21. Februar 2010

Bye, bye ... Foursquare.com!

Man kann es übertreiben ... also das Web 2.0 mit all seinen lustigen Auswüchsen. Und man muss für sich selbst festlegen, was man preisgeben kann und will. Wem man es preisgibt, kann man eh nicht mehr kontrollieren.

Der "Plauderdienst" Buzz vom Informationsgiganten Google hat bei seiner Einführung gezeigt, was mit persönlichen Daten so passieren kann. Und wenn man sich einmal in diese Bahn gesetzt hat, ist ein Aussteigen nicht so ganz leicht. Zum Glück geht das aber beim Dienst (oder auch "Spiel") Foursquare.com.

Hier kann man - am einfachsten natürlich mit dem iPhone oder einem Android-Handy - die eigene Position posten, Orte und Sehenswürdigkeiten vorstellen und dafür Punkte bekommen. Das klingt toll und spannend, kann man doch auch seine Freunde zum Spiel einladen. Jedoch auch jeder andere User z.B. von Twitter kann daran teilhaben.

Und da könnte sich ein Problem ergeben: wenn ich nämlich im Café in der nächsten Großstadt oder gar im Urlaub bin und das zweifelsfrei dank GPS-Daten auch noch beweise, dann bin ich eben in diesem Moment nicht zu Hause. Eine Information, die dem einen oder anderen Langfinger vielleicht auf dumme (oder in diesem Fall schlaue) Gedanken bringen könnte!

Für mich heißt es daher "Bye, bye ... Foursquare.com" - das war mir dann doch ein wenig zuviel vom gläsernen Bürger.

Kommentare:

der Leipziger hat gesagt…

Hallo meiner,

sicher richtig, aber wenn ich unterwegs bin heisst das ja nicht das zuhause keiner und niemand da sind. Ich nutze es weiter :-)

BSEplus hat gesagt…

Das meine ich ja ... jeder kann das selbst entscheiden. Zum Glück!! :-)