes Video entstanden. Viel Spaß beim "Dieb in der Nacht":

"Thief In The Nite" TV VERSION from Pleasure-Ellis on Vimeo.