24. Februar 2010

Senden – und Empfangen

Diesen Artikel habe ich gerade bei www.goodnewstoday.de gepostet:

Zugegeben, Radio ist meist eine sehr einseitige Geschichte. Da gibt es den Moderator, der den Hörern was erzählt. Diese können, wenn alles gut läuft, ihre Meinung, ihr Feedback per Telefon oder per Mail loswerden.

Ich liebe es, vor Publikum zu arbeiten. Die direkte Reaktion ist mir sehr wichtig, das Agieren und das Reagieren bilden eine willkommene Einheit. Im Idealfall haben beide Seiten eine positive Erfahrung dabei. Aber ich liebe es auch, im Radio zu arbeiten. Das Spielen mit der Stimme, das punktgenaue Lesen von Meldungen macht mir Spaß. Leider muss man sich sein Publikum dabei denken.

Am letzten Dienstag nun habe ich eine zweistündige Sendung zum Thema Web 2.0 und Twitter gefahren. “Netzgezwitscher” wurde dabei nicht nur per Blog und Twitter promotet, sondern live auch begleitet. Einerseits durch mich, wenn ich die aktuellen Titel gebloggt habe oder Inhalte der Moderation – andererseits aber auch durch die Hörer, die der Sendung lauschten und mir direkt Feedback geben konnten.

Und dies auch kontinuierlich taten!

Die Erfahrung war für mich überwältigend! Zwar war der Arbeitsaufwand für mich um Einiges höher als bei einer normalen Sendung, aber auch der Spaß war größer denn je. Die zwei Stunden Sendezeit vergingen beinahe wie im Fluge, und auch danach war ich noch einige Zeit mit der Nacharbeitung beschäftigt.

Das Konzept der Twitter-begleiteten Radiosendung werde ich sicherlich wiederholen. Vielleicht gelingt es sogar, einen Mitstreiter oder eine Mitstreiterin zu finden, die den Kontakt zu den Twitter-Freunden noch intensivieren hilft. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf das nächste Mal “Netzgezwitscher”.

Listen!

Keine Kommentare: